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Daniel Pennac: Große Kinder, kleine Eltern

Große Kinder, kleine Eltern Info des Verlags Kiepenheuer & Witsch:
Daniel Pennac und Belleville gehören zusammen. Auch in diesem wunderbar witzigen Roman ist der multikulturelle Vorort von Paris wieder Schauplatz einer ungewöhnlichen Geschichte, wie sie auch den Malaussènes hätte passieren können.

Am Anfang war der Aufsatz. Crastaing, der seit Generationen meistgehaßte Lehrer Bellevilles, gibt ihn drei Freunden als Strafarbeit auf: "Sie wachen eines Morgens auf und stellen fest, daß Sie sich über Nacht in einen Erwachsenen verwandelt haben. Kopflos stürzen Sie ins Schlafzimmer Ihrer Eltern. Diese haben sich in Kinder verwandelt. Erzählen Sie die Fortsetzung." Schon das Schreiben des Aufsatzes ist abends eine Tortur, noch schrecklicher aber das Erwachen am nächsten Morgen.

Nourdine, Joseph und Igor sind zu Erwachsenen geworden, und im Elternschlafzimmer schlummern oder toben die auf Kindergröße geschrumpften Eltern. Mit Leichtigkeit, Sprachwitz und Situationskomik schildert Pennac einen einzigartigen Rollentausch mit überraschenden Einblicken in die Abgründe kindlich-erwachsener oder erwachsen-kindlicher Seelen.

Daniel Pennac: Große Kinder, kleine Eltern. (Messieurs les enfants, 1997). Roman. Aus dem Französischen von Eveline Passet. Deutsche Erstausgabe. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1999, 255 S., 9.50 Euro (D)

 

 

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