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Diogenes Verlag

 

Hotel Bosporus

Esmahan Aykol: Hotel Bosporus

Info des Diogenes Verlags:
Es hätte eine türkisch-deutsche Koproduktion werden sollen. Doch nun sind die Dreharbeiten abgebrochen. Denn der Regisseur wurde in seiner Suite im Hotel Bosporus ermordet. Was geht das die deutsche Buchhändlerin Kati Hirschel an? Nun: Erstens ist sie mit der Hauptverdächtigen, der Schauspielerin Petra Vogel, befreundet. Zweitens betreibt sie in Istanbul einen Krimibuchladen und sieht in dem Mordfall die Chance, einmal im Leben als Detektivin in Aktion zu treten. Und drittens: Kati Hirschel ist eine neugierige Person.

Kati Hirschel hat sich in Istanbul vollkommen integriert - sie trifft sich regelmäßig mit ihren Freunden,geht mit Werbetexter Yilmaz zum Kaffeeklatsch und mit Chefredakteurin Lale zur Maniküre. Sie spricht sehr gut Türkisch und wickelt mit intelligentem Charme und orientalischer List die Männer um den Finger. Wer hätte bessere Voraussetzungen als sie,um den Mordfall zu lösen?

Hotel Bosporus ist ein Roman, in dem deutsch-türkische Vorurteile mit voller Wucht aufeinanderprallen und mit Leichtigkeit und Humor vom Tisch gefegt werden; ein Roman, in dem es um internationale Verbrechen, aber auch grenzüberschreitende Freundschaft geht. Ein faszinierendes Debüt!

Esmahan Aykol: Hotel Bosporus. (Kitapçi Dükkani, 2001). Roman. Aus dem Türkischen von Carl Koß. Deutsche Erstausgabe. Leinen, 287 S., 19.90 Euro (D).

 

[Thomas Wörtches Crime Watch 10/2003]

 

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Sirenen

Philippe Djian: Sirenen

Info des Diogenes Verlags:
Es ist einfacher, einen Mordfall zu lösen, als das eigene Leben in Griff zu kriegen. Nathan ist Polizist und steckt in der Klemme. Nicht nur beruflich, sondern auch privat. Jennifer Brennen, die Tochter eines Big Boss der Sportbekleidungsindustrie, ist umgebracht worden. Die Öffentlichkeit verlangt nach einer schnellen Aufklärung des Falls. Denn die Antiglobalisierungsbewegung ist stärker denn je. Paul Brennen, der Turnschuh-Mogul, ist für die Globalisierungsgegner der Inbegriff des Ausbeuters. Seine rebellische Tochter wird hingegen als Märtyrerin verehrt.

Nathan und seine Kollegin Marie-Jo müssen also den Mörder von Jennifer so bald wie möglich finden. Doch wie kann man arbeiten, wenn einen die Liebe im Schwitzkasten hat? Nathan ist im Banne von drei Frauen: Exfrau Chris, militante Globalisierungsgegnerin, Paula, liebesbedürftiges Mannequin, und Marie-Jo, kämpferische und sinnliche Kollegin. Alle drei verlangen seine ungeteilte Aufmerksamkeit... Der Mordfall muß gelöst, das Leben geregelt werden. Schließlich gerät alles aus den Fugen...

Sirenen ist mehr als ein Kriminalroman. Es ist die Geschichte eines Polizisten, der zwischen den Fronten steht und der mitten im privaten und beruflichen Chaos nach einer Möglichkeit sucht, ein anständiger Mensch zu sein.

Philippe Djian: Sirenen. (Ça, c'est un baiser, 2002). Roman. Aus dem Französischen von Uli Wittmann. Deutsche Erstausgabe. Leinen, 440 S., 22.90 Euro (D).

 

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Ripley Under Ground

Patricia Highsmith: Ripley Under Ground

Info des Diogenes Verlags:
Der einzige Mensch, den er geliebt hat und der seinen Aufstieg hätte verhindern können, liegt bei San Remo auf dem Meeresgrund: Tom Ripley hat sich zum souveränen Verbrecher gemausert, der seinen Untaten das Flair französischer Lebensart zu verleihen weiß. Mit seiner Frau Héloise lebt er ein sorgenfreies Luxusleben bei Paris und handelt nebenbei mit berühmten Gemälden - nicht nur aus Liebhaberei. Als ein Kunstsammler die Gemälde als Fälschungen entlarvt, beginnt Ripley ein vampirisches Spiel mit anderen Existenzen, um seine schöne Welt - und seinen Kopf - zu retten.

»Tom Ripley ist, auf seine Art, ein Künstler oder vielmehr ein Philosoph, und darum kann ihn der aufgeklärte, intellektuelle Leser, der in der Regel über Kriminalromane die Nase rümpft, sympathisch und faszinierend finden. Ripley mordet nicht aus Neigung, sondern aus Notwendigkeit, als Antwort auf den Angriff seiner Umwelt. Die unheimliche Synthese aus Normalität und Andersartigkeit, aus Humanität und sadistischer Rachsucht, die Tom Ripley darstellt, scheint so unerschöpflich wie das Thema Mensch zu sein. « Dante Andrea Franzetti / Die Weltwoche, Zürich

Patricia Highsmith: Ripley Under Ground. (Ripley Underground, 1970). Roman. Herausgegeben von Paul Ingendaay und Anna von Planta. Aus dem Amerikanischen neu übersetzt von Melanie Walz. Mit einem Nachwort von Paul Ingendaay. Diogenes Taschenbuch Nr. 23414 (1. Aufl. - Zürich: Diogenes, 1972 - 1. Aufl. der Neuübersetzung - Zürich: Diogenes, 2002), 442 S. 11.90 Euro (D).

 

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Ein Freund des Verblichenen

Andrej Kurkow: Ein Freund des Verblichenen

Info des Diogenes Verlags:
Tolja findet das Leben nicht mehr lebenswert, denn seine Frau betrügt ihn. Er würde sich am liebsten umbringen, aber er schafft es nicht. Da kommt ihm die Begegnung mit dem ehemaligen Klassenkameraden Dima gerade recht. Man trinkt auf die alte Freundschaft, erzählt sich sein Leben, und so ganz nebenbei fragt Tolja, ob Dima nicht Kontakte zu einschlägigen Kreisen habe, die einen 'ganz speziellen Auftrag' ausführen könnten.

Dima, der glaubt, Tolja wolle den Liebhaber seiner Frau aus dem Weg räumen lassen, verspricht Hilfe. Aber da trifft Tolja Lena und hat plötzlich gar keine Lust mehr zum Sterben. Doch der Profi ist bereits unterwegs.

»Die Idee ist so verrückt, wie sie nur in einem Roman von Andrej Kurkow vorkommen kann, der hintergründige Komik und sarkastischen Witz auf die Spitze zu treiben versteht. Eine fesselnde Geschichte, zugleich traurig und komisch, nicht ohne Tiefgang, aber mit unglaublich leichter Hand präsentiert. « Eckhard Thiele / Berliner Morgenpost

Andrej Kurkow: Ein Freund des Verblichenen. (Milyj drug, tovarisc pokojnika, 1996). Roman. Aus dem Russischen von Christa Vogel. Diogenes Taschenbuch Nr. 23367 (1. Aufl. - Zürich: Diogenes, 2002), 141 S. 7.90 Euro (D).

 

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Pinguine frieren nicht

Andrej Kurkow: Pinguine frieren nicht

Info des Diogenes Verlags:
Auf der Polarstation in der Antarktis, Viktor vor der Mafia geflüchtet war, hält er es nicht lange aus. Das Vermächtnis eines sterbenden Bankiers, der ebenfalls ins ewige Eis geflohen war, und nicht zuletzt der Gedanke an den Pinguin Mischa, dem Viktor noch etwas schuldig ist, lassen ihm keine Ruhe. Er fliegt zurück nach Moskau, zu der kleinen Sonja und ihrem von Viktor bezahlten Kindermädchen, zu dem er früher einmal in enger Beziehung stand. Doch Viktors Hausschlüssel paßt nicht mehr, und in seinem Bett schläft inzwischen »ein anderer Onkel «, wie ihm Sonja vertrauensvoll mitteilt. So findet Viktor bei der Witwe des Bankiers, dessen Testament er überbringt, eine erste Unterkunft - und mehr als das...

Doch kann das süße Leben Viktor nicht von seiner Suche nach Mischa abbringen. In der Klinik, in der Mischa seinerzeit operiert wurde, weiß man nur, daß der Pinguin von ein paar Männern in schwarzen Anzügen abgeholt wurde. Viktor schwant nichts Gutes. Auf dem Friedhof, wo die Mafiabosse ihre 'Familienmitglieder' begraben, paßt Viktor Trauerzüge ab und hofft so, Mischa zu finden. Und in der Tat beginnt hier eine heiße Spur...

Andrej Kurkow: Pinguine frieren nicht. (Zakon Ulitki, 2002). Roman. Aus dem Russischen von Sabine Grebing. Deutsche Erstausgabe. Leinen, 535 S., 22.90 Euro (D).

 

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Königliche Krankheit

Barbara Vine: Königliche Krankheit

Info des Diogenes Verlags:
Martin Nanther, Urenkel des Leibarztes von Queen Victoria, schreibt die Lebensgeschichte seines Urgroßvaters. Martins Vorfahr war eine Koryphäe für die Behandlung der Hämophilie - der königlichen Krankheit. Und doch: Je länger Martin sich mit der Vergangenheit beschäftigt, desto verdächtiger kommt ihm Henry Nanther vor: Warum hat Henry die bleiche Schöne Olivia Batho gegen eine schlechtere Verbindung eingetauscht? Und warum plante er mit zwei verschiedenen Frauen dieselbe Hochzeitsreise, ja verwendete für beide ein und denselben Verlobungsring? Während Martin immer mehr in den Sog der Vergangenheit gerät, ist seine Frau von dem Wunsch, Mutter zu werden, besessen. Wieso kann sie kein Baby zur Welt bringen, sondern verliert es nach ein paar Monaten wieder? Königliche Krankheit ist ein packender psychologischer Thriller über Ambitionen und Obsessionen und den Preis, den man für sie entrichten muß.

Barbara Vine: Königliche Krankheit. (The Blood Doctor, 2002). Roman. Aus dem Englischen von Renate Orth-Guttmann. Deutsche Erstausgabe. Leinen mit farbigem Lesezeichen und einem Stammbaum der Familie, 585 S., 23.90 Euro (D).

 

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Monatsübersicht September 2003

 
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