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Diogenes

 

Offshore

Petros Markaris: Offshore

Info des Diogenes Verlags:
Der Mord an einem Beamten wird in null Komma nichts aufgeklärt, doch Kommissar Charitos misstraut der Sache. Wie überhaupt alles um ihn herum zu schön ist, um wahr zu sein. Die Leute genießen das Leben, als hätte es nie eine Krise gegeben. Auch Katerina, die Tochter des Kommissars, will sich eine Wohnung kaufen, jetzt, da Kredite leicht zu haben sind. Das schnelle Geld fordert jedoch seinen Tribut: Der Mord an dem Beamten war erst der Anfang.

In Griechenland wird wieder investiert in Immobilien und Geschäfte, und Kredite werden unbürokratisch vergeben. Die Leute holen das Auto aus der Garage, so dass die Straßen verstopft sind wie in den guten alten Zeiten, und sie feiern in den Restaurants, als hätte es nie eine Krise gegeben. Auch Katerina, die Tochter von Kommissar Charitos, freut sich über die wirtschaftliche Schönwetterlage und plant, bald eine Eigentumswohnung zu kaufen. Bei der Athener Polizei läuft ebenfalls alles rund. Der Mord an einem Beamten wird zügig aufgeklärt und der Fall ad acta gelegt. Zu früh, meint Kommissar Kostas Charitos. Als wenig später ein Großreeder erstochen wird, fühlt er sich in seinen Zweifeln bestätigt. In seinem zehnten Fall gerät Kostas Charitos von allen Seiten unter Druck. Nicht nur sein neuer Chef setzt ihm zu, sondern sein ganzes Umfeld. Denn keiner mag es, wenn Wohlstand und Erfolg hinterfragt werden. Doch der Kommissar kann nicht anders, er muss der Sache mit dem frischen Geld auf den Grund gehen.

Petros Markaris: Offshore. (Offshore, 2016). Ein Fall für Kostas Charitos. Roman. Aus dem Neugriechischen von Michaela Prinzinger. Deutsche Erstausgabe. Leinen mit Schutzumschlag, 356 S., 24.00 Euro (D), eBook 20.99 Euro (D).

 

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Töte mich

Amélie Nothomb: Töte mich

Info des Diogenes Verlags:
Die 17-jährige Tochter des Grafen Neville gibt Anlass zur Sorge. Eines Nachts läuft sie von zu Hause davon und wird im Wald halberfroren von einer Wahrsagerin aufgefunden. Als der Vater das Mädchen abholt, prophezeit ihm die Hellseherin, er werde demnächst einen Menschen töten. Die Tochter macht sich diese Weissagung zunutze. Sie versucht den Vater davon zu überzeugen, dass sie das perfekte Opfer ist. Ein Märchen voller böser Vorzeichen und mit einem Happyend.

Graf Henri Neville ist glücklich verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder, die wunderbar geraten sind. Nur die jüngste Tochter, die 17-jährige Sérieuse, ist unberechenbar. Da sie befürchtet, empfindungslos geworden zu sein, setzt sie sich lebensbedrohlichen Gefahren aus. Sie verletzt sich, um Schmerz wahrzunehmen, und beinahe wäre sie erfroren beim Versuch, Kälte zu spüren.

Zur Sorge um seine Tochter kommt bald eine weitere hinzu: Eine Wahrsagerin prophezeit dem Grafen, er werde bei seinem demnächst stattfindenden Gartenfest jemanden töten. Obwohl sich das der freundliche Aristokrat beim besten Willen nicht vorstellen kann, fürchtet er sich doch davor, dass die Worte der Wahrsagerin in Erfüllung gehen könnten. Sérieuse hingegen sieht in dieser Prophezeiung ihre Rettung: Der Vater soll sie töten, denn sie will nicht mehr leben.

Amélie Nothomb: Töte mich. (Le crime du comte Neville, 2015). Roman. Aus dem Französischen von Brigitte Große. Deutsche Erstausgabe. Leinen mit Schutzumschlag, 112 S., 20.00 Euro (D).

 

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