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Peggys Geheimnisse

Stephen Greenleaf: Peggys Geheimnisse (1987)

Info des Verlags Bastei Lübbe:
Auf einen flüchtigen Blick war Peggy auch nicht eine Spur älter geworden, seit sie vor acht Jahren das erste Mal mein Büro betreten hatte, doch bei näherer Betrachtung waren kleine Mängel zu erkennen. Ihr Haar wirkte stumpf und vernachlässigt, ihre Wangen zwei Nuancen zu blass, ihre Augen schienen jeden Augenblick in den großen schwarzen Rändern zu ertrinken, die sich unter ihnen ausdehnten. Ihre Schultern hingen müde herab, einer ihrer Strümpfe hatte kleine Fältchen am Knie. Ihre ganze Erscheinung war die eines äußerst leistungsfähigen Gerätes, dessen Stecker kürzlich herausgezogen worden war. Etwas stimmte nicht mit meiner Sekretärin - das war augenfällig.

Der neue Fall von John Marshall Tanner führt den Detektiv in ein Inferno aus Sex und Gewalt. Nach Ansicht vieler ernstzunehmender Kritiker ist Stephen Greenleaf nicht nur der legitime Erbe von Ross MacDonald, sondern der beste Privatdetektiv-Roman-Autor der Gegenwart.

Stephen Greenleaf: Peggys Geheimnisse. (Toll Call, 1987). Ein Privat-Detektiv-Roman. Aus dem Amerikanischen von Jürgen Bürger. Deutsche Erstausgabe. Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1987, Bastei Lübbe Taschenbuch Nr. 19112 (Schwarze Serie), 324 S., 7.80 DM.

 

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