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Serie Massimo Capaul von Gian Maria Calonder

 

Schauplatz: Schweiz, Kanton Graubünden, Engadin.

Figur(-en): Massimo Capaul, Polizeidebütant in der Dienststelle Zernez, im landschaftlich beeindruckenden Engadin gelegen. Capaul ist 33 Jahre alt und arbeitete zuvor in einem Sterbehospiz. Er ist von durchschnittlicher Größe und Statur, hat dunkles Haar voller Wirbel und unüblich hübsche schwarze Augen mit fast endlos langen Wimpern. In ihren freundlicheren Phasen nennt ihn seine Mutter "Kälbchen". Seine Kleidung ist unauffällig und meist aus der Migros, dem Schweizer Pendant zum Kaufland. Auffällig indes ist sein Auto: ein grün metallisierter Chrysler Imperial Automatic, Baujahr 1982.
      Als Ermittler ist Capaul intelligent und empathisch, neugierig und beharrlich. Aber er hält sich nicht immer an die Vorschriften, was ihm Ärger mit seinem Vorgesetzten Gisler einbringt (und eine Suspendierung noch vor dem offiziellen Dienstantritt). Capaul lebt im Dorf Lavin und wohnt in einem Zimmer in der Pension "Zum Wassermann". Die Pensions-Wirtin Bernhild wird ihm im Verlauf der Serie als gute Freundin eng verbunden bleiben - auch als sich der dann nicht mehr ganz so junge Polizist in komplizierte Liebesbeziehungen stürzt, die ihn soweit bringen, den Dienst zu quittieren, um mehr Zeit fürs Private zu haben.

Autor(-in): Gian Maria Calonder, 1965 als Tim Krohn in Nordrhein-Westfalen geboren, aufgewachsen im Glarnerland, Schweiz. Er studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft. Seine erste künstlerische Karriere begann in der Musik: Als Saxofonist trat er auf renommierten Jazz-Festivals auf, hatte Auftritte im Radio und nahm mehrere Platten auf. 1990 erschien Krohns erster Roman »Fäustchen« im Buchhandel. Seitdem hat er zahlreiche Werke veröffentlicht, darunter Romane, Sach- und Kinderbücher, Dramen, Hörspiele und Libretti. Mit »Engadiner Abgründe«, dem ersten Roman der Serie um Polizeidebütant Massimo Capaul, debütierte er 2018 im Krimibereich. 2024 erschien der Krimi »Der Engadiner Dorfpolizst«, in dem Massimo Capaul zwar auch auftritt, aber nicht die Ermittlung führt. Der Roman, auch stilistisch anders angelegt, gehört nicht zur Capaul-Serie.
      Calonder / Krohn ist verheiratet mit der Schriftstellerin Micha Friemel. Er lebt mit seiner Familie im Val Müstair, wo er und seine Frau die Chasa Parli führen, eine Herberge für Kulturschaffende, die einen kreativen Rückzug suchen. In letzter Zeit hat sich Krohn wieder seines musikalischen Talents besonnen, und schreibt Musik und Texte, die er sowohl selbst einspielt oder für andere entwickelt.

Erschienen: 2018 - 2026

 

1 / 2018

Engadiner Abgründe

Gian Maria Calonder: Engadiner Abgründe

Info des Kampa Verlags:
»Wenn du geschickt bist, kannst du dir hier oben als Polizist bestimmt ein gutes Leben machen.«
Massimo ist sich da nicht so sicher wie Bernhild, die resolute Wirtin des Gasthofs Zum Wassermann. Die ungewohnte Höhe im Engadin bereitet Capaul Kopfschmerzen, ihm ist noch schlecht von der Fahrt über den Albulapass, aber Zeit zum Ankommen bleibt nicht. Noch vor dem offiziellen Dienstantritt muss er zu seinem ersten Einsatz: In Zuoz brennt eine Scheune. Nur wenig später stirbt ihr Besitzer, der kauzige Rentner Rainer Pinggera. Ein vermeintlich natürlicher Tod. Seiner Ordnungsliebe folgend, geht Capaul dennoch einigen Ungereimtheiten nach. Dabei lernt er das ganze gesellschaftliche Spektrum des Oberengadins kennen, vom St. Moritzer Jetset bis zu den wortkargen Bauern in der schummrigen Dorfbeiz. Aber den Alteingesessenen gefällt es gar nicht, wenn jemand in ihrer Mitte für Unfrieden sorgt.

Gian Maria Calonder: Engadiner Abgründe. Ein Mord für Massimo Capaul. Originalausgabe. Zürich: Kampa Verlag, 2018, Klappenbroschur, 220 S., 14.90 Euro (D), eBook 11.99 Euro (D).

 

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2 / 2019

Endstation Engadin

Gian Maria Calonder: Endstation Engadin

Info des Kampa Verlags:
Die ersten Sonnenstrahlen tauchen die Gipfel in aprikosenfarbenes Licht. Massimo Capaul ist schon früh auf den Beinen, er will mit der Rhätischen Bahn ins Albulatal fahren. Gerade erst ist er als Polizeigefreiter ins Oberengagin versetzt worden und hat schon seinen ersten Mordfall gelöst, der ihm allerdings nichts als Ärger eingebracht hat. Bei einem Ausflug will er auf andere Gedanken kommen, es gibt viel zu entdecken: 144 Brücken, 42 Tunnel, UNESCO-Weltkulturerbe, wie seine Wirtin Bernhild den Touristen immer vorbetet. Noch ehe der Ausflug richtig begonnen hat, ist er vorbei: Personenunfall im Tunnel. Aus der Bahnfahrt wird eine Wanderung. Capaul trifft eine versponnene Schauspielerin, Fräulein Nietzsche genannt, und eine Gruppe Eisenbahnfans, die den Durchstich des Tunnelneubaus feiern wollen. Und allmählich sickert durch: Der Tote im Tunnel war ein Mineur der Baustelle. Dann stirbt ein zweiter Mineur - er stürzt vom Viadukt. Die beiden Männer waren enge Freude, und beide kannten Fräulein Nietzsche...

Gian Maria Calonder: Endstation Engadin. Ein Mord für Massimo Capaul. Originalausgabe. Zürich: Kampa Verlag, 2019, Klappenbroschur, 203 S., 14.90 (D), eBook 12.99 Euro (D).

 

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3 / 2020

Engadiner Hochjagd

Gian Maria Calonder: Engadiner Hochjagd

Info des Kampa Verlags:
Ein neuer Fall für Massimo Capaul Doppellader, Schrot und Patronen - Capaul unter Jagdgesellen
Er soll bitte nicht denken, nur zupacken. Polizeidebütant Massimo Capaul tritt endlich auch offiziell seinen Dienst an, allerdings unter besonderen Bedingungen: Statt Arbeitsuniform trägt er Geländetenue und Bergschuhe, denn am Linard Pitschen hat es einen Felssturz gegeben, und Capaul soll in der Dienststelle Zernez aushelfen. Acht Wanderer können gerettet werden, ein Sonderling aus dem Dorf wird zunächst vermisst, dann für tot erklärt. Schon wird Capaul zum nächsten Einsatz gerufen: ein Jagdunfall am Piz Linard. Die Jagdkumpane wollen trotz Feldstecher nichts gesehen haben, niemand hat am Tatort Spuren gesichert, die Leiche wurde bereits abtransportiert. Der Pragmatismus der Engadiner in allen Ehren, aber Capaul will der Sache nachgehen. Als an den kommenden Tagen mehrere Diebstähle gemeldet werden und dann noch ein bekannter Bauingenieur auf der Ofenpass- straße verunglückt, ist Capauls Ehrgeiz endgültig geweckt. Hat der ungewöhnlich warme November, in dem Ausläufer eines Saharasturms Berg und Tal mit fahlrotem Sand bedecken, allen den Kopf verdreht, wie Capauls Wirtin Bernhild behauptet?

Gian Maria Calonder: Engadiner Hochjagd. Ein Mord für Massimo Capaul. Originalausgabe. Zürich: Kampa Verlag, 2020, Klappenbroschur, 187 S., 15.90 Euro (D), eBook 11.99 Euro (D).

 

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4 / 2020

Engadiner Bescherung

Gian Maria Calonder: Engadiner Bescherung

Info des Kampa Verlags:
Eisblauer Himmel, schneeweiße Berghänge - perfekt für ein friedliches Weihnachtsfest. Doch dann kommt alles anders.
Es klingt nach einem Job, bei dem selbst Capaul nichts falsch machen kann: Nach längerer Verletzungspause wird er an die Gemeindepolizei St. Moritz ausgeliehen. Über die Weihnachtszeit soll er im mondänen Engadiner Skiort mit den Nobelhotels und luxuriösen Geschäften Präsenz zeigen und den vermögenden Besuchern ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Doch kaum tritt der Polizeidebütant den Dienst an, bricht das Chaos aus: Er erwischt eine alte Dame beim Ladendiebstahl und kassiert eine Ohrfeige. Eine ebenfalls betagte Milliardärin stirbt vermeintlich friedlich in ihren eigenen vier Wänden, doch Capaul wittert Mord. Noch dazu steht auf dem Revier in Samedan plötzlich ein kleines Mädchen, das behauptet, seine Tochter zu sein, und nebenbei die Dreharbeiten zur Weihnachtssendung des Lokalfernsehens durcheinanderbringt. Schöne Bescherung! Und das am Heiligabend, wo alle heim zu ihren Familien wollen. Nur Capaul weiß nicht, wo und mit wem er Weihnachten feiern wird.

Gian Maria Calonder: Engadiner Bescherung. Ein Mord für Massimo Capaul. Originalausgabe. Zürich: Kampa Verlag, 2020, Pappband mit Farbschnitt, 110 S., 14.90 Euro (D), eBook 11.99 Euro (D).

 

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5 / 2021

Engadiner Herzrasen

Gian Maria Calonder: Engadiner Herzrasen

Info des Kampa Verlags:
Herzrasen im Engadin - aber nicht die Höhenluft ist schuld. Massimo Capaul ermittelt in einem Beziehungsdrama, das ihm gefährlich nahegeht.
Als Massimo Capaul von der Polizeischule ins Engadin kam, um seine erste Stelle anzutreten, bereitete ihm nicht nur die Höhe Kopfschmerzen, sondern auch seine Wirtin. Denn die resolute Bernhild machte Capaul Avancen. Zum Glück fand sie aber schnell ein neues Opfer. Nur leider hat Bernhild wieder kein Glück in der Liebe. Dazu kommen Probleme mit der Polizei. Denn ihr Angebeteter, Theophrast Toutsch, Vertreter für Landwirtschaftsmaschinen und 71 Jahre jung, ist plötzlich tot und die Wirtin die Hauptverdächtige. Capaul will unbedingt herausfinden, ob seine Bernhild wirklich fähig ist zu einem Mord - und das, obwohl er wie schon so oft gar nicht mit dem Fall betraut ist.

Gian Maria Calonder: Engadiner Herzrasen. Ein Mord für Massimo Capaul. Originalausgabe. Zürich: Kampa Verlag, 2021, Klappenbroschur, 188 S., 15.90 Euro (D), eBook 11.99 Euro (D).

 

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6 / 2022

Engadiner Knochenbruch

Gian Maria Calonder: Engadiner Knochenbruch

Info des Kampa Verlags:
Massimo Capaul hat seiner Ziehtochter Lisa versprochen, mit ihr Ski zu fahren. Und was man einer Sechsjährigen verspricht, muss man halten! An der Talstation der Furtschellas-Bahn in Sils Maria herrscht gähnende Leere: Das Wetter ist umgeschlagen. Auf der Piste sehen Capaul und Lisa kaum mehr die eigenen Skispitzen. Doch ehe Capaul einen Rückzieher machen kann, ist Lisa schon hinter der ersten Bergkuppe verschwunden, und ihm bleibt nichts anderes übrig, als ihr mit zittrigen Knien hinterherzurutschen. Es kommt, wie es kommen muss: Die Sicht wird immer schlechter, Capaul und Lisa verirren sich. Zum Glück entdecken sie nur wenig später eine abgelegene Hütte, in der sie auf besseres Wetter warten. Es gibt Wolldecken der Schweizer Armee, einen Vorrat an Kerzen und Holz. So weit, so idyllisch. Bis Lisa anfängt, neben der Hütte eine Höhle zu graben - und eine Hand findet. Capaul will sich gar nicht ausmalen, was der Schnee noch alles verborgen hält! Schließlich hat er während seiner kurzen Karriere als Polizist im Oberengadin nicht nur einmal sein außergewöhnliches Talent unter Beweis gestellt, in ungelöste Mordfälle zu geraten...

Gian Maria Calonder: Engadiner Knochenbruch. Ein Mord für Massimo Capaul. Kriminalroman. Originalausgabe. Zürich: Kampa Verlag, 2022, Klappenbroschur, 139 S., 17.90 Euro (D), eBook 13.99 Euro (D).

 

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7 / 2023

Engadiner Nächte

Gian Maria Calonder: Engadiner Nächte

Info des Kampa Verlags:
Als Dr. Widbert Schmäh, Rechtsanwalt in St. Moritz und die graue Eminenz des Engadins, Capaul ins Hotel Kronenhof nach Pontresina zitiert, hat der Ex-Polizist dem wenig entgegenzusetzen. Ein Gast wurde tot in seinem Zimmer aufgefunden. Ein natürlicher Tod, um den kein Aufheben gemacht werden soll, heißt es. Allerdings ist auch eine beträchtliche Menge Bargeld verschwunden, und Capaul soll sich im Hotel umhören. Diskret wohlgemerkt. Capauls Ziehtochter, die ihn begleiten darf, ist hin und weg: Eine Lobby mit Marmorsäulen wie in einer Kirche, ein goldener Lift, ein Garten mit Blick über das ganze Tal - Lisa bleibt vor Staunen der Mund offen stehen. Schmähs Interesse an der Aufklärung des Falls ist nicht ganz selbstlos, unterhielt er doch gewisse Geschäftsbeziehungen zu dem Toten, über die, warnt der Anwalt, Capaul besser nicht zu viel wissen sollte. Lisa fasst die Situation treffend zusammen: »Papas Problem ist, dass er immer Tote findet, egal wo er hingeht...«

Gian Maria Calonder: Engadiner Nächte. Kein Mord für Massimo Capaul. Kriminalroman. Originalausgabe. Zürich: Kampa Verlag, 2023, Klappenbroschur, 120 S., 17.90 Euro (D), eBook 13.99 Euro (D).

 

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8 / 2026

Engadiner Versteck

Gian Maria Calonder und Selina Caduff: Engadiner Versteck

Info des Kampa Verlags:
Massimo Capaul ist zurück im Engadin. Eher inkognito, aber immerhin muss er jetzt, wo es in den ersten Herbstnächten schon empfindlich kühl wird, nicht mehr im Auto schlafen, sondern steht in Lohn und Brot: Bei Ralf Schatzinger, der in Bever nicht nur Schulabwart, sondern auch Totenpfleger ist, durfte er die Dachkammer beziehen - und wäscht die Leichen. Angefangen mit Bohan Tóth, geboren in der Slowakei, seit fast zehn Jahren wohnhaft in Lavin. Ein gut aussehender junger Mann, der nur sechsundzwanzig Jahre alt wurde. Der Straßenbauer kam bei einem Unfall an der Baustelle der neuen Umfahrung von La Punt Chamues-ch ums Leben. Capaul wäre nicht Capaul, würden ihm nicht gleich bei seiner ersten Leiche seltsame Brandverletzungen auffallen, die nicht recht zur Todesursache passen wollen, für die sich aber außer ihm niemand zu interessieren scheint...

Gian Maria Calonder und Selina Caduff: Engadiner Versteck. Ein Mord für Massimo Capaul. Originalausgabe. Zürich: Kampa Verlag, 2026, Softcover, ca. 176 S., ca. 19.90 Euro (D), eBook 14.99 Euro (D).

 

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[noch nicht erschienen - erscheint laut Verlag am 12.11.2026]