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Schauplatz: Deutschland, Hamburg.
Figur(-en):
Josef Maria Stachelmann ist ein Historiker an der Universität Hamburg, der von seinem ehemaligen Kommilitonen und jetzigen Kriminalkommissar Ossi Winter um Hilfe bei der Aufklärung einer Mordserie gebeten wird. Stachelmann wird von Arthritis und Selbstzweifeln geplagt - obgleich seine Dissertation über ein NS-Thema ein großer Erfolg war, kämpft der Historiker mit seiner Habilitation und fürchtet um die Dozentenstelle an der Hamburger Universität. Stachelmann ist ein Kind der 68er-Generation und gilt als Experte für Diktaturen im 20. Jahrhundert, insbesondere den Nationalsozialismus. Ditfurths Stachelmann-Romane bieten spannende Brücken zwischen Geschichtsrecherche und Verbrechensaufklärung.
Stachelmann wird im Laufe der Serie, soviel darf man vorwegnehmen, erfolgreich habilitieren, einer langen Universtiätskarriere jedoch entsagen - stattdessen macht er sich mit einem "Büro für historische Ermittlungen" selbständig. Hmm, sagen wir: vorübergehend.
Autor(-in): Christian von Ditfurth, Jahrgang 1953, ist Historiker und lebt in Berlin und der Bretagne. Er hat einige Sachbücher veröffentlicht - unter anderem eine Reihe von Handbüchern über den Gebrauch des Internets für verschiedene Berufsgruppen zu Zeiten, als Google und Amazon noch unbekannt waren, sowie zu politischen Themen. Sein belletristisches Debüt gab Ditfurth 1999 mit dem What-if-Roman »Die Mauer steht am Rhein«, der das Szenario einer deutschen Wiedervereinigung unter umgekehrten Vorzeichen durchspielt - die Staatsführung der DDR übernimmt die Bundesrepublik und überträgt das DDR-System auf Westdeutschland. Der Stachelmann-Roman »Mann ohne Makel« ist Ditfurths Premiere im Krimi-Sektor. Neben der Stachelmann-Serie hat sich Christian von Ditfurth besonders auch mit den Krimis um den Berliner Kommissar Eugen de Bodt hat Christian von Ditfurth seinen Ruf als Autor politisch anspruchsvoller Kriminalliteratur gefestigt. Außerdem hat Ditfurth eine fünfbändige historische Krimi-Reihe um den Polizisten Karl Raben geschrieben, die der Figur von der Machtergreifung der Nazis bis zum Ende ihrer schaurigen Herrschaft in den Trümmern der zerbombten Stadt Berlin folgt.
Erschienen: 2002 - 2018
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Christian von Ditfurth: Mann ohne Makel Info des Verlags Kiepenheuer & Witsch: Berge von Akten türmen sich seit Jahren unbearbeitet auf Josef Maria Stachelmanns Schreibtisch. Material für seine längst überfällige Habilitation. Doch der Dozent für Geschichte an der Universität Hamburg, gleichermaßen geplagt von Arthritis und Historikerquerelen, hat alles Selbstvertrauen verloren. Da meldet sich ein ehemaliger Kommilitone und Genosse aus bewegter Zeit, Ossi Winter, inzwischen Kriminalkommissar in Hamburg. Er müht sich seit drei Jahren, eine Mordserie aufzuklären: Wer hat die Frau und zwei Kinder eines angesehenen Hamburger Maklers umgebracht? Es gibt nur eine schwache Spur, und die führt in die Vergangenheit. Winter bittet Stachelmann um Hilfe, und in dem Historiker erwacht die alte Neugier. Stachelmann macht sich auf die Suche und gerät in ein lebensgefährliches Labyrinth. Der atemberaubende, mitreißende Thriller führt den Leser zurück in eines der abstoßendsten Kapitel der NS-Zeit. Es ist bis heute nicht abgeschlossen. Christian von Ditfurth: Mann ohne Makel. Stachelmanns erster Fall. Roman. Originalausgabe. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2002, Hardcover mit Schutzumschlag, 378 S., 19.90 Euro (D).
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Christian von Ditfurth: Mit Blindheit geschlagen Info des Verlags Kiepenheuer & Witsch: Josef Maria Stachelmann ist verzweifelt. Der Dozent für Geschichte an der Universität Hamburg kommt nicht weiter mit seiner Habilitationsschrift, deren Rohmanuskript er seit Monaten überarbeiten will. Und nun hat sein Chef, Professor Bohming, sich auch noch einen neuen Favoriten ausgesucht als Nachfolger auf dem Lehrstuhl: Wolf Griesbach, den es von der Freien Universität in Berlin nach Hamburg zieht. Er genießt Ansehen in der Fachwelt, sieht blendend aus und hat eine atemberaubende Frau, Ines. Nach dem Willkommensempfang für Griesbach geht Stachelmann in eine Kneipe, um sich zu betrinken. Da erscheint Ines. Sie reden und trinken miteinander, schließlich landen sie in Ines' Bett. Griesbach ist noch einmal nach Berlin gereist. Als er nicht wieder auftaucht und sich auch nicht meldet, bittet Ines Stachelmann, ihren Mann zu suchen. Stachelmann lässt sich überreden, fährt nach Berlin und gerät in einen Mordfall, in dem es nur einen Verdächtigen gibt: Josef Maria Stachelmann. Alle Beweise sprechen gegen ihn, das Motiv ist offenkundig. Nur Anne glaubt ihm, obwohl er sie bitter enttäuscht hat damals, als sie gemeinsam den Fall Holler in Hamburg lösten. Christian von Ditfurth: Mit Blindheit geschlagen. Stachelmanns zweiter Fall. Roman. Originalausgabe. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2004, Hardcover mit Schutzumschlag, 411 S., 19.90 Euro (D).
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Christian von Ditfurth: Schatten des Wahns Info des Verlags Kiepenheuer & Witsch: Nach Mitternacht klingelt die Oberkommissarin Carmen Hebel an der Haustür. Sie bringt Stachelmann eine schreckliche Nachricht: Ossi ist tot. Oskar Winter war ihr Kollege und Stachelmanns Freund gewesen. Er wurde tot an seinem Schreibtisch gefunden, sein Kopf lag auf einem Aktenordner, darin Flugblätter, Zeitungsausrisse und Protokolle aus den Siebzigerjahren, als Ossi und Stachelmann in Heidelberg studiert und an die Revolution geglaubt hatten. Alle Indizien sprechen für Freitod, der Staatsanwalt stellt die Ermittlungen ein. Doch Stachelmann zweifelt. Ossi hätte sich nicht umgebracht, und wenn doch, dann nicht mit Gift. Die Akte auf Ossis Schreibtisch ist eine Spur. Statt mit Anne in Urlaub zu fahren, reist er zurück in die eigene Vergangenheit. Er findet heraus, dass Ossi kurz vor seinem Tod in Heidelberg gewesen war, offenbar um ein Verbrechen aufzuklären, das fast dreißig Jahre zurückliegt: den Thingstättenmord. Wurde Ossi umgebracht, weil er den Tätern zu nah gekommen war? Haben die Thingstättenmörder ein zweites Mal zugeschlagen? Wollen sie nun auch Stachelmann töten? Bevor er den Fall lösen kann, muss er Spuren bis nach Italien folgen, denn Tote sind nicht tot, und kaum einer sagt die Wahrheit. Christian von Ditfurth: Schatten des Wahns. Stachelmanns dritter Fall. Roman. Originalausgabe. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2006, Hardcover mit Schutzumschlag, 394 S., 19.90 Euro (D).
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Christian von Ditfurth: Lüge eines Lebens Info des Verlags Kiepenheuer & Witsch: Doch dann fallen Schüsse an der Hamburger Universität, Schüsse auf Stachelmann. Der Historiker bleibt unverletzt und begreift allmählich, dass der Schütze ihn mit Absicht verfehlt hat. Die Polizei findet heraus, dass der Anschlag mit einem Militärgewehr verübt wurde, mehr Spuren entdeckt sie nicht. Als dann noch eine Rufmordkampagne im Internet gegen ihn beginnt, verliert sich Stachelmann in einem Labyrinth der Angst. Er versteht nur, dass es um seine Arbeit über das KZ Buchenwald geht. Irgendetwas darin stört irgendjemanden. So sehr offenbar, dass er deswegen schießt und mordet. Das Opfer ist eine Studentin. Musste sie sterben, weil sie das Rätsel um den mysteriösen Schützen gelöst hatte? Stachelmann bleibt keine Wahl. Er entschließt sich, den Täter zu suchen, und deckt eine Lebenslüge auf. Aber erst als er sich auf seine Fachkenntnisse besinnt, beginnt er zu ahnen, dass er das Verbrechen nur in Buchenwald aufklären kann, einem Konzentrationslager, dessen Geschichte längst nicht abgeschlossen ist. In diesem fesselnden Kriminalroman wandeln sich Gewissheiten in Fragen, erweisen sich Verdächtige als Helfer, und Freunde entpuppen sich als Feinde. Als Stachelmann endlich seinen vierten Fall löst, tötet er einen Menschen und trifft eine Lebensentscheidung.In der Presse heißt es: »Der wohl sympathischste und glaubwürdigste Ermittler, der derzeit auf dem deutschen Krimimarkt zu haben ist.« Christian von Ditfurth: Lüge eines Lebens. Stachelmanns vierter Fall. Originalausgabe. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2007, Hardcover mit Schutzumschlag, 427 S., 19.90 Euro (D).
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Christian von Ditfurth: Labyrinth des Zorns Info des Verlags Kiepenheuer & Witsch: Der Universitätsdozent Stachelmann ist Vergangenheit: Seit seinem Abgang von der Universität hält er sich mit einem Büro für historische Ermittlungen über Wasser. Kaum hat er sich notdürftig eingerichtet, steht tatsächlich die klassische blonde Schönheit im Büro. Die Deutschamerikanerin Cecilia gibt Stachelmann den Auftrag, ihren Vater, Franz Laubinger, zu suchen, der Ende der Fünfzigerjahre spurlos verschwunden ist. Letzter Wohnort: Wolfsburg. Stachelmann findet bald heraus, dass Laubinger aus der Bundesrepublik fliehen musste, weil Menschen, die schon in Hitlerdeutschland verfolgt worden waren, in der Adenauerrepublik keineswegs unbehelligt leben konnten. Doch als er glaubt, den Fall gelöst zu haben, verstrickt er sich in einem Labyrinth aus Angst und Hass. Ein Unbekannter bedroht Felix, den Sohn seiner Freundin Anne. Wovor will der Unbekannte Stachelmann warnen? Wovon soll er abgehalten werden? Um Felix zu schützen, macht sich Stachelmann auf die gefährliche Suche. Am Ende verfolgt er einen Mörder, der das Töten von Staats wegen gelernt hat. In Stachelmanns atemberaubenden fünften Fall zeigt sich, wie Unrecht in der Vergangenheit Verbrechen in der Gegenwart heraufbeschwört. Christian von Ditfurth: Labyrinth des Zorns. Stachelmanns fünfter Fall. Originalausgabe. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2009, Kiwi Taschenbücher Nr. 1095, 399 S., 8.95 Euro (D).
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Christian Ditfurth: Die Akademie Info des Verlags Kiepenheuer & Witsch: Am nächsten Morgen liegt seine Leiche im Berliner Bundesarchiv. Stachelmann lässt Rehmers Andeutung keine Ruhe: Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Akribisch prüft Stachelmann zusammen mit seinem Helfer Georgie die Akten, die Rehmer bestellt hatte. Doch die Mühe ist umsonst. Als Stachelmann schon aufgeben will, bedroht ihn ein Unbekannter mit einer Pistole. Dann verschwindet Georgie spurlos. Und die Polizei stößt in Leipzig auf einen Institutschef, der Rehmer so bald wie möglich loswerden wollte. Ein Verwirrspiel, in dem nichts zusammenpasst. Am Ende bleibt Stachelmann nur eine Chance: Rehmers Mörder zu finden, bevor er selbst dessen nächstes Opfer wird. Christian Ditfurth: Die Akademie. Stachelmanns sechster Fall. Originalausgabe. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2011, KiWi Taschenbücher Nr. 1196, 442 S., 9.95 Euro (D).
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Christian v. Ditfurth: Böse Schatten Info des Penguin Verlags: Christian von Ditfurth erweist sich erneut als Meister allerbester Spannungsliteratur mit politischem Anspruch. Christian v. Ditfurth: Böse Schatten. Kriminalroman. Originalausgabe. München: Penguin, 2018, Penguin Nr. 10177, 415 S., 10.00 Euro (D).
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