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Serie die gnä' Frau Helene Ehrenstein von Constanze Scheib

 

Schauplatz: Österreich, Wien, 1972 und 1973.

Figur(-en): Die gnä' Frau Helene Ehrenstein, eine Dame aus den gehobenen Wiener Kreisen, Hausherrin einer Villa im exklusiven Wiener Stadtteil Hietzing. Die gnä' Frau ist zweckgemeinschaftlich verheiratet mit Oskar Ehrenstein und Mutter eines Sohnes namens Wilhelm. Das Leben der Dame ist äußerst traditionell und von Routine geprägt - einschließlich der morgendlichen Inspektion der Dienerschaft. Die Dame fühlt sich durchaus wohl in der Oberschicht, gibt sich aber nicht immer so wie es sich schickt und folgt ihren eigenen Regeln. Sie liebt Filme (besonders Kriminalfilme) und Musik, trinkt gerne Sekt und Whiskey, raucht und genießt auch das Leben diesseits strenger Konventionen. Der Ruf der gnädigen Frau ist leicht ramponiert, denn eine Zeitung brachte sie in Verbindung mit kommunistischen Kreisen. Helene hat einen trockenen Humor und einen typisch wienerischen Charme. Mord-Ermittlungen sind ihr eine willkommene Abwechslung - die gnä' Frau ist eine stets neugierige und unerschrockene Hobbyermittlerin.

Autor(-in): Constanze Scheib stammt aus Wien, wo sie 1979 geboren wurde. Sie absolvierte eine Schauspielausbildung und stand auf zahlreichen Bühnen. Seit 2014 veröffentliche sie Erzählungen und Romane.

Erschienen: 2021 - 2024

 

1 / 2021

Der Würger von Hietzing

Constanze Scheib: Der Würger von Hietzing

Info des Oktopus Verlags:
Die gnä' Frau langweilt sich zu Tode. Da kommt ihr eine Mordserie, die Wien in Atem hält, gerade recht.
Eine vornehme Dame auf Mörderjagd? Warum denn nicht?, denkt sich Frau Ehrenstein, als die Tante ihres Dienstmädchens Bianca erdrosselt aufgefunden wird. Schließlich wünscht sich Frau Ehrenstein schon lange etwas Abwechslung von ihrem gleichförmigen Wirken als Hausherrin im exklusiven Wiener Stadtteil Hietzing, das sich eigentlich schon in der morgendlichen Inspektion der Dienerschaft erschöpft. Gelegentliche Ausflüge in den Tierpark Schönbrunn mit ihrem Sohn Willi oder Abende in der Oper sind zwar schön, aber eben auch nicht wirklich tagesfüllend. Man könnte glatt meinen, Frau Ehrenstein lebe im 19. Jahrhundert und nicht in den 1970er Jahren, in Zeiten von Glamrock, LSD und Blumenkindern. Weil sich die gnä' Frau in Stöckelschuhen schlecht ins Verbrechermilieu begeben kann, bittet sie kurzerhand ihr neues Hausmädchen Marie um Hilfe, mit der sie nicht nur die Leidenschaft für Filme und Whisky verbindet. Die gemeinsame Suche nach dem Würger von Hietzing gestaltet sich deutlich abenteuerlicher, als Frau Ehrenstein sich das hat träumen lassen.

Constanze Scheib: Der Würger von Hietzing. Die Gnä' Frau ermittelt. Kriminalroman. Originalausgabe. Zürich: Oktopus, 2021, Klappenbroschur, 284 S., 16.90 Euro (D), eBook 12.99 Euro (D).

 

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2 / 2022

Keine schöne Leich'

Constanze Scheib: Keine schöne Leich'

Info des Oktopus Verlags:
Eigentlich liebt es die gnä' Frau, sich herauszuputzen und unter die feinen Leute Wiens zu mischen. Doch seit dem Skandalartikel über ihre angeblichen Verbindungen zu kommunistischen Kreisen wird ständig hinter ihrem Rücken getuschelt. 1972 scheint nicht bereit für eine gnä' Frau, die gern Rockmusik hört und Whisky trinkt und sich auch mal unter Hippies begibt. Um Frau Ehrensteins Laune zu heben, machen ihre Eltern sie mit der alten ungarischen Gräfin Bárány bekannt. Auch sie wurde vom Schmierblatt Wiener Telegramm verunglimpft: Sie soll ihren Mann umgebracht haben. Frau Ehrenstein wittert sofort ein neues Abenteuer. Schnell freundet sie sich mit der resoluten Witwe an und beschließt, Nachforschungen anzustellen, um deren Unschuld ein für alle Mal zu beweisen. Ihre heimliche Vertraute, das Dienstmädchen Marie, unterstützt sie dabei. Ihre Ermittlungen führen die beiden nicht nur in den Nobelbezirk Döbling, in einen legendären Nachtclub und ins Kunsthistorische Museum, sondern bringen sie auch in tödliche Gefahr.

Constanze Scheib: Keine schöne Leich'. Die gnä' Frau ermittelt. Originalausgabe. Zürich: Oktopus, 2022, Klappenbroschur, 298 S., 16.90 Euro (D), eBook 12.99 Euro (D).

 

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3 / 2023

Mord im Dreivierteltakt

Constanze Scheib: Mord im Dreivierteltakt

Info des Oktopus Verlags:
Oskar Ehrenstein begleitet seine Frau nur aus einem Grund zum Wiener Philharmonikerball 1973: In dieser illustren Gesellschaft werden Geschäftsbeziehungen geknüpft. Üblicherweise gehen die Ehrensteins den Rest des Abends getrennte Wege, doch diesmal weckt Oskars merkwürdiges Benehmen die Neugier der gnä' Frau: Was verbindet Oskar mit Felix Hall, dem Leiter eines Theaters am Spittelberg? Kurz vor der Mitternachtsquadrille kommt es im Foyer zum Eklat: Halls Regisseur und dessen Frau, die Ex-Primadonna Conetotti, liefern sich ein heftiges Wortgefecht mit dem Geldgeber der Opernproduktion. Diese Geschäftsbeziehung jedenfalls ist beendet. Ehe Frau Ehrenstein sich's versieht, hat man sie zur Mäzenin erkoren - eine Rolle, in der sie sich gefällt: Sie liebt das Theater, und als Hobbydetektivin vermutet sie, dass mehr hinter den Ausbrüchen der Signora steckt. Bald gesteht die Operndiva: Ein Unbekannter hat ihre Lebenslüge enttarnt und fordert Schweigegeld - Geldübergabe auf dem Opernball. Doch der Erpresser hat seine Rechnung ohne Frau Ehrenstein gemacht.

Constanze Scheib: Mord im Dreivierteltakt. Die gnä' Frau ermittelt. Originalausgabe. Zürich: Oktopus, 2023, Klappenbroschur, 301 S., 17.90 Euro (D), eBook 13.99 Euro (D).

 

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4 / 2024

Mordshochzeit, Herrschaftszeiten

Constanze Scheib: Mordshochzeit, Herrschaftszeiten

Info des Verlags Oktopus:
Das Ehepaar Ehrenstein ist zu einer Hochzeit im niederösterreichischen Traiskirchen geladen. Die Verbindung jedoch, die man dort feiern will, wird im Jahr 1973 alles andere als goutiert: Sigismund Trentner, einziger Erbe der legendären Wolldynastie, ehelicht eine deutlich jüngere Frau aus dem Arbeitermilieu. Im abgelegenen Herrenhaus treffen die Ehrensteins eine kuriose Festgesellschaft an: Der Bräutigam benimmt sich wie ein verliebter Backfisch, auf Einladung der Großmutter ist auch seine Verflossene zugegen, und die Gäste der Braut sind ein Haufen Hippies. Zum Schock aller wird am Vorabend der kirchlichen Trauung eine Ausgangssperre verhängt, weil ein flüchtiger Bombenleger in der Nähe gesichtet wurde. Aber auch damit der Katastrophen nicht genug: In derselben Nacht wird einer der Gäste mit einem Fleischwolf erschlagen in der Küche aufgefunden...

Eine desaströse Hochzeit - und ein neuer Fall für die gnä' Frau, die alles daransetzt, die anderweitig beschäftigte Polizei mehr als würdig zu vertreten.

Constanze Scheib: Mordshochzeit, Herrschaftszeiten. Die gnä' Frau ermittelt. Originalausgabe. Zürich: Oktopus, 2024, Klappenbroschur, 286 S., 18.90 Euro (D), eBook 14.99 Euro (D).

 

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