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Atlantis

 

Das verschwundene Einser-Tram

Beat Grossrieder: Das verschwundene Einser-Tram

Info des Atlantis Verlags:
Kurz vor Schichtende überkommt Leo Känzig, Tramfahrer bei den Verkehrsbetrieben Zürich, die Müdigkeit. Träumt er, oder lag da gerade wirklich ein regloser Mann vor dem Bahnhof Enge? Passanten sind um diese Uhrzeit keine mehr unterwegs. Die Station ist nur spärlich beleuchtet, und die letzten beiden Fahrgäste in Känzigs Tram scheinen nichts Ungewöhnliches bemerkt zu haben, sie hängen immer noch dösend in den Sitzen. Bevor er nach Zürich kam, war Känzig Chefermittler bei der Kriminalpolizei Uster. Einmal Polizist, immer Polizist, und ein Polizist sieht nicht weg. Er steigt aus. Auf dem Bahnhofsvorplatz: kein Mann, dafür Blutspuren und ein Schlüssel zu einem Schliessfach. Känzig kontaktiert die Polizei und wird am nächsten Tag zur Befragung auf die Urania-Wache bestellt. Unzählige Stunden hat er in Verhörräumen verbracht, bislang war aber immer er derjenige gewesen, der die Fragen stellte. Als Zeuge ist es seine Pflicht, die Wahrheit zu sagen. Aber kann er seiner Erinnerung trauen? Hat da wirklich ein Mann gelegen? Tot? Wer hat seine Leiche weggeschafft? Und wohin führt der Schlüssel? Um nicht selbst auf dem Abstellgleis zu landen, ermittelt Känzig bald schon auf eigene Faust.

Beat Grossrieder: Das verschwundene Einser-Tram. Der erste Fall für Leo Känzig. Kriminalroman. Originalausgabe. Klappenbroschur, 201 S., 19.90 Euro (D), eBook 14.99 Euro (D).

 

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Melodie der Einsamkeit

Philipp Gurt: Melodie der Einsamkeit

Info des Atlantis Verlags:
Es ist der 4. Mai. Tag null. Lukas hat verschlafen. Das ist ihm in seinem ganzen Leben noch nie passiert. Und auch sonst ist heute alles anders. Als der Bestsellerautor mit seinem goldenen Rennrad eine Stunde zu spät in der Buchhandlung ankommt, wo er für die Planung einer Lesung verabredet war, stellt er fest, dass er für die Buchhändlerin Marie unsichtbar und unhörbar geworden ist. Und sie ist nicht die Einzige, die Lukas nicht mehr wahrnimmt: Plötzlich schauen die Leute durch ihn hindurch, und der eben noch so berühmte Schriftsteller ist nur mehr ein Beobachter. Das Gefühl der Einsamkeit ist Lukas nicht fremd: Seine Freundin Lisa hat sich vor Kurzem von ihm getrennt, sein Vater ist an Demenz erkrankt und nimmt immer weniger Anteil an der Realität. Jetzt hat Lukas gar keine Möglichkeit mehr, mit anderen in Kontakt zu treten. Völlig auf sich zurückgeworfen, ist er gezwungen, sich seinem Selbst zu stellen.

Philipp Gurt: Melodie der Einsamkeit. Roman. Zürich: Atlantis Verlag, 2024 (1. Aufl. - Köln: Emons, 2021 u.d.T. »Unverschwunden«), Klappenbroschur, 254 S., 21.90 Euro (D), eBook 16.99 Euro (D).

 

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Appenzeller Abrechnung

Christian Johannes Käser: Appenzeller Abrechnung

Info des Atlantis Verlags:
April 1989. Ein historischer Tag. Am kantonalen Abstimmungssonntag treffen sich in Appenzell Ausserrhoden die Männer zur Landsgemeinde. Die ganze Schweiz fragt sich: Werden die traditionsbewussten Appenzeller es richten, oder bleibt es dabei, dass achtzehn Jahre nach Einführung des nationalen Frauenstimmrechts die Frauen hier keine politische Stimme haben? Auf dem Dorfplatz in Hundwil verfolgt die achtzehnjährige Karin Bendel das Spektakel. Eine engagierte junge Frau, die etwas bewegen, sich gegen ihren konservativen Vater behaupten, in die Politik gehen und es den Männern zeigen will! Dreißig Jahre später findet ein Wanderer die Leiche der achtundvierzigjährigen Karin im Wald. Jock Kobel, Teamleiter der Fachgruppe Gewaltkriminalität der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Herisau, soll die Ermittlungen übernehmen. Doch er ist befangen: Vor ein paar Monaten in die alte Heimat zurückgekehrt, hat er sich auf eine Affäre mit der verheirateten Karin eingelassen. Auf eigene Faust will er herausfinden, was ihr zugestoßen ist.

Christian Johannes Käser: Appenzeller Abrechnung. Jock Kobel und die Schatten der Landsgemeinde. Kriminalroman. Originalausgabe. Broschur, 237 S., 19.90 Euro (D), eBook 14.99 Euro (D).

 

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Feuertaufe

Benjamin Stückelberger: Feuertaufe

Info des Atlantis Verlags:
Halbjährlich kommen die Pfarrer des Bezirks Winterthur zum Pfarrkapitel zusammen. Als Referent ist dieses Mal Thomas Staudinger geladen, der zu künstlicher Intelligenz forscht. Doch anstatt vorzutragen, rast Staudinger mit seinem weißen Tesla ungebremst in die Mauer der Winterthurer Zwinglikirche. Pfarrschaft und Medien fragen aufgeregt: Werden selbstfahrende Autos zu Todesfallen? Ist das die logische Konsequenz, wenn die Menschen Gott spielen wollen? Aber Roger Gabathuler erfährt: Das Auto wurde manipuliert, Staudinger eiskalt ermordet. Und während sich Gabathuler seelsorgerisch um Angela Friedrichs, Assistentin an Staudingers Institut, kümmert, meldet sich ein rätselhafter Herr Marchand: Er kennt nicht nur Friedrichs, sondern weiß auch über Staudingers Todesumstände bestens Bescheid. Außerdem scheinen sich zahlreiche Geheimdienste für diesen Marchand zu interessieren. Für den ehemaligen Kantonspolizisten Gabathuler sind Geheimdienste Neuland. Statt weiter in seine Rolle als Vater eines neugeborenen Sohns hineinzufinden, wird der Pfarrer zum Mittelsmann zwischen Wissenschaftlern und schweizerischem Nachrichtendienst.

Benjamin Stückelberger: Feuertaufe. Ein Fall für Pfarrer Gabathuler. Originalausgabe. Klappenbroschur, 270 S., 20.90 Euro (D), eBook 14.99 Euro (D).

 

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