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Der singende Sand

 

Großes Cover

Josephine Tey: Der singende Sand

Info des Verlags DuMont:
Er schob die Zeitung beiseite, aber dann bemerkte er, daß eine Stelle mit Bleistift bekritzelt war. Alan Grant zog die Zeitung wieder heran, um zu sehen, was für Rechnungen da wohl jemand angestellt hatte. Aber das Gekritzel stammte nicht etwa vom Zeitungsjungen, der dort in aller Eile das Wechselgeld berechnet hatte. Jemand hatte sich als Dichter versucht. Daß es sich um ein eigenes Werk handelte und nicht nur um den Versuch, ein Gedicht aus dem Gedächtnis zu Papier zu bringen, das sah man an der unzusammenhängenden Schrift und an der Tatsache, daß der Schreiber in den beiden fehlenden Zeilen die notwendige Zahl von Hebungen markiert hatte - ein Trick, den Grant in seiner Zeit als bester Sonettkünstler der Oberprima selbst oft angewendet hatte. Aber dieses Gedicht stammte nicht von ihm. Und plötzlich wurde ihm klar, wessen Zeitung das war.

Alan Grant verlebt eine angsterfüllte Nacht. Der Inspector von Scotland Yard, der unter klaustrophobischen Anfällen leidet, muß mehrere Stunden in einem kleinen geschlossenen Eisenbahnabteil zubringen. Kann Grant den Zug am anderen Morgen jedoch erleichtert verlassen, um bei alten Freunden einen Erholungsaufenthalt im schottischen Hochland anzutreten, ist das einem anderen Passagier im benachbarten Abteil "B Sieben" nicht mehr möglich - er ist ermordet worden. Der Inspector nimmt den Tod des Fremden eher beiläufig und unberührt zur Kenntnis. Ein Gedicht aus einer Zeitung, die er versehentlich aus dem Abteil des Toten mitgenommen hat und die anfänglich nur Anlaß war, über seine eigene Situation nachzudenken, konfrontiert Grant immer mehr mit der Realität, die ihn umgibt, und läßt ihn schließlich die überraschende Lösung des Mordfalls finden.

Josephine Tey: Der singende Sand. (The Singing Sands, 1952). Aus dem Englischen von Manfred Allié. Hrsg. von Volker Neuhaus. Deutsche Erstausgabe. Köln: DuMont, 1988, DuMont's Kriminal-Bibliothek Bd. 1013, 229 S., 12.80 DM

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