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Thomas Wörtches Leichenberg 02/2017
Die lachenden Ungeheuer Die lachenden Ungeheuer, die dem neuen Roman von Denis Johnson (Rowohlt) den Titel geben, liegen irgendwo in der Region zwischen Uganda und der DR Kongo. Sie sind, könnte man meinen, einer klassischen Reise ins Herz der Finsternis entsprungen. Kaptajn Roland Nair vom Jydske Dragonregiment, HRN und der US-Special-Forces Deserteur Michael Adriko sind von Freetown, Sierra Leone aus auf dem Weg nach Ostafrika, weil Adriko dort, im Kreise seiner ursprünglichen Sippe heiraten will: Ausgerechnet die Tochter seines ehemaligen Vorgesetzen. Aber so einfach ist das nicht: Denn der Däne Nair, der für den Geheimdienst der NATO arbeitet, ist auf eigene Faust unterwegs. Er möchte Dokumente über die Informationslogistik der US Army in Afrika verticken, an den Höchstbietenden natürlich, und mit Adriko auch noch gefaketes spaltbares Material an den Mann bringen...
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Thomas Wörtche: Die dunklen Seiten des fünften Kontinents
Die Schuld vergangener Tage Nach langer Durststrecke gibt es endlich einen neuen Roman des in Australien lebenden Südafrikaners Peter Temple. »Die Schuld vergangener Tage« - im Original bereits 1998 erschienen - ist ein sehr clever gemachter Roman und belegt, dass schon der junge Peter Temple zu den ganz Großen seines Metiers gehört.
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Thomas Wörtches Leichenberg 01/2017
Der unsichtbare Killer In Newcastle upon Tyne wird eine Leiche aus dem Fluss gezogen. Ermordet wurde der Mann mit einem nicht identifizieren Werkzeug, das den Körper regelrecht von innen zerfetzt hat. Detective Sidney Hurst und seine Crew nehmen die Ermittlungen auf, aber bald mischt sich die ganz große Politik ein. So beginnt ganz klassisch, ganz konventionell Der unsichtbare Killer von Peter F. Hamilton (Bastei-Lübbe), ein 1133 Seiten (!) langes Epos, das kein vernünftig-pragmatischer Rezensent zu lesen sich eigentlich leisten dürfte. Und schon gar nicht einer von Kriminalliteratur. Denn »Der unsichtbare Killer« ist deutlich Science Fiction....
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Thomas Wörtche: Weltalltag im Dorf
Bogmail 1978 im Original erschienen, jetzt erst bei uns: Bogmail des irischen Autors Patrick McGinley erzählt distanziert und gleichzeitig warmherzig von einem irischen Dorf und seinen Bewohnern, die sich auch nicht von Mord und Erpressung aus ihrer heiteren Gelassenheit bringen lassen.
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Thomas Wörtches Leichenberg 12/2016
Die Strasse ins Dunkel Gute Kriminalromane reagieren sehr sensibel auf politische und soziale Verwerfungen. Vermutlich deshalb kommen aus der Republik Südafrika seit den Zeiten des großen James McClure so viele exzellente Versuche, die dort herrschende, sehr unbehagliche Situation erzählerisch zu reflektieren. Zu Autoren wie Mike Nicol oder Andrew Brown hat sich jüngst Paul Mendelson gesellt. Der McClure'schen Blaupause schon fast zitathaft folgend, lässt auch Mendelson zwei sehr unterschiedliche Polizistentypen agieren: Don February, Warrant Officer beim SAPS Kapstadt und Colonel Vaughn de Vries, sein Vorgesetzter. Der Colonel ist weiß, stammt noch aus dem alten Apartheid-Apparat, ist ein knorriger Rassist, Sturkopf, Säufer, sozial leicht debil. February mag seinen Chef nicht, er steht für das "neue" Südafrika, aber auch ihm passt die Richtung nicht, in die sich das Land bewegt. Die Strasse ins Dunkel (Rowohlt Polaris) ist der zweite Roman, in dem sich die beiden in die Fallstricke südafrikanischer Realpolitik verstricken...
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Thomas Wörtche: Durch Karachi pflügen
Der Gefangene Die pakistanische Mega-City Karachi bildet mit ihren mehr als 20 Millionen Einwohnern mit unterschiedlichsten soziokulturellen und religiösen Wurzeln ein extrem unübersichtliches Terrain und ist idealer Nährboden für Intrigen, Machtkämpfe und Gewalt. Eine grandiose Kulisse für Kriminalliteratur, wie der Thriller Der Gefangene von Omar Shahid Hamid zeigt.
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Thomas Wörtches Leichenberg 11/2016
Zerrüttung Finstere Bücher in finsteren Zeiten. Oder für finstere Zeiten? Schon okay, denn ausgerechnet Kriminalliteratur ist für Bespaßung eher wenig geeignet. Einen ziemlich extremen Dunkelwert bietet Zerrüttung von Jon Bassoff (Polar). Das Drama fängt mit einer Charles-Williams/Jim-Thompson-artigen Standardsituation an: Ein Veteran mit entstelltem Gesicht und Schrottkarre bleibt in einem runtergeranzten Kaff in the middle-of-nowhere hängen. Er beschützt die Dorfschönheit vor ihrem Brutalinski von Ehemann, hüpft mit ihr in die Kiste und soll, solchermaßen umgarnt, den fiesen Gatten aus dem Weg räumen. Aber die Lady ist natürlich eine üble Schlampe. So weit, so topisch. Und im Grunde: Gähn. Aber Bassoff, lange Jahre Verleger der großartigen "New Pulp Press", repetiert natürlich keine Formel, sondern treibt sein Zersetzungswerk an Sitte, Anstand und Moral radikal weiter...
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Thomas Wörtches Leichenberg 10/2016
Der Gefangene Erinnern wir uns kurz ans Ende des letzten Jahrzehnts. Da erschien Mohammed Hanifs wunderbarer Roman Eine Kiste explodierender Mangos. Hey, schau mal, dacht man, ein Polit-Thriller aus Pakistan, nicht ganz lupenrein und ziemlich hochliterarisch, aber immerhin, und wo's gesellschaftlich gärt, entstehen auch bestimmte Literatursorten. Polit-Thriller, zum Beispiel. Und jetzt kommt Omar Shahid Hamid: Der Gefangene (Draupadi Verlag) - ein ziemlicher robuster, klassischer politischer Polizeiroman, der in Karachi spielt. Urban fiction pur, in einer Stadt von ca. 24 Millionen plus, einer Menge Sprachen (Urdu, Panjabi, Paschto, Sindhi etc.), und einer Menge Ethnien und Religionen...
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Thomas Wörtche: Wiedersehen in Trekkersburg
Steam Pig Der Schweizer Unionsverlag startet eine Neuausgabe der Romane des südafrikanischen Autors James McClure. Seine Reihe um Lieutenant Tromp Kramer und Sergeant Mickey Zondi von der Mordkommission im fiktiven Trekkersburg, zwischen 1971 und 1991 erschienen, ist alles andere als museal, sondern nach wie vor state of the art.
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Thomas Wörtche: Zwischen langweiliger Bürokratie, Macht und Verrat
Steam Pig Zu seinem fünfundachtzigsten Geburtstag legt John le Carré mit Der Taubentunnel. Geschichten aus meinem Leben keine der üblichen selbstbeweihräuchernden Autobiographien vor, sondern ein Mosaik aus Refektionen, Begegnungen und Anekdoten. Voyeuristisches Interesse an seiner Person befriedigt le Carré nicht, aber »Der Taubentunnnel« ist eine Schatzkiste prall gefüllt mit Hintergrundmaterial zu seinen Romanen.
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Thomas Wörtches Leichenberg 09/2016
Des Einen Freud Es ist heiß in Perth, Western Australia. Idyllisch am Indischen Ozean gelegen, sind die Stadt und das ganze riesige Territorium ein El Dorado des Organisierten Verbrechens, ein "schmieriges kleines Reich von Räuberbaronen." Diese Feststellung trifft Sergeant Cato Kwong von der dortigen Polizei, der hier in der ihm gewidmeten Serie von Alan Carter seinen zweiten Auftritt hat: Des Einen Freud (Nautilus). Das geht natürlich nur, wenn auch die Polizei Teil des Problems ist...
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Thomas Wörtche: Dennoch
Fight Girl Erika Krouse hat sich bis heute mit einer Reihe hoch gelobter Kurzgeschichten einen Namen gemacht. Jetzt erscheint auf Deutsch ihr erster Roman Fight Girl, in dem sie von einer jungen Straßenkämpferin erzählt, für die eine Niederlage zum entscheidenden Wendepunkt wird.
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