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Wie ein Stich durchs Herz

Phoebe Atwood Taylor: Wie ein Stich durchs Herz

Info des Verlags DuMont:
Es war ein fremdes Zimmer, in dem er aufwachte, aber das machte Mr. Leonidas Witherall nichts aus. Mittlerweile hatte er sich daran gewöhnt, daß er an Orten zu sich kam, die er nie zuvor gesehen hatte. Wenigstens war der dickgepolsterte Sessel, in dem er nun saß, bequemer als der Rinnstein in der Ward Street oder der Operationstisch des Doktors namens Harry. Leonidas gähnte; plötzlich aber stutzte er. Ihm gegenüber, in einem zweiten weichgepolsterten Sessel, saß der schnurrbärtige Mann, der den Roadster gefahren hatte! "Hören Sie, guter Mann", begann Leonidas, doch dann hielt er inne. Es war sinnlos, Bennington Brett anzusprechen, Bennington Brett war tot.

Wenn sich die Mitarbeiterin eines illegalen Buchmachers, ein Gelegenheitsdieb, der Polizist werden möchte, und ein Lehrer für englische Literatur, der nicht nur gerne Shakespeare zitiert, sondern auch dem berühmten Dichter täuschend ähnlich sieht, mitten in der Nacht in einer schlechtbeleumdeten Gegend kennenlernen, darf man sich eigentlich über nichts mehr wundern. So nimmt es Mr. Leonidas Witherall mit Gelassenheit hin, daß man nach einem Treffen in seiner früheren Schule gleich zweimal versucht, ihn zu überfahren. Erstaunt ist er schon, daß einer der Attentäter sein ehemaliger Schüler Bennington Brett ist. Aber erst, als er diesen tot mit einem Tranchiermesser in der Brust entdeckt, fängt er an, sich ernsthafte Gedanken zu machen.

Phoebe Atwood Taylor: Wie ein Stich durchs Herz. (The Cut Direct, 1938). Aus dem Amerikanischen von Manfred Allié. Hrsg. von Volker Neuhaus. Deutsche Erstausgabe. Köln: DuMont, 1990, DuMont's Kriminal-Bibliothek Bd. 1021, 233 S., 12.80 DM.

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