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Rowohlt Verlag

 

Die Katze riecht Lunte

Rita Mae Brown: Die Katze riecht Lunte

Das Städtchen Crozet, Virginia, ist traditionsbewusst. Im schönen Monat Mai wirft sich der ganze Ort in historische Kostüme und gedenkt des Bürgerkriegs mit einer Scheinschlacht samt Reiterei, Sturmangriff und Platzpatronen.

Doch diesmal steht einer nicht mehr auf. Als sich der Pulverdampf verzieht, liegt der millionenschwere Sir H. Vane-Tempest, von drei echten Kugeln in den Rücken getroffen, in seinem Blut. Ausgerechnet er, der mit so viel Verve den Bau des dringend benötigten Trinkwasserbeckens vorantrieb. Und dann verschwindet auch noch der Bauunternehmer Tommy Van Allen und wird Tage später, mausetot zwischen Schweinehälften baumelnd, im Schlachthof aufgefunden.

Irgendjemand scheint ernsthafte Einwände gegen das geplante Trinkwasserprojekt zu haben. Könnte es der undurchsichtige Lokalpolitiker Archie Ingram sein? Vane-Tempests bildschöne junge Frau ist felsenfest davon überzeugt, dass nur er als Täter infrage kommt. Doch woher weiß sie das eigentlich so genau? Die kätzische Hobbydetektivin Mrs. Murphy, Corgihündin Tee Tucker und ihre Freunde haben alle Pfoten voll zu tun, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. ...

Rita Mae Brown: Die Katze riecht Lunte. (Cat on the Scent, 1999). Ein Fall für Mrs. Murphy. Roman. Deutsch von Margarete Längsfeld. Gebunden 416 S., 19.90 Euro (D)

 

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Tod im Einspänner

Virginia Doyle: Tod im Einspänner

Im Jahr 1878 gelangen der französische Meisterkoch und Amateurdetektiv Jacques Pistoux und seine adelige Geliebte Sophie nach Wien. Die unziemliche Liaison wird vom tyrannischen Schwager Charlottes beendet. Er läßt Pistoux verprügeln und hält Charlotte unter Hausarrest. Als dann im Kaffeehaus ein Mord geschieht, in den Charlotte auf fatale Weise verwickelt ist, muß sich Pistoux wieder einmal als Detektiv betätigen.

Virginia Doyle: Tod im Einspänner. Originalausgabe. Roman. Rowohlt Taschenbuch Nr. 43368 (Thriller), 220 S., 6.50 Euro (D)

 

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Sabotage

Mike Jaeger: Sabotage

Vor der Eröffnung der Expo 2000 explodiert im deutschen Pavillon eine Bombe. Niemand wird verletzt, aber weitere Anschläge werden angedroht. Das Omega-Team wird eingeschaltet. 50 Millionen Euro, die Forderung der Erpresser, werden auf eine karibische Bank transferiert. Doch niemand ruft das Geld ab. Als eine weitere Bombe explodiert, sterben 35 Menschen. Der Innenminister setzt das Omega-Team unter Druck. Es bleiben nur noch 48 Stunden.

Mike Jaeger: Sabotage. Das Omega-Team. Ein Action Thriller von Jürgen Alberts. Originalausgabe. Rowohlt Taschenbuch Nr. 43374 (Thriller), 158 S., 6.50 Euro (D)

 

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Die Augen eines Mörders

Antonio Muñoz Molina: Die Augen eines Mörders

Der Mörder schlägt bei Vollmond zu. Sein neuestes Opfer: ein zehnjähriges Mädchen. Trotz zahlreicher Spuren am Tatort bleibt er ein Schemen. Nur in seinen Augen muss etwas zu lesen sein...

Der Inspektor sucht ihn mit der Besessenheit eines Mannes, der ein persönliches Unglück kompensieren muss. Denn er ist neu in der kleinen südspanischen Stadt, erst kürzlich aus Bilbao dorthin versetzt, wo die ständige Bedrohung durch die ETA ihm den Charakter und seiner Frau den Verstand verbogen hat. Die Gerüchte über seine Zeit als Terroristenjäger, aber auch als einstiger Spitzel in Francos Diensten, verfolgen ihn hartnäckig.

Ebenso besessen, wie der Inspektor den phantomgleichen Mörder jagt, verfolgt Antonio Muñoz Molina die Phantome in seiner Seele. Der Inspektor ist eine tragische Gestalt, verletzt und schuldig geworden durch die tragischen Umstände der jüngeren spanischen Geschichte. Mit eindringlichen, beschwörenden Sätzen, die dem Roman ihren atemlosen Rhythmus aufprägen, entlarvt Muñoz Molina seine Lebenslüge als die einer Gesellschaft, die mit ihrer Vergangenheit Frieden um den Preis des Vergessens geschlossen hat. So entfaltet sich der packende Seelenkrimi unversehens zum politischen Gesellschaftspanorama und zu einem Lehrstück über das Wirken der Geschichte.

Antonio Muñoz Molina: Die Augen eines Mörders. (Plenilunio). Roman. Aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen. Gebunden, 480 S., 21.00 Euro (D)

 

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Kains Töchter

Susanne Riedel: Kains Töchter

Seit Generationen lebt der Leghorn-Clan über dem Fluss Otsch, in einer wilden, betörend schönen Landschaft. Joas Vater, Caleb, hat sich in die Stadt abgesetzt, sein Bruder Zack, ein Holzfäller, ernährt die Familie. Calebs Tochter Joa ist dreizehn, als ihre Mutter wieder schwanger wird. An einem Gewitternachmittag kommt Timpie Leghorn in der Dachkammer zur Welt, während nebenan der Großvater stirbt. Früh zieht Timpie die Hassliebe der Mutter auf sich; ein Krieg tobt vor aller Augen, doch niemand greift ein. Während Joa ihre ersten Gedichte schreibt und sich in Zack verliebt, frisst Timpie Dreck, verweigert das Sprechen. Mit fünf stürzt sie ihre Mutter von der Brücke in den Otsch und gilt als Mörderin.

Viele Jahre später entdeckt Joa, inzwischen verheiratete Ärztin, in einer Buchhandlung einen Gedichtband der siebzehnjährigen Timpie Leghorn. Wie die Schwestern einander wieder finden, wie Joa einer weit schockierenderen Wahrheit auf die Spur kommt und sich zuletzt des Mordes an Timpie bezichtigt, den ihr niemand glaubt - all das geschieht mit einer skandalösen Unausweichlichkeit: ein modernes Märchen über die Krankheit Familie. Nicht nur die sinnliche Sprache voll surrealer Bilder überrascht, sondern auch der Mut der Autorin, sich einer verdrängten Erfahrung zu nähern: dass das Leben unverfügbar und die Liebe schrecklich ist.

Susanne Riedel: Kains Töchter. Roman. Rowohlt Berlin, gebunden, 331 S., 19.90 Euro (D)

 

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In feiner Gesellschaft

Dorothy L. Sayers & Jill Paton Walsh: In feiner Gesellschaft

Laurence und Rosamund Harwell gelten in ihren Kreisen als Paradebeispiel einer amour fou. Während Laurence als Theaterproduzent seinen Geschäften nachgeht, bändelt die kapriziöse Rosamund mit einem jungen Dramatiker an. Als sie kurze Zeit später ermordet aufgefunden wird, soll sich Lord Peter ein wenig in der feinen Gesellschaft umhören ...

Dorothy L. Sayers & Jill Paton Walsh: In feiner Gesellschaft. (Thrones, Dominations). Lord Peters letzter Fall. Roman. Aus dem Englischen von Beate Smandek. Deutsche Erstausgabe. Rowohlt Taschenbuch Nr. 22699, 447 S., 8.90 Euro (D)

 

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Geklont

Michael Marshall Smith: Geklont

Der Thriller«Geklont» ist ein Buch für dieses Jahrtausend. Es zeigt eine Welt, in der wir vielleicht bald, allzubald, leben müssen.In Labors werden Klone gezüchtet, die den Reichen dieser Welt als Organspender dienen. Der Ex-Cop Jack Rendell flüchtet mit einigen Klonen und gerät in eine bizarre virtuelle Trümmerlandschaft...

«Eine literarische Entdeckung, ein burleskes Science-fiction-Szenario, das so euphorisch aufgenommen wurde wie seinerzeit Orwells '1984'. Eine Art neuer Frankenstein.» Spiegel kultur extra

Michael Marshall Smith: Geklont. (Spares). Roman. Aus dem Amerikanischen von Ulrike Becker und Claus Varrelmann. Rowohlt Taschenbuch Nr. 22699 (1. Aufl. - Reinbek: Rowohlt, 1998), 430 S., 8.50 Euro (D)

 

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Monatsübersicht März 2000

 

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