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Residenz Verlag

 

Maigret und der Fall Simenon

Maurizio Testa: Maigret und der Fall Simenon

Info des Residenz Verlags:
»Wird man sich nach zwanzig, dreißig Jahren mit meinem Werk noch befassen? Das weiß ich natürlich nicht.« (Georges Simenon, Als ich alt war, Erstes Heft, Samstag, 25. Juni 1960) Aber ja, das Mysterium, der Fall, das Rätsel oder Phänomen Simenon (so bisherige Biographen) ist auch noch nach vierzig und mehr Jahren von Interesse. Nachdem Simenon Maigret 1931 zum ersten, 1972 zum letzten Mal auf Verbrechen ansetzt, macht sich hier der Protagonist in Maurizio Testas Regie auf die Suche nach seinem Autor. Er tut dies aber nicht freiwillig, sondern im Dienste der französischen Regierung, die ihn nach dem Tod des Schriftstellers beauftragt, dessen Leben zu durchleuchten. Simenon soll nämlich zum Aushängeschild der französischen Kultur gemacht werden, und da will man natürlich keine bösen Überraschungen erleben. Maigret, der mit Literatur nichts am Hut hat, macht sich widerwillig an die Arbeit: Er befragt Menschen, die Simenon gut gekannt haben (seine erste Frau Tigy, Berühmtheiten wie Joséphine Baker und Henry Miller, seine ehemaligen Hausmädchen usw.), liest Interviews, FBI-Dossiers und Zeitungsartikel und verfolgt den Lebensweg Simenons quer durch Europa und die USA. Dabei entsteht ein Bild des außerordentlich produktiven Schriftstellers und Erotomanen mit all seinen Widersprüchen, seinen beruflichen Höhenflügen und privaten Niederlagen.

Maurizio Testa: Maigret und der Fall Simenon. (Maigret et il caso Simenon). Roman. Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl. Gebunden, 180 S., 18.90 Euro (D).

 

[Thomas Wörtches Leichenberg 04/2001]

 

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