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List

 

Kein Himmel über Afrika

Kerstin Cameron: Kein Himmel über Afrika

Info des List Verlags:
4. Juli 1998, Mitternacht: Cliff Cameron liegt blutüberströmt im Schlafzimmer seiner von ihm getrennt lebenden Frau Kerstin. Fehlspekulationen, Millionenschulden, Alkohol und die zerrüttete Ehe gipfeln in dieser Nacht in einem tragischen Selbstmord. Seine deutsche Witwe baut sich zusammen mit ihren vier Kindern ein neues Leben auf - bis sie überraschend fast zwei Jahre später unter Mordverdacht verhaftet wird... Ein dramatisches Schicksal, ein spannendes Leseerlebnis.

370 Tage verbringt Kerstin Cameron in einem düsteren Frauengefängnis im Norden Tansanias. Sie ist die einzige Weiße unter den Gefangenen, und ihre Zelle ist ein 2,80 Meter langes und ein 1,70 Meter breites Loch voll Dreck und Ratten. Mehr noch: Kerstin Cameron ist unschuldig, und auch die polizeilichen Untersuchungen waren angesichts des gewaltsamen Todes ihres Mannes zwei Jahre zuvor zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Der gebürtige Neuseeländer Cliff Cameron hatte sich unter Alkoholeinfluss mit seiner eigenen Pistole erschossen.

Aber die Eltern des Toten wollen das nicht wahr haben. Für sie steht fest: Ihr Sohn muss von seiner Frau ermordet worden sein. Sie beauftragen von Neuseeland aus zwei Privatdetektive, um Kerstin Camerons Schuld zu beweisen. Und die neuseeländische Regierung übt unverhohlen Druck auf Tansania aus, bis Kerstin Cameron aufgrund einer äußerst dubiosen Beweislage in Haft genommen wird. Zwischen Verzweiflung und Hoffnung hin und her gerissen, sieht sie einer schrecklichen Zukunft ins Auge, auch wenn ihr Vater und ihre Freunde sie mit allen Mitteln unterstützen: Sie bringen Lebensmittel ins Gefängnis, spenden Trost und kämpfen für ihre Freilassung - zumindest aber für ein schnelles und faires Gerichtsverfahren. Denn eine Untersuchungshaft von mehreren Jahren ist in Tansania mit seinem maroden Justizsystem nichts ungewöhnliches. Und: In Tansania enden Mörder am Galgen...

Kerstin Cameron: Kein Himmel über Afrika. Gebunden mit Schutzumschlag, 348 S., 20.00 Euro (D).

 

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Dame, König, As, Spion

John Le Carré: Dame, König, As, Spion

Info des List Verlags:
Die Gesamtausgabe der Werke John le Carrés wirdfortgesetzt mit dem ersten Band seiner berühmten Smiley-Trilogie, der erstmals 1974 erschien und auf dem Skandal um Kim Philby basiert.

Eigentlich hat George Smiley, Chef des Britischen Geheimdienstes, nach einer gescheiterten Operation gerade seinen Posten räumen müssen. Doch da stellt sich heraus, dass einer seiner Leute ein Doppelagent ist, der insgeheim für Moskau arbeitet. Smiley setzt sich auf seine Fährte und gerät dabei, als Tarnung selbst zum »Maulwurf« geworden, mitten ins Reich des großen Gegners im Kalten Krieg...

John Le Carré: Dame, König, As, Spion. (Tinker, Tailor, Soldier, Spy, 1974). Roman. Aus dem Englischen von Rolf und Hedda Soellner. List, Jubiläumsausgabe (1. Aufl. - Hamburg: Hoffmann und Campe, 1977), gebunden mit Schutzumschlag, 415 S., 20.00 Euro (D).

 

 

Wer Asche hütet

Helga Glaesener: Wer Asche hütet

Info des List Verlags:
Ein Richter mit Herz, der auf eigene Faust ermittelt, eine starke Frauenfigur und das dekadente Rom des 16. Jahrhunderts: Helga Glaesener bewegt sich auf neuen Pfaden - und hat mit dem sympathischen Richter Tommaso Benzoni den Historienkrimi um eine hinreißende Spürnase bereichert.

Rom 1559: Nach Monaten der Sedisvakanz, die die heilige Stadt in blutige Wirren tauchte, steht endlich eine neue Papstwahl und damit die Rückkehr von Recht und Ordnung bevor. Tommaso Benzoni, Richter über die beiden Tiberhäfen, ist erleichtert. Endlich kann er sich wieder seiner Arbeit zuwenden, und über Zollbetrug und Schlägereien richten, als in der Nähe des Hafens die übel zugerichtete Leiche eines Jungen entdeckt wird.

Der Tote mit der Rose im Haar entpuppt sich als käuflicher Spielgefährte reicher Männer, dessen Ableben niemand betrauert, und auch die für den Mord zuständigen Behörden zeigen sich auffallend desinteressiert. Erzürnt beginnt Tommaso selbst nach dem Täter zu forschen. Als im Körper der Leiche ein kostbares Messer gefunden wird, dessen Besitzer der Kardinal Carafa ist, laufen Tommasos Ermittlungen in eine bestürzende Richtung. Und bestürzt ist er auch über Vittoria, seine schöne Ehefrau. Besucht sie wirklich nur ihre verrückte Cousine Elena, wenn sie über Tage heimlich verschwindet? Und warum ist ihr plötzlich so viel an der Umgestaltung von Elenas verwildertem Garten gelegen? Tommaso mag es sich nicht eingestehen, doch Vittoria hat etwas zu verbergen. Schockiert findet er heraus, wer den Jungen wirklich tötete und steht vor der Frage, wie hoch der Preis sein darf, den Gerechtigkeit fordert.

Helga Glaesener: Wer Asche hütet. Gebunden mit Schutzumschlag, 397 S., 20.00 Euro (D).

 

 

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