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Bloomsbury Berlin

 

Zugzwang

Ronan Bennett: Zugzwang

Info des Verlags Bloomsbury Berlin:
Mord, Intrigen und ein spektakuläres Schachturnier im vorrevolutionären St. Petersburg
St. Petersburg, März 1914. An einem stürmischen Morgen wird der Zeitungsredakteur O. V. Gulko vor den Augen einer entsetzten Menge ermordet. Alles deutet darauf hin, dass die Täter zur Kampforganisation der Sozialrevolutionäre gehören, und die Frage, warum ausgerechnet Gulko niedergestochen wurde, beschäftigt ganz St. Petersburg.

Fünf Tage später erhält der Psychoanalytiker Dr. Otto Spethmann Besuch von der Polizei. Es hat einen zweiten Mord gegeben, und man verdächtigt ausgerechnet ihn, darin verwickelt zu sein - ihn und seine rebellische Tochter Catherine.

Sorge bereiten ihm auch zwei neue Patienten: Anna Petrovna, eine wunderschöne Frau aus der gehobenen Gesellschaft, die von Albträumen geplagt wird - und in die er sich unpassenderweise verliebt. Und Avrom Rozental, ein genialer Schachspieler, der kurz vor seinem wichtigsten Wettkampf, dem Großmeisterturnier, die Nerven zu verlieren droht. Sie alle werden in ein Netz aus Intrigen, Verrat und Mord verwickelt. Und es ist an Spethmann, jeden Schachzug genau zu planen...

Ronan Bennett: Zugzwang. (Zugzwang, 2007). Roman. Aus dem Englischen von Stefanie Röder. Deutsche Erstausgabe. Gebunden, 314 S., 19.90 Euro (D).

 

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Tor - Das verfluchte Dorf

Carles Porta: Tor - Das verfluchte Dorf

Info des Verlags Bloomsbury Berlin:
Tor ist ein kleines malerisches Dorf in den katalanischen Pyrenäen nahe der Grenze zu Andorra. Es führt keine geteerte Straße hinauf zu den dreizehn Steinhäusern, lediglich eine Schotterpiste und ein paar alte Schmuggelpfade. Tor ist anders als andere Bergdörfer. Denn Tor hat ein dunkles Geheimnis.

An einem heißen Tag im Juli 1995 wird Josep Montané, genannt Sansa, einer der alten Lokalpatrioten von Tor, ermordet in seinem Haus aufgefunden. Seine Leiche ist bereits halb verwest.

Zwei Jahre nach dem blutigen Verbrechen reist der Journalist Carles Porta nach Tor, um für eine TV-Reportage zu recherchieren. Er trifft auf wortkarge Dorfbewohner, die mehr wissen, als sie preisgeben: eine eingeschworene, unzugängliche Gemeinschaft. Vier Monate arbeitet Porta an der Geschichte - ohne dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Aber was er erfährt, ist unglaublich.

Im Jahr 1896 schließen die Einwohner von Tor einen Pakt. Sie erklären ihr Dorf und das umliegende Land zum autonomen Territorium, über dessen Geschicke nur bestimmen darf, wer das ganze Jahr über dort lebt. Sie wollen verhindern, dass die spanische Regierung sie enteignet.

Im Lauf der Zeit gerät die alte Regel in Vergessenheit, und der Pakt verliert an Bedeutung. Bis 1976, als zwei der Dorfältesten - Sansa und Cerdà - dem andorranischen Immobilienmakler El Ruben ohne Absprache mit den anderen Dörflern erlauben, in der Nähe von Tor eine Skistation zu bauen.

Jetzt beruft sich der alte Palanca auf den Pakt von 1896. Er bildet eine Opposition gegen Sansa und Cerdà. Clankämpfe brechen aus. Die Männer versammeln undurchsichtige Gestalten um sich, Tagelöhner und Gesetzesflüchtige. 1980 lässt El Ruben zwei von Palancas Beschützern ermorden. Im Februar 1995 ernennt das Gericht Sansa zum alleinigen Dorfvorsteher. Fünf Monate später ist er tot.

Carles Portas Schilderung der wahren Schauergeschichte in den Pyrenäen ist so eindringlich dramatisch wie Truman Capotes großer Tatsachenroman Kaltblütig.

Carles Porta: Tor - Das verfluchte Dorf. (Tor: tretze cases i tres morts, 2005). Tatsachenroman. Aus dem Katalanischen von Charlotte Frei. Deutsche Erstausgabe. Gebunden, 365 S., 22.00 Euro (D).

 

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