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Hamburger Editionen

 

Verena Becker und der Verfassungsschutz

Wolfgang Kraushaar: Verena Becker und der Verfassungsschutz

Info des Verlag Hamburger Editionen:
Hat Verena, die verdächtigt wird, an der Ermordung von Generalbundesanwalt Buback beteiligt gewesen zu sein, gleichzeitig auch für den Verfassungsschutz gearbeitet? Das klingt nach einem Politthriller und doch geht es hier nicht um irgendeine Verschwörungstheorie. Es geht um konkrete Verdachtsmomente, die es verdienen näher überprüft zu werden.

Aus dem Mordfall Buback ist ein Justizfall Becker geworden, der mehr und mehr die Züge einer Geheimdienstaffäre angenommen hat. Die RAF-Frau, die verdächtigt wird, an der Ermordung des obersten Staatsanwalts der Republik beteiligt gewesen zu sein, soll für den Verfassungsschutz gearbeitet haben. Das klingt eher nach dem Plot für einen Politthriller als einem ungeklärten terroristischen Verbrechen. Sollte ein Geheimdienst, dem die Aufgabe obliegt, die Verfassung zu schützen, tatsächlich eine Frau in ihren Diensten geführt haben, die von dem Karlsruher Mordkomplott entweder informiert oder gar an ihm beteiligt gewesen ist? Die Entstehung derartiger Fantasiekonstrukte kann nur verhindert werden, wenn der Aufklärung eine ernst zu nehmende Chance geboten wird.

Wolfgang Kraushaar hat die Beziehungen bundesdeutscher Geheimdienste zum Terrorismus genau rekonstruiert und untersucht die Frage, seit wann und in welchem Zusammenhang Verena Becker mit dem Verfassungsschutz kooperiert haben könnte.

Wolfgang Kraushaar: Verena Becker und der Verfassungsschutz. Originalausgabe. Hamburg: Hamburger Editionen, 2010, kartoniert, 202 S., 16.00 Euro (D).

 

[Pieke Biermann: Im Milieu der falschen Fährten]

 

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