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 Der Puppendoktor

Brigitte Aubert: Der Puppendoktor

Info des btb Verlags:
Jeden Tag steht der Polizeibeamte Marcel Blanc auf dem verkehrsreichen Hauptplatz seiner kleinen Stadt und regelt den Verkehr. Er führt ein beschauliches Dasein, ist befreundet mit dem Betreiber des Tabakladens und der Bar am Platz, der das Herzstück seines kleinen Kosmos ist. Es ist ein heißer Sommer, die Ferien nahen, und manchmal träumt Marcel von einem aufregenderen Leben, vor allem seit er sich mit seiner Frau gründlich auseinandergelebt hat.

Da wird seine Routine eines Tages brutaler erschüttert, als es ihm lieb ist, denn er entdeckt unter einem Haufen Abfall eine grotesk zugerichtete Leiche. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Fund, in rascher Folge sind weitere Opfer zu verzeichnen - und sie alle tragen die schockierende Handschrift desselben Mörders. Die Identifizierung der Toten ergibt, dass sie alle im engen Umfeld des Platzes gelebt haben, aber ein Täterprofil oder Motiv läßt sich nicht erkennen. Als Marcels Vorgesetzter Jeanneaux an seinem Geburtstag auch noch eine Leiche samt makaberer Widmung in seinem ordnungsgemäß verschlossenen Wagen vorfindet, wird allen klar, mit welch gefährlichem Gegner man es hier zu tun hat. Er scheint über die Aktivitäten der Polizei genau Bescheid zu wissen, doch so sehr sich Jeanneaux' Leute und Marcel auch bemühen, bruchstückhaft Erkenntnisse und Hinweise zu sammeln, tappen sie weiter im Dunklen. Und sie wissen - es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Wahnsinnige sein nächstes Opfer im Visier hat und sich das Karussell des Todes einmal mehr um den Platz drehen wird...

Brigitte Aubert: Der Puppendoktor. (Le couturier de la mort, 2000). Aus dem Französischen von Barbara Reitz und Eliane Hagedorn. Roman. Deutsche Erstausgabe. btb bei Goldmann Nr. 72802, 224 S., 9.00 Euro (D).

 

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 Der falsche Tote

Lars Saabye Christensen: Der falsche Tote

Info des btb Verlags:
Als Hans-Georg Windelband eines Morgens in der Zeitung seine eigene Todesanzeige liest, hält er dies zunächst für einen makabren Scherz - ist er doch jung und erfreut sich bester Gesundheit. Sein väterlicher und einziger Freund, der Schlachter, rät ihm, für eine Weile zu verschwinden, eine kleine Auszeit vom hektischen Leben zu nehmen und Erholung zu suchen. Windelband ist zunächst auch geneigt, die kleine Verschnaufpause vom tristen Alltag entsprechend zu nutzen, aber dann siegt die Neugier: Gar zu gern möchte er wissen, wer eigentlich der Tote ist, der in wenigen Tagen unter seinem Namen beigesetzt werden soll. Er beschließt, zur Beerdigung zu gehen und sich unter die Trauergemeinde zu mischen. Im Krematorium lernt er den alten Malvin kennen, der bei einer Flasche Calvados bereitwillig erzählt, was er über den Toten mit dem schrecklich zugerichteten Gesicht weiss. Der Schlachter und Malvin bilden nur den Anfang einer Kette schillernder Figuren, welche die Spur säumen, der Windelband quer durch die Osloer Unterwelt folgt und die andererseits immer wieder zu angesehenen Bürgern der Stadt führt. Denn eines ist schon bald auch Hans-Georg Windelband klar: Der falsche Tote wurde ermordet - und sein eigenes Leben wird niemals mehr sein wie zuvor...

Auch in 'Der falsche Tote' besticht Lars Saabye Christensen mit seinem unverwechselbaren Ton, dieser Mischung aus absoluter Zärtlichkeit für seine Figuren, verbunden mit einem Schuss Melancholie und einer großen Portion Situationskomik.

Lars Saabye Christensen: Der falsche Tote. (Jokeren, 1986). Roman. Aus dem Norwegischen von Christel Hildebrandt. btb bei Goldmann Nr. 72865 (1. Aufl. - Münster: Pettersson, 1995 unter dem Titel »Der Joker sticht«), 256 S., 8.50 Euro (D).

 

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Moskau meine Liebe

Doris Gercke: Moskau meine Liebe

Info des btb-Verlags:
Bella Block, eigenwillige Hamburger Detektivin, fährt nach Moskau, um auf den Spuren ihres geliebten dichtenden Großvaters zu wandeln. Doch was als sentimentaler Wochenendtrip beginnt, entwickelt sich zu einer Sex-and-Crime-Story mit vielen Toten. Die Opfer: junge hübsche Frauen, die sich zahlungskräftigen Ausländern feilbieten. Und nachdem auch noch ein schöner Polizist auftaucht, einer jener jungen Männer, für die Bella eine Schwäche hat, sitzt sie schon zwei Monate nach ihrem Kurztrip wieder im Flugzeug gen Osten, um dem Geheimnis von Leichen und Liebe auf die Spur zu kommen. Dabei gerät die Detektivin in den Moskauer Sumpf von Prostitution und Mädchenhandel, von Korruption und Ausbeutung...

Doris Gercke: Moskau meine Liebe. Ein Bella-Block-Roman. btb bei Goldmann Nr. 72850 (1. Aufl. - Hamburg: Galgenberg, 1989), 152 S., 8.00 Euro (D)

 

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 Toppler

E.W. Heine: Toppler

Info des btb Verlags:
Heinrich Toppler ist eine historische Figur: Geboren um 1340, war er ein reicher Kaufmann und Bürgermeister der Stadt Rothenburg ob der Tauber, die unter seiner Führung im 14. Jahrhundert zu Ansehen und Wohlstand gelangte. Doch Topplers Glück hielt nicht an: 1408 fand er unter mysteriösen Umständen im Kerker seiner eigenen Stadt den Tod, und noch heute hält sich hartnäckig das Gerücht, er sei enthauptet worden. Doch warum sollte die Stadt ihren erfolgreichsten und hochverehrten Bürgermeister hinrichten? Ging der Hinrichtung überhaupt eine gerichtliche Verurteilung voraus? Oder war es ein Mord aus Habgier?

Vordergründig in Form einer gerichtlichen Untersuchung inszeniert E.W. Heine sein hoch spannendes Buch über das Leben und Sterben eines großen Mannes. Dabei beschränkt er sich nicht auf die Rekonstruktion dieser einen Lebensgeschichte, sondern stellt ihr die Rekonstruktion einer ganzen Epoche an die Seite: Vor den Augen des Lesers entfaltet sich das ausgehende Mittelalter, die Zeit der Hungersnöte, der Kriege, des Verfalls der Kirche, des aufstrebenden Bürgertums ... - eine Zeit der großen Umbrüche und Wandlungen, die immer wieder zu faszinieren vermag. Und obwohl E.W. Heine für "Toppler" genau recherchiert hat und sich streng an die Fakten hält, liest sich sein Buch wie eine äußerst gelungene Mischung aus historischen Roman und spannendem Krimi: Wer ermordete Heinrich Toppler?

E.W. Heine: Toppler. Ein Mordfall im Mittelalter. btb bei Goldmann Nr. 72855 (1. Aufl. - Zürich: Diogenes, 1990), 254 S., 10.00 Euro (D).

 

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