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Deutscher Taschenbuch Verlag

 

Fast ein bißchen Frühling

Alex Capus: Fast ein bißchen Frühling

Info des Deutschen Taschenbuch Verlags:
Fernweh und Heimweh zugleich - die Geschichte zweier Bankräuber, die 1933 aus Wuppertal nach Indien fliehen wollten, der Liebe wegen aber nur bis Basel kamen.

Zwei arbeitslose Burschen, Kurt Sandweg und Waldemar Velte, suchten im Winter 1933 den Seeweg von Wuppertal nach Indien. Um sich das Reisegeld zu beschaffen, überfielen sie eine Bank, wobei sie versehentlich den Filialleiter erschossen. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern kamen sie nicht sehr weit: In Basel verliebte Kurt Sandweg sich in die Schallplatten-Verkäuferin Dorly Schupp. Tag für Tag kauften er und sein Freund eine Tango-Platte, bis das Geld aufgebraucht war und der nächste Banküberfall nötig wurde. Abend für Abend gingen die drei am Rhein spazieren. Mit von der Partie war die junge Sportartikelverkäuferin Marie Stifter, die dreißig Jahre später die Großmutter des Erzählers wurde und die sich entscheiden musste zwischen einem Bankräuber und ihrem Verlobten.

Alex Capus: Fast ein bißchen Frühling. Roman. dtv Taschenbuch Nr. 13167 (1. Aufl. - Salzburg: Residenz Verlag, 2002), 159 S., 8.50 Euro (D).

 

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Die letzte Kantate

Philippe Delelis: Die letzte Kantate

Info des Deutschen Taschenbuch Verlags:
Bach, Mozart, Beethoven, Wagner, Mahler, Webern - sind nicht nur die berühmtesten Musiker im deutschen Sprachraum, sie alle verbindet ein tödliches Geheimnis...

Laetitia wollte eigentlich nur in kleiner Runde ihre Abschlußprüfung am Pariser Konservatorium feiern. Zwischen ihrem ehemaligen Kommilitonen Pierre und dem Musikkritiker Maurice Perrin entspinnt sich jedoch ein Streit über das Thema ihrer Prüfung: eine Variation des 'Musikalischen Opfers'. Dieser Streit mündet schließlich in einer Wette.

Pierre will anhand dieser Fuge von Bach beweisen, daß ein Computer ein solches Kompositionsthema genauso gut, wenn nicht besser bearbeiten kann als ein Mensch. Tatsächlich macht Pierre mit Hilfe des Computers eine folgenschwere Entdeckung, die ihn bald das Leben kostet - und nicht nur ihn. Nur gut, daß der hinzugezogene Kommissar Béranger ebenfalls Musikliebhaber ist...

»Philippe Delelis hat einen raffinierten Krimi geschrieben, der den Leser in die Musikgeschichte der letzten 300 Jahre einführt.« Alexander Remler in der Berliner Morgenpost

Philippe Delelis: Die letzte Kantate. (La dernière cantate, 1998). Kriminalroman. Aus dem Französichen von Eliane Hagedorn und Barbara Reitz. dtv Taschenbuch Nr. 20688 (1. Aufl. - Hamburg: Hoffmann und Campe, 2000), 303 S., 9.50 Euro (D).

 

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Das verschollene Bild

Michael Frayn: Das verschollene Bild

Info des Deutschen Taschenbuch Verlags:
Ein eleganter, witziger und doppelbödiger Roman über die Liebe zum Leben, zur Kunst und zum Besitz.

Der Kunsthistoriker Martin Clay zieht sich mit seiner Familie in ein Cottage nördlich von London zurück, um hier endlich sein Buch über den Einfluß des Nominalismus auf die niederländische Malerei des 15. Jahrhunderts zu beenden. Doch bei seinen neuen Nachbarn Tony und Laura Churt, verarmten Landedelleuten, findet er unter allerhand Gerümpel etwas, was ihn sein Vorhaben ganz vergessen lässt: das Bild der Bilder, verschmutzt und kaum erkennbar, aber - er weiß es instinktiv und mit großer Sicherheit - ein verlorengegangener Breugel.

Martin setzt alles daran, Beweise für seine Vermutung zu finden, und zwar unter größter Geheimhaltung. Er muss das Gemälde an sich zu bringen, ohne daß der ahnungslose Besitzer Wind davon bekommt, was für einen Schatz er jahrelang als Kaminabdeckung verwendet hat. - Inzwischen wird Kate, Martins Frau, mißtrauisch: Daß er soviel Zeit bei den Nachbarn zubringt, schreibt sie vor allem der attraktiven jungen Laura zu...

Michael Frayn: Das verschollene Bild. (Headlong, 1999). Roman. Aus dem Englischen von Matthias Fienbork. dtv Nr. 13047 (1. Aufl. - München: Hanser, 1999), 357 S., 10.00 Euro (D).

 

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Das Attentat

Graham Greene: Das Attentat

Info des Deutschen Taschenbuch Verlags:
Ein klassisches »entertainment«, wie der Autor selbst die rasanten Thriller nannte, die er als literarische Fingerübung verfaßte.

Raven, der Held dieses Romans, ist ein Außenseiter der Gesellschaft - und ein Auftragskiller. Ein englischer Stahlkonzern stiftet ihn zum Mord am italienischen Kriegsminister an, um die Stahlproduktion wieder in Schwung zu bringen. Raven bekommt sein Geld, aber es ist falsch. Die Nummern sind notiert.

Die Polizei wartet schon auf ihn im Hausflur. Mit Mühe entkommt er. Als »entertainment«, wie er selbst es nannte, das heißt als Unterhaltung und literarische Fingerübung zugleich, schrieb Greene rasante Thriller wie diesen und eroberte sich damit seinen Rang als Klassiker der Kriminalliteratur. 

Graham Greene: Das Attentat. (A Gun for Sale, 1936). Roman. Aus dem Englischen von Klaus Kamberger. dtv Taschenbuch Nr. 13170 (1. Aufl. - Wien: Zsolnay, 1950), 247 S., 8.50 Euro (D).

 

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Ein weißer Mercedes mit Heckflossen

James Hawes: Ein weißer Mercedes mit Heckflossen

Info des Deutschen Taschenbuch Verlags:
Man nehme: einen Helden seiner Zeit (Endzwanziger mit Gelegenheitsjobs und einem diffusen Lebensziel vor Augen), den perfekten Plan plus Courage und/oder Verzweiflung und eine schlecht gesicherte Privatbank, die es zu berauben gilt. Genial-verrückt und durchgeknallt wie das Leben. Tarantino-Style. Als literarisches Pendant liegt der Vergleich nahe - doch dieses Buch übertrifft jeden Tarantino bei weitem.

Man ist fast versucht, das Gelesene selbst in die Tat umzusetzen, wären da nicht die wirklich kriminellen Konsequenzen. Aber: no risk, no fun. Und: Jedes Leben ist würdevoller und erträglicher als das eines Buchhalters in einem Wohnklo mit orangefarbenen Gardinen. Denn man lebt nur einmal.

»Ein genialer Roman: die Kombination von Thriller, Slackerkomödie und Liebesgeschichte in einer ganz eigenen, witzigen und drastischen Sprache.« Facts

James Hawes: Ein weißer Mercedes mit Heckflossen. (A White Merc with Fins, 1996). Roman. Aus dem Englischen von Wolfgang Mittelmaier. dtv Nr. 20491 (1. Aufl. - Köln: Kiepenheuer und Witsch, 1996), 334 S., 10.00 Euro (D).

 

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Der Golem

Gustav Meyrink: Der Golem

Info des Deutschen Taschenbuch Verlags:
Ein Klassiker der expressionistischen Literatur zum ersten Mal bei dtv: Meyrink erzählt die berühmte Legende vom Golem neu und doch zeitlos. »Ungefähr alle dreiunddreißig Jahre begibt es sich nämlich, daß ein vollkommen fremder Mensch, bartlos, von gelber Gesichtsfarbe und mongolischem Typus aus der Richtung der Altschulgasse her durch die Judenstadt schreitet und plötzlich - unsichtbar wird.«

So erzählt man sich in der Prager Judenstadt. Die Legende vom Golem ist lebendig, noch dreihundert Jahre, nachdem sich der hohe Rabbi Loew im späten 16. Jahrhundert den künstlichen Gehilfen schuf. Und nicht nur die Legende lebt: Eines Tages bringt ein fremder Mensch, bartlos, von gelber Gesichtsfarbe und mongolischem Typus dem Gemmenschneider Athanasius Pernath ein Buch mit einer kostbaren goldenen Initiale zur Reparatur.

Pernaths Erinnerungsvermögen beginnt ihm seltsame Streiche zu spielen. Das Aussehen des Besuchers ist in seinem Gedächtnis wie ausgelöscht. Um es sich zu vergegenwärtigen, spielt er dessen Ankunft nach. Da kehrt die Erinnerung zurück - und mehr noch: Der Fremde ergreift von ihm Besitz.

Gustav Meyrink: Der Golem. Roman. dtv Taschenbuch Nr. 20686 (1. Aufl. - Leipzig: Wolff, 1915), 271 S., 8.50 Euro (D)
[Der Roman erschien zuerst 1913/14 in der Zeitschrift "Die weißen Blätter"]

 

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