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Edition Nautilus

 

Blow Job

Stewart Home: Blow Job

Info der Edition Nautilus:
No Future Party, Spartacist Workers Group, The Church Of Valerie Solanas usw. heißen die rechten und linken Rudel, die regelmäßig in Londons Straßen aufmarschieren und sich gegenseitig die Hucke vollhauen. Während Steve Drummond, der neue Anführer von Class Justice, wegen seiner sehr katholischen Freundin den Kontakt zur Bewegung verliert, erlebt der Haudegen Nick Carter einen zweiten Frühling. Seine Nihilist Alliance, in der die schlagkräftigsten Londoner Lumpenproletarier vereint sind, sät fröhlich Furcht und Schrecken. Allerdings hat Nick nicht mit den drei Frauen der Nazi-Sekte The White Seed Of Christ gerechnet. Ihr Auftrag: mit Blow Jobs in der linken Szene Carter ausfindig zu machen und vor seiner Liquidierung seinen arischen Samen zu retten. So unerbittlich, wie Stewart Home das linke Plauderzirkel-Milieu bloßstellt, entlarvt er die nationalistischen Cheftheoretiker als psychopathische Hohlköpfe. Und weil man sich bei Nazis wie bei Anarchisten andauernd kreuz und quer an die Wäsche will und auch gern mal zum politischen Gegner überläuft, häufen sich die drastischen Fälle von Situationskomik. Außerdem sterben in deren fortlaufender Zuspitzung die Romanhelden weg, daß es eine wahre Schande ist. Ausgerechnet der größte linke Sesselfurzer, Steve Drummond, überlebt und wird zum neuen Helden der Medien.

Stewart Home: Blow Job. (Blow Job, 1997). Roman. Aus dem Englischen von Wolfgang Bortlik. Deutsche Erstausgabe. Broschiert, 224 S., 15.80 Euro (D)

 

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Angst im Bauch

Léo Malet: Angst im Bauch

Info der Edition Nautilus:
Paulot, ein kleiner Betrüger und Trickdieb, gerät in schlechte Gesellschaft. Er wird Mitglied einer Pariser Ganovenbande, die mit der »sanften Methode«, also ohne Blutvergießen, Banküberfälle verübt; bis der von Alpträumen gequälte Paulot eines Tages bei einem Coup einen Kassierer erschießt. Eine polizeiliche und mediale Hetzjagd quer durch Frankreich wird inszeniert, in der Paulot als blutrünstiger Killer hingestellt wird.

Diesen Roman hat Malet - Vagabund, Gelegenheitsarbeiter, Zeitungsausrufer, Chansonnier und Anarchist, der in den 30er Jahren bei den Pariser Surrealisten verkehrte und mit Breton und Dalí befreundet war - Ende der 40er Jahre geschrieben. Er ist Teil der stark autobiographisch gefärbten »Schwarzen Trilogie«, in der die Helden auf der Schattenseite der Gesellschaft stehen. Es sind kleine Ganoven und Herumtreiber, denen die Verhältnisse keine Chance gelassen haben. Malet wurde mit der »Schwarzen Trilogie« zum Begründer des französischen Schwarzen Romans, der die Tradition eines Poe oder Chandler in Paris fortsetzt.

Léo Malet: Angst im Bauch. (Sueur aux tripes, 1949). Roman. Schwarze Trilogie Bd. 3. Aus dem Französischen von Andrea Jossen. 1. Aufl. - Hamburg: Edition Nautilus, 1989, broschiert, 160 S., 10.80 Euro (D)

 

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