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Aufbau Verlag

 

Club Kalaschnikow

Polina Daschkowa: Club Kalaschnikow

Info des Aufbau Verlags:
Gleb Kalaschnikow, ein reicher Casinobesitzer, hat die hohe Kunst verstanden, sich möglichst viele Feinde zu machen. Er war als notorischer Schürzenjäger bekannt und ging keinem zwielichtigem Geschäft aus dem Weg. Sein Club wurde von einem stadtbekannten Mafioso kontrolliert, aber auch die kaukasische Mafia hatte ein Auge auf das ertragreiche Casino geworfen.
Als er eines Abends vor seinem Haus in Moskau erschossen wird, glaubt die Polizei zunächst an einen Auftragsmord, doch dann richtet der Verdacht sich auf Olga, Glebs Geliebte. Offenbar konnte sie es nicht ertragen, daß er sich nicht von seiner Frau Katja trennen wollte. Doch ein zweiter Mord geschieht, während Olga schon in Haft sitzt. Die Masseurin Sweta wird erwürgt aufgefunden - kurz zuvor hatte sie sich noch mit Katja verabredet, um ihr zu sagen, wer der wahre Mörder sei.

Katja Orlowa hat nicht den besten aller Ehemänner. Obschon sie eine attraktive Primaballerina ist, wird sie von ihrem Mann Gleb ständig betrogen. Als reicher Casinobesitzer und Sohn eines berühmten Schauspielers hat Gleb Zugang zu den höchsten, aber auch zwielichtigsten Kreisen Moskaus. Eines Abends, nachdem er Katja aus ihrem Theater abgeholt hat, wird Gleb vor seinem Haus erschossen. Die Miliz präsentiert schnell einen Verdächtigen: die stille, schüchterne Olga, Glebs Geliebte. Bei ihr findet man die Tatwaffe. Doch Katja beginnt an der Schuld der jungen Frau zu zweifeln - erst recht, als ein zweiter Mord geschieht.

Mit einer Gesamtauflage von fünfzehn Millionen Exemplaren ist Polina Daschkowa eine der erfolgreichsten Autorinnen Rußlands. Brillant beschreibt sie in ihren Romanen das aufregende Leben im neuen Rußland.

Polina Daschkowa: Club Kalaschnikow. (Mesto pod sonzem). Roman. Aus dem Russischen von Margret Fieseler. Gebunden, 443 S., 20.00 Euro (D)

 

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Wovon die Wölfe träumen

Yasmina Khadra: Wovon die Wölfe träumen

Info des Aufbau Verlags:
"Ich habe meinen ersten Mann am Mittwoch, dem 12. Januar 1994, morgens um 7 Uhr 35 getötet. Er war Anwalt..."

Nafa Walid, Sohn eines kleinen Eisenbahners aus der Kasbah von Algier, ist ein sympathischer Junge, der davon träumt, Schauspieler zu werden. Aber der Traum zerschlägt sich, und Nafa wird Chauffeur bei der einflußreichen Familie Raja, die eine luxuriöse Villa in den Nobelvororten von Algier bewohnt. Als im Bett des Raja-Sohnes ein junges Mädchen an einer Überdosis Heroin stirbt, macht dieser ihn zu seinem Zeugen und zwingt ihn, die Tote noch in derselben Nacht zu verscharren, nachdem ihr Gesicht und ihr Körper bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden. Dieses traumatische Erlebnis stürzt Nafa in tiefe Verzweiflung, er vergräbt sich, sucht Trost in der Religion, ein fanatischer Islamist vermittelt ihm einen ersten Kontakt zum Imam. Er will den Raja-Sohn des Mordes anklagen, muß aber erfahren, daß er gegen die vermögende und mit der Wirtschafts- und Politprominenz des Landes verbundene Familie keine Chance hat. Tief resigniert, willigt er schließlich ein, Fahrer für die Fundamentalisten zu werden.

Was folgt, ist der langsame, stufenlose Abstieg in die Hölle - durch äußere Gewalt und durch eigene schuldhafte Verstrickung. In seinem hochdramatischen Roman schildert Yasmina Khadra die Metamorphose eines unbescholtenen jungen Mannes zum Killer der GIA, der Bewaffeneten Islamischen Gruppen, die Algerien in eine blutige Tragödie stürzten.

Yasmina Khadra: Wovon die Wölfe träumen. (À quoi rêvent les loups). Roman. Aus dem Französischen von Regina Keil-Sagawe. Gebunden, 412 S., 20.00 Euro (D)

 

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Unser Agent in Judäa

Franco Mimmi: Unser Agent in Judäa

Info des Aufbau Verlags:
Um 783 nach der Gründung Roms taucht in Judäa ein junger Mann namens Jesus auf, der die Thora auf nie dagewesene Art auslegt und Armut und Frieden predigt, anstatt, wie der Rest der jüdischen Bevölkerung, die römischen Besatzer erbittert zu bekriegen. Bei seinem Volk macht er sich damit äußerst unbeliebt, doch der gefürchtete Statthalter Pilatus wird hellhörig. Könnte dieser Jesus fertigbringen, was Jahrzehnte gewaltsamer Unterdrückung nicht vermocht haben: die Befriedung der unruhigsten Provinz des Imperiums? Bald hat der selbsternannte Prediger nicht nur die unversöhnliche subversive Bande der Zeloten, sondern auch den Chef der römischen Geheimpolizei auf den Fersen, während der Hohepriester von Jerusalem weitsichtig versucht, seiner skandalösen neuen Lehre den Weg in die Heilige Stadt zu ebnen. Als falsche Freunde Jesus jedoch drängen, sich schon zum nächsten Paschafest nach Jerusalem zu begeben und sein Ansehen dort auf die Probe zu stellen, spitzt sich die Situation dramatisch zu. In einem respektvollen Tabubruch interpretiert Franco Mimmi die Geschichte des gekreuzigten Menschensohnes auf überzeugende Weise als politische Intrige.

Franco Mimmi: Unser Agent in Judäa. (Il nostro agente in Giudea, 2000). Roman. Aus dem Italienischen von Esther Hansen. Deutsche Erstausgabe. Aufbau Taschenbuch Nr. 1824, 305 S., 8.50 Euro (D)

 

[Thomas Wörtches Crime Watch 08/2003]

 

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Der fremde Tibeter

Eliot Pattison: Der fremde Tibeter

Info des Aufbau Verlags:
"Gute Bücher entführen den Leser an Orte, die er nicht so einfach erreichen kann: ein ferner Schauplatz, eine fremde Kultur, eine andere Zeit oder in das Herz eines bemerkenswerten Menschen. Eliot Pattison leistet in seinem Roman all dies auf brillante Art und Weise." Booklist

Fernab in den Bergen von Tibet wird die Leiche eines Mannes gefunden - den Kopf hat jemand fein säuberlich vom Körper getrennt. Shan, ein ehemaliger Polizist, der aus Peking nach Tibet verbannt wurde, soll rasch einen Schuldigen finden, bevor eine amerikanische Delegation das Land besucht. Immer tiefer dringt Shan in die Geheimnisse Tibets ein. Er findet versteckte Klöster, Höhlen, in denen die Tibeter ihren Widerstand organisieren - und muß sich bald entscheiden, auf welcher Seite er steht.

In den USA wurde dieses Buch mit dem begehrten "Edgar Allan Poe Award" als bester Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet.

Eliot Pattison: Der fremde Tibeter. (The Skull Mantra). Roman. Aus dem Amerikanischen von Thomas Haufschild. Aufbau Taschenbuch Nr. 1832 (1. Aufl. - Berlin: Rütten & Loening, 2000), 493 S., 10.00 Euro (D)

 

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Das Fahrrad des Leonardo da Vinci

Paco Ignacio Taibo II: Das Fahrrad des Leonardo da Vinci

Info des Aufbau Verlags:
Trübsinnig hockt der Kriminalschriftsteller José Daniel Fierro in seiner Wohnung in Mexiko-Stadt. Sein Fuß ist gebrochen, der Roman kommt nicht voran, und er fühlt sich mit seinen 53 Jahren dem Greisenalter entgegeneilen. Nichts kann ihn so richtig aufmuntern. Doch dann verliebt er sich während einer Sportsendung in die amerikanische Basketballspielerin Karen Turner. Als seine Angebetete kurze Zeit später von der Bildschirmfläche verschwindet, ist er völlig verzweifelt und macht sich auf, um sie zu suchen. Karen findet er schließlich in einem Krankenhaus wieder - ihr wurde bei einer Entführung illegal eine Niere entfernt. Fierro will ihr helfen, ihre Niere wiederzufinden und so beschließt er, gemeinsam mit Karen die Täter zu jagen. Aber was hat es mit der wiederentdeckten Skizze des Fahrrades von Leonardo da Vinci auf sich? Und was haben Fierros Großvater und sein anarchistischer Freund Amado damit zu tun? Und wer ist Jerry? Wird Fierro seinen Roman jemals zu Ende schreiben?

"Verpackt in hunderterlei fiktive Alltäglichkeiten, in spannende Historien und Anmerkungen, von denen jede einzelne das Interesse fesselt, liefert uns Taibo einen ungewöhnlichen Kriminalfall und eine ebenso ungewöhnliche Liebesgeschichte." (Neues Deutschland)

Paco Ignacio Taibo II: Das Fahrrad des Leonardo da Vinci. (La bicicleta de Leonardo). Roman. Aus dem mexikanischen Spanisch von J. Alberts, C. Cortez und G. Krämer. Aufbau Taschenbuch Nr. 1528 (1. Aufl. - Berlin: Eisbär-Verlag, 1997), 365 S., 8.95 Euro (D)

 

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Monatsübersicht März 2002

 

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