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Unionsverlag

 

Chamäleon Cacho

Raúl Argemí: Chamäleon Cacho

Info des Unionsverlags:
Wie soll man jemandem trauen, der sein Gedächtnis verloren hat?
Alles ist wie ausgelöscht, als der Journalist Manuel Carraspique nach einem schweren Verkehrsunfall aus dem Koma erwacht. Man hat ihn ins Krankenhaus eines argentinischen Provinznestes gebracht, wo er, ans Krankenbett gefesselt, vor sich hin deliriert. Bis er begreift, wer im Bett neben ihm liegt: ein bis zur Unkenntlichkeit entstellter indianischer Exorzist, der im Wahn seine Familie niedergemetzelt haben soll.

Manuel wittert die Story seines Lebens und bringt seinen Bettnachbarn zum Reden. Haarsträubendes kommt ans Licht, und immer wieder fällt der Name "Cacho" - ein Priester, ein Dealer, ein während der Diktatur gefürchteter General? Ein atemberaubendes Verwirrspiel nimmt seinen Lauf, bei dem die Grenzen zwischen Erinnern und Vergessen, zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu verwischen drohen.

Dies ist der bewusst gewählte Erzählstil eines Autors, der in der Zeit der Militärdiktatur selbst zehn Jahre lang politischer Gefangener war.

Raúl Argemí: Chamäleon Cacho. (Penúltimo nombre de guerra, 2004). Roman. Aus dem argentinischen Spanisch von Susanne Mende. Deutsche Erstausgabe. Gebunden mit Schutzumschlag, 156 S., 14.90 Euro (D).

 

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Das Meisterstück

Hannelore Cayre: Das Meisterstück

Info des Unionsverlags:
Christoph Leibowitz, das liebenswerte Scheusal, ist frisch aus dem Gefängnis entlassen und versucht, als Advokat der kleinen Gangster und Ganoven wieder Fuß zu fassen. Als einer seiner Stammkunden wegen eines aufsehenerregenden Bilderraubs in die Mühlen der Pariser Justiz gerät, findet er sich unversehens mitten in einer Raubkunst-Affäre, die bis in die besten Kreise und die dunkle Vergangenheit Frankreichs reicht.

Wie kommt es, dass das geraubte Gemälde seines heiß geliebten Schiele in keinem Werkverzeichnis auftaucht? Aktenkundig ist nur, dass zuletzt Hermann Göring ein Auge darauf geworfen hatte. Sicher ist sicher, denkt sich Leibowitz, und schafft den erotischen Mädchenakt vorsichtshalber erst mal in seine Wohnung...

Hannelore Cayre: Das Meisterstück. (Toiles de maître, 2005). Ein Fall für Leibowitz. Aus dem Französischen von Rudolf Schmitt. Deutsche Erstausgabe. Klappenbroschur, 156 S., 14.90 Euro (D).

 

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Der Fall Hamilton

Michelle de Kretser: Der Fall Hamilton

Info des Unionsverlags:
Ceylon in den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts: Der junge Singhalese Sam gebärdet sich britischer als die Briten selbst. Der Mord an einem englischen Teepflanzer gibt ihm die Gelegenheit, seinen Scharfsinn in die Dienste der Kolonialherren zu stellen. Doch vergeblich. Fassungslos muss er mitansehen, wie Ceylon sich den Weg in die Unabhängigkeit sucht, während ihm sein eigenes Leben entgleitet.

Michelle de Kretser: Der Fall Hamilton. (The Hamilton Case, 2003). Roman. Aus dem Englischen von Anke C. Burger. Unions Taschenbücher Nr. 424 (1. Aufl. - Stuttgart: Klett-Cotta, 2006), 347 S., 9.90 Euro (D).

 

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Wölfe in Genua

Bruno Morchio: Wölfe in Genua

Info des Unionsverlags:
Ein spektakulärer Auftrag für Bacci Pagano: Der kauzige Privatdetektiv wird von einer Versicherungsgesellschaft angeheuert, den Tod eines Rentners aufzuklären. Dieser hatte noch im hohen Alter eine millionenschwere Lebensversicherung abgeschlossen. Seine regelrecht zerfleischte Leiche wurde auf einem bewaldeten Hügel außerhalb Genuas gefunden, genau dort, wo unlängst Wölfe gesichtet worden sein sollen. Ein schrecklicher Unglücksfall? Oder steckt womöglich die bildhübsche junge Witwe dahinter?

Bacci Pagano schenkt den Gerüchten keinen Glauben. Doch während er Licht ins Dunkel bringt, machen ihm verflossene Liebschaften und neue Versuchungen das Leben schwer.

Bruno Morchio: Wölfe in Genua. (Maccaia. Una settimana con Bacci Pagano, 2004). Roman. Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler. Deutsche Erstausgabe. Unionsverlag, Klappenbroschur, 283 S., 16.90 Euro (D).

 

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Tijuana Blues

Gabriel Trujillo Muñoz: Tijuana Blues

Info des Unionsverlags:
Miguel Ángel Morgado, Anwalt für Menschenrechte, treibt sich im Vorhof der Hölle herum: im Norden Mexikos, in Baja California, wo die Erste auf die Dritte Welt prallt. Wo auf beiden Seiten der Grenze die Korruption blüht, wo die Geheimdienste ihre schmutzigen Spiele spielen, wo nackte Gewalt herrscht. Und wo die Beatniks einst glaubten, ihr gelobtes Land gefunden zu haben.

»Gabriel Trujillo Muñoz ist einer der mexikanischen Literaten, die dem Genre neuen Schub geben. Seine Storys spielen an der Grenze zwischen den USA und Mexiko und werfen ein bitteres Licht auf die dortige Welt zwischen Traum und Albtraum.« Stadtzeitung Düsseldorf

Gabriel Trujillo Muñoz: Tijuana Blues. (El festín de los cuervos, 2002). Aus dem mexikanischen Spanisch von Sabine Giersberg. UT metro Nr. 417 (1. Aufl. - Zürich: Unionsverlag, 2006), 251 S., 8.90 Euro (D).

 

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Der Nebel von gestern

Leonardo Padura: Der Nebel von gestern

Info des Unionsverlags:
"Havanna war die aufregendste Stadt der ganzen Welt! Die Nacht hörte nie auf. Als wärs das Normalste der Welt, hast du zwischen Marlon Brando und Cab Calloway gesessen, gleich neben Errol Flynn und Josephine Baker. Mit all den verrückten Leuten, den besten Musikern, die Kuba je hervorgebracht hat. Kannst du dir das vorstellen?"

Not macht erfinderisch. Auch Mario Conde, der sich als Antiquar durchs Leben schlägt - kein schlechtes Geschäft in Zeiten, in denen viele Kubaner ihre Bücher zu Geld machen müssen. Eines Tages stößt Conde auf eine außerordentlich wertvolle, seit vierzig Jahren vergessene Bibliothek. All seine Geldsorgen scheinen mit einem Schlag gelöst.

Doch dann entdeckt er zwischen den bibliophilen Kostbarkeiten eine Zeitschrift aus den Fünfzigerjahren mit dem Porträt der Bolero-Sängerin Violeta del Río. Ihr Bild und die einzige Schallplatte, die sie vor ihrem rätselhaften Tod aufgenommen hat, verzaubern ihn. Er macht sich auf die Suche nach ihr und dringt vor in das Havanna von gestern, zu den letzten Zeugen jener wilden Jahre, in die Welt der Boleros, der Mafia und der Spielhöllen, aber auch in das zerfallende, melancholische Havanna der Gegenwart.

Leonardo Padura: Der Nebel von gestern. (La neblina del ayer, 2005). Roman. Aus dem kubanischen Spanisch von Hans-Joachim Hartstein. Deutsche Erstausgabe. Gebunden mit Schutzumschlag, 363 S., 19.90 Euro (D).

 

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Shanghai Dinner

Nury Vittachi: Shanghai Dinner

Info des Unionsverlags:
Vor einer Woche hat C. F. Wong eine Zweigstelle in Shanghai eröffnet. In der Hauptstadt des Turbokapitalismus will er mit Fengshui-Beratungen leichtes Geld verdienen und die schönen Dinge des Lebens genießen. Mit von der Partie sind seine junge Assistentin Joyce und die chaotische Sekretärin Winnie Lim.

Leider hat C. F. Wong aber nicht bedacht, dass die verrückte Riesenmetropole ihr eigenes Karma besitzt... Einer zerstörerischen Abrissbirne können die drei gerade noch entkommen. Doch dann bleiben sie im größten Verkehrsstau stecken, den Shanghai je erlebt hat: Der amerikanische Präsident wird erwartet, vegane Terroristen sind in der Stadt und mitten im Zentrum treibt sich ein weißer Elefant herum.

C. F. Wong hat keine Wahl: Er muss die Welt und Shanghai retten.

Nury Vittachi: Shanghai Dinner. (The Shanghai Union of Industrial Mystics, 2006). Roman. Aus dem Englischen von Ursula Ballin. Unions Taschenbücher Nr. 431 (1. Aufl. - Zürich: Unionsverlag, 2007), 318 S., 9.90 Euro (D).

 

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Monatsübersicht August 2008

 

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