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DuMont Verlag

 

DuMont Noir:

Blut und Donner

Max Allan Collins: Blut und Donner

Nach langer Pause werden die historischen Privatdetektivromane um Nate Heller in Deutschland wieder veröffentlicht. Collins, der unangefochtene Meister dieses Genres, stellt in jedem Roman einen wahren Kriminalfall in den Mittelpunkt seiner Geschichten: 1935 will Huey Long, der ehemalige Gouverneur von Louisiana, Präsident der USA werden. Jedes Mittel ist ihm dazu recht. Aber Huey weiß auch, daß er Feinde hat und umgibt sich mit einer ganzen Kohorte Bodyguards. Nate Heller, der Privatdetektiv aus Chicago soll das Leben von Kingfish Long schützen. Von den glitzernden Straßen von New York bis in die Bayous von Louisiana führt eine blutige Spur aus wirtschaftlicher und politischer Korruption, der Nate Heller folgt.

Politthriller, Privatdetektivgeschichte und historischer Roman: ein Lesevergnügen. Max Allan Collins gehört zur jungen amerikanischen Noir-Literatur, die seit den 80er Jahren das Genre kräftig aufmischt. Das Multitalent (zum Schreiben kommen Film und Musik) hat erfolgreich mehrere Serienfiguren etabliert: den Killer Quarry, den Gangster Nolan und den Kriminalschriftsteller Mallory. Am erfolgreichsten ist seine Nate Heller-Serie, die nun bei DUMONT NOIR fortgesetzt wird.

Max Allan Collins: Blut und Donner. (Blood and Thunder, 1995). Aus dem Amerikanischen von Ronald M. Hahn. Mit einem Nachwort und einer Bibliographie von Martin Compart. Deutsche Erstausgabe. DuMont Noir Bd. 17, 394 S., 9.95 Euro (D)

 

[Krimi-Auslese: Jedermann ein König]

 

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Lovejoys Gral

Jonathan Gash: Lovejoys Gral

Wenn Sie glauben, die wertvollste Antiquität der Welt zu besitzen, werden Sie sich natürlich beim besten Experten um eine Bestätigung der Echtheit bemühen. Deshalb geht Reverend Swan, der stolze Besitzer des Heiligen Grals, zu Lovejoy. Doch bevor Lovejoy seinen Expertenjob erledigen kann, kommt es zu einem Mord. Lovejoy muß sich auf die gefährliche Suche nach dem Gral machen. Und dagegen war Parzifals Suche ein fröhlicher Spaziergang. Aber das alles wäre keine typische Lovejoy-Geschichte, wenn dem ebenso sensiblen wie zynischen Frauenhelden nicht auch bei diesem Abenteuer einige höchst attraktive Damen begegnen würden.

Jonathan Gash wurde 1933 in Lancashire/England geboren. Der Name ist ein Pseudonym des britischen Arztes John Grant. Er arbeitete als Pathologe u.a. in Hannover, Berlin und Hongkong. Von 1970 bis 1988 war er Mitglied der Royal Society of Medicine. 1977 wurde sein erster Lovejoy-Roman mit dem John Creasy Award ausgezeichnet.

Jonathan Gash: Lovejoys Gral. (The Grail Tree, 1979). Aus dem Englischen von Michael Windgassen. Deutsche Erstausgabe. DuMont Noir Bd. 13, 310 S., 9.95 Euro (D)

 

[Krimi-Auslese: Merrie Olde England]

 

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Stonekiller

J. Robert Janes: Stonekiller

In der Dordogne im Juli 1942: Die Nazis haben Frankreich besetzt und begehen Verbrechen im großen Stil. Um die »kleineren« müssen sich wieder der Franzose St-Cyr von der Sûreté Nationale und der deutsche Gestapo-Mann Kohler kümmern. Eine tote Archäologin wird aufgefunden. Vor Jahren war sie an der Entdeckung einer prähistorischen Höhle beteiligt. Ein Film über ihre Funde ist geplant, der die berüchtigte Evolutionstheorie der Nazis bestätigen soll. Himmler ist begeistert, Goebbels finanziert und der Führer gibt der Sache äußerste Priorität. Nur St-Cyr und Kohler wollen den Mörder fangen, was nicht unbedingt den Interessen der Nazi-Größen entspricht.

Joseph Robert Janes wurde 1936 in Toronto, Kanada geboren. Er war Mineningenieur und Geologe und unterrichtete Mathematik an der High School. Seit 1970 ist er freier Schriftsteller und lebt in Niagara-on-the-Lake in Ontario. Er schrieb bisher etwa 30 Bücher, darunter Jugendkrimis und Sachbücher über Geologie.

J. Robert Janes: Stonekiller. (Stonekiller, 1995). Aus dem kanadischen Englisch von Ralf Hlawatsch und Silvia Jettkraut. Deutsche Erstausgabe. DuMont Noir Bd. 18, 349 S., 9.95 Euro (D)

 

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Laidlaw

William McIlvanney: Laidlaw

Die Identität des Mörders ist von Anfang an bekannt: Tommy hat ein junges Mädchen ermordet. Er wird von vielen gejagt, darunter vom Vater des Opfers, der Rache will. Für den eigenwilligen Inspektor Laidlaw von der Polizei in Glasgow gibt es keine vorprogrammierten Verbrecher. Gegen den Widerstand der Glasgower Racheengel muß er Tommy schleunigst finden, um ihm einen gerechten Prozeß machen zu können und ihn vor der Lynchjustiz zu retten.

Inspektor Laidlaw gehört zu den Polizisten, die im Zusammenhang einer Mörderjagd noch Fragen stellen - nach dem Zustand unserer Gesellschaft.

William McIlvanney hat bisher fünf Romane um den Glasgower Kriminalbeamten Jack Laidlaw vorgelegt. Stilistische Brillanz, Gespür für Charaktere und die moralische Dimension seiner Kriminalromane heben ihn über das Genre weit hinaus. Mehrere der Romane von McIlvanney erhielten Auszeichnungen, zuletzt Docherty den Whitbread Award. Zusammen mit seiner Lyrik gilt er als eine der wichtigsten und originellsten Stimmen der schottischen Literatur.

William McIlvanney: Laidlaw. (Laidlaw, 1977). Band 1 der Inspector Laidlaw-Serie. Aus dem Englischen von Ute Tanner. DuMont Noir Bd. 15 (1. Aufl. - Reinbek: Rowohlt, 1979 unter dem Titel »Im Grunde ein ganz armer Hund«), 275 S., 9.95 Euro (D)

 

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King Suckerman

George P. Pelecanos: King Suckerman

Nach George P. Pelecanos "Das große Umlegen" (Noir 6), - Washington in den 40er und 50er Jahren - , schildert Pelecanos jetzt das Washington in den 70er Jahren, kurz vor der Zweihundertjahrfeier: Black Movies, Drogen, Soul Music und ein neues Bewußtsein der farbigen Bevölkerung sorgen für Aufbruchstimmung. Dimitri Karras und Marcus Clay sind alte Freunde, der eine griechischer Abstammung, der andere ein schwarzer Vietnamveteran. Bei Drogendeals kommen sie Wilton Cooper und seinem irren Partner in die Quere und betreten eine Welt, in der gnadenlose Grausamkeit das einzige ist, auf das man sich verlassen kann.

Der gebürtige Washingtoner griechischer Herkunft, geboren 1957, George P. Pelecanos arbeitet als Produzent für die unabhängige Filmproduktion Circle Films. Er lebt in Silver Spring, Maryland. Bisher hat er sieben Romane veröffentlicht.

George P. Pelecanos: King Suckerman. (King Suckerman, 1997). Aus dem Amerikanischen von Bernd W. Holzrichter. Deutsche Erstausgabe. DuMont Noir Bd. 16, 327 S., 9.95 Euro (D)

 

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Scarface

Armitage Trail: Scarface

Scarface gehört zu den Büchern, die den Gangsterroman mitbegründeten. Ein Klassiker, der in der Verfilmung von Howard Hawks zum Klassiker auch der Filmkunst wurde und in Brian DePalmas Remake mit Al Pacino weiterlebt. Tony Camonte, genannt Scarface, ist achtzehn, als er sein erstes Verbrechen begeht. Die Zeiten sind günstig für Tony, das Narbengesicht: Nach dem ersten Weltkrieg, der ihm eine Ausbildung in einer Maschinengewehr-Kompanie verschaffte, bleiben die Amerikaner durstig, trotz des Alkoholverbots. Viel Arbeit für Tony, um die trockenen Kehlen seiner Landsleute mit gepanschtem Whiskey zu versorgen. Skrupel sind ihm fremd und so beginnt der unaufhaltsame Aufstieg von Scarface zum Boß der Unterwelt, der jeden wegräumt, der ihm in den Weg kommt. Ganz oben erkennt Tony nicht, daß es nur einen schlechten Tag braucht, um tausend gute zu zerstören.

Armitage Trail ist das Pseudonym des amerikanischen Autors Maurice Coons, der nur 28 Jahre alt wurde und zu den geheimnisvollen Gestalten der US-Literatur gehört. Er schrieb nur zwei Romane. Der Klassiker Scarface gründet auf Trails Erfahrungen mit den Chicagoer Gangs.

Armitage Trail: Scarface. (Scarface, 1930). Aus dem Amerikanischen von Christian Jentzsch. Deutsche Erstausgabe. DuMont Noir Bd. 14, 229 S., 9.95 Euro (D).

 

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DuMont Kriminalbibliothek:

Rolls Royce und Bienenstiche

Charlotte MacLeod: Rolls Royce und Bienenstiche

Eines haben die Billingsgates mit ihren Freunden gemeinsam - kolonialen Reichtum. Vier Dinge zeichnen sie in der neuenglischen Aristokratie aus: Frömmigkeit, eine beachtliche Rolls Royce Sammlung, das schloßähnliche Landgut sowie ihr Sommerfest in altertümlichen Kostümen. Als Vertreter der Familie Kelling sind Sarah und Max Bittersohn eingeladen. Das auf Kunstdiebstähle spezialisierte Paar soll die Augen offenhalten, denn ein Rolls Royce ist verschwunden. Doch dann findet man den Chauffeur ermordet, ein weiterer Wagen verschwindet, ohne Spuren zu hinterlassen, und plötzlich löst sich auch noch eine Tante in Luft auf.

Charlotte MacLeod wurde 1922 in Kanada geboren und wuchs in Massachusetts, USA, auf. Sie studierte am Boston Art Institute und arbeitete danach kurze Zeit als Bibliothekarin und Werbetexterin. 1964 begann sie, Detektivromane für Jugendliche zu veröffentlichen, 1978 erschien der erste »Balaclava«-Band, 1979 der erste aus der »Boston«-Serie, die begeisterte Zustimmung fanden und ihren Ruf als als zeitgenössische große Dame des Kriminalromans festigten.

Charlotte MacLeod: Rolls Royce und Bienenstiche. (The Silver Ghost, 1987). Aus dem Englischen von Beate Felten. Deutsche Erstausgabe. DuMonts Kriminal-Bibliothek Bd.1084, 261 S., 7.95 Euro (D)

 

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...und raus bist du!

Ellery Queen: ...und raus bist du!

Ellery Queen verschlägt es in die Provinzstadt Wrightsville, in der er als Kind im Ferienlager war. Seine Nostalgie verwandelt sich in Neugier, als er Zeitungsausschnitte zugeschickt bekommt: Artikel über verstorbene Bürger der Stadt. Die Neugier weicht Ehrgeiz, als ihn Rima aufsucht, die das rätselhafte Verschwinden ihres alkoholkranken Vaters aufklären will. Während seiner gefährlicher werdenden Ermittlungen helfen Ellery Queen die alten Kinderreime. Er begegnet dabei sämtlichen Originalen der Stadt - einem hochnervösen Armenarzt, einem philosophierenden Gärtner und einer amazonenhaften Zeitungsfrau ...

Ellery Queen ist das gemeinsame Pseudonym von Frederic Danney (1905-1982) und Manfred Bennington Lee (1905-1971), die zu den einflußreichsten und produktivsten Kriminalromanautoren gehören.

Ellery Queen: ...und raus bist du! (Double, Double, 1950). Aus dem Englischen von Monika Schurr. DuMonts Kriminal-Bibliothek 1085 (1. Aufl. - Bern u.a.: Scherz 1953 unter dem Titel »Wer ist der nächste?« - Frankfurt/M. u.a.: Ullstein, 1975 unter dem Titel »Der Kreis schliesst sich«), 301 S., 7.95 Euro (D)

 

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Kalt erwischt

Phoebe Atwood Taylor: Kalt erwischt

Wieder einmal zieht Phoebe Atwood Taylor ihren gelehrten und belesenen Spürhund Leonidas Witherall in ein so falsches Spiel, daß es seinen Witz zum Schweigen bringt, soweit das möglich ist. Es sieht nicht gut aus: Kaum von einer Weltreise nach Boston zurückgekehrt, gerät Witherall in ziemlich eigentümliche Umstände. Er wird bewußtlos geschlagen und entführt, und kaum daß er endlich befreit daheim ist, liegt Miss Medora Winthrop leblos in seiner Garage. Selbst für den erstaunlichen Leonidas Witherall ein starkes Stück.

Phoebe Atwood Taylor wurde 1909 in Boston geboren und lebte in Massachusetts, wo sie 1976 starb. Neben über 20 Romanen um den kauzigen »Kabeljau-Sherlock« Asey Mayo, die auf Cape Cod spielen, schrieb sie eine weitere Reihe von Detektivromanen, in denen Leonidas Witherall in seiner skurrilen Art verzwickte Kriminalfälle löst.

Phoebe Atwood Taylor: Kalt erwischt. (Cold Steal, 1939). Aus dem Englischen von Manfred Allié. Deutsche Erstausgabe. Du Monts Kriminal-Bibliothek 1086, 229 S., 7.95 Euro (D).

 

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Monatsübersicht November 1999

 

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