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Klett-Cotta

 

Das Rauschen der Welt

Rainer Fabian: Das Rauschen der Welt

Info des Verlags Klett-Cotta:
»Es ist eine Faszination um die Macht der Geräusche - man spricht ein Wort aus, und irgend etwas Verrücktes oder Entsetzliches passiert...«
Bei einem Attentat in Südamerika hat Kohner, Reporter eines Hamburger Magazins, seine Frau Ana verloren. Wie so oft saß Ana im Café Haiti, als die Bombe hochging und sie auf der Stelle tötete. Nie fand man den Schuldigen. Bis Kohner Jahre später eine Tonbandkassette zugespielt wird, die Hinweise auf den Mörder Anas enthalten soll. Doch was man hört, sind rätselhafte Sounds, mysteriöse Alltagsgeräusche, Großstadtlärm, Klangstaub, musikalischer Müll, Urwaldklänge. Ist es ein Köder? Sind es akustische Duftmarken, die zum Unterschlupf des Attentäters führen?

So beginnt ein Road movie durch die Dörfer, Regenwälder und Gebirge Südamerikas. Drei Menschen - Kohner und sein brasilianischer Mitarbeiter João und die Amerikanerin Jenny - folgen der Spur der Geräusche, auf der Suche nach Carlos Pizarro, dem legendären Terroristen und Performancekünstler. Es ist eine Reise in das Herz der Finsternis, an der Kohner fast zerbricht.

Rainer Fabian: Das Rauschen der Welt. Roman. Originalausgabe. Gebunden mit Schutzumschlag, 377 S., 22.50 Euro (D).

 

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Jay Jay

James Hamilton-Paterson: Jay Jay

Info des Verlags Klett-Cotta:
Die Geschichte eines charmanten Hochstaplers und dessen überraschendes Geheimnis...
Eines Tages spricht den Erzähler ein älterer Gentleman an: er habe gehört, er sei Schriftsteller. Ob er denn nicht seine Biographie schreiben wolle? Der Erzähler, zunächst nur höflich, findet sich im weitläufigen toskanischen Landhaus des Gentleman ein. Und er ist fasziniert. Offenbar gibt es ein Geheimnis. Jay Jay - so der Name des Herrn - scheint eine schillernde Vergangenheit zu haben. Briefe von Lady Thatcher und Henry Kissinger lassen eine diplomatische Laufbahn vermuten. Merkwürdige Gegenstände deuten auf etwas zwielichtigere Kontakte (oder was soll man davon halten, daß Jay Jay etwa behauptet, er sei im Besitz eines Dildos der Geliebten von Disraeli, und dabei ein Ding vorzeigt, von dem der Erzähler sicher ist, daß es sich um eine silberne Zahnpastatube handelt, wie man sie auf der Titanic benutzte?).

Der Erzähler nimmt den Auftrag an. Und was er nun in den täglichen Sitzungen mit Jay Jay erfährt, ist die Geschichte eines charmanten Hochstaplers und Lebemannes, dessen Karriere zwischen den Kriegen in Ägypten begann, wo er sich mit dem Vertrieb von pornographischen Postkarten über Wasser hielt und gelangweilten Diplomatengattinnen die Zeit vertrieb. Er scheint alle bedeutenden Persönlichkeiten gekannt zu haben, in allen lukrativen Geschäften gesteckt zu haben - in der Tat ein aufregendes Leben eines Lebenskünstlers. Doch was Jay Jay tatsächlich erzählen will, sein Geheimnis, ist eine ganz andere Geschichte.

James Hamilton-Paterson: Jay Jay. (Loving Monsters, 2001). Roman. Aus dem Englischen von Hans-Ulrich Möhring. Deutsche Erstausgabe. Gebunden mit Schutzumschlag, 381 S. mit Fotos, 22.50 Euro (D).

 

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