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DistelKrimi

 

Blutprinzessin

Jean-Patrick Manchette: Blutprinzessin

Info des Distel Literatur Verlags:
1950: Ein junges Mädchen, Alba Black, Nichte eines Waffenhändlers, wird entführt und schwer verwundet in ein isoliert stehendes Haus am Meer gebracht. Dort kommt es zu einem blutigen Schußwechsel: Ein Mann dringt ein, tötet zwei der Entführer und ergreift - selbst schwer verletzt - die Flucht. Der ditte Entführer macht sich mit dem Mädchen davon.

1956: Eine junge renommierte Photoreporterin und Kriegsberichterstatterin, Ivory Pearl, zieht sich für ein Jahr nach Kuba in die Sierra Maestra zurück. Dort wird sie zum Objekt einer Serie von Manipulationen. Sie trifft auf ein verwahrlostes Mädchen, von dem man sie glauben macht, es handle sich um Alba Black. Sie macht Fotos von dem Mädchen und schickt sie an einen Freund, einen gewissen Samuel Farakhan, der für den französischen Geheimdienst arbeitet. Plötzlich wird Ivory, ohne es zu ahnen, zu einer Schachfigur im blutigen Spiel von westlichen Geheimdiensten und internationalen Waffenhändlern.

Die Erzählung erweitert nach und nach ihren Blickwinkel auf die politischen Ereignisse des Jahres wie die Erhebung der castristischen Bewegung, der Algerienkrieg, den Ungarnaufstand... Internationale Waffenhändler, Killer, Geheimdienste bewegen sich nach komplizierten Regeln. Die weibliche Figur der Ivory Pearl dient gleichzeitig als Heldin, als Opfer und als Mittelpunkt der Erzählung.

Jean-Patrick Manchette: Blutprinzessin. (La Princess du sang, 1996). Romanfragment. Aus dem Französischen von Christina Mansfeld. Deutsche Erstausgabe. DistelLiteraturVerlag (Série Noire), 200 S., 9.50 Euro (D)

 

[Krimi-Auslese 08/2001]

 

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Einverständnis vorausgesetzt

Serge Preuss: Einverständnis vorausgesetzt

Info des DistelLiteraturVerlags:
Victor, Alt-68er, hat die Nase voll von der Lavendelduft geschwängerten Aussteiger-Idylle in der Haute-Provence und kehrt nach Paris zurück. Dort besucht er einen alkoholkranken Nachbarn im Krankenhaus, der in einer Spezialabteilung für nichtkrankenversicherte Leberkranke untergebracht ist. Hier liegen vor allem Clochards, auch sein alter Kumpel Paolo, und es passieren merkwürdige Dinge. Paolo ist plötzlich spurlos verschwunden. Leo, ein anderer Clochard, flüchtet und stirbt kurz darauf. Seine Leber ist sonderbar zerstört. Victor bittet Max, einen alten Mitstreiter, inzwischen renommierter Biologe, um Hilfe. Sie gehen der Sache nach, jeder mit seinen Waffen, auf seinem Gebiet. Die Nachforschungen führen vom Paris der Clochards am Seine-Ufer zum Paris der Eliten.

Serge Preuss: Einverständnis vorausgesetzt. (Consentement éclairé, 1998). Aus dem Französischen von Antje Kaiser. Deutsche Erstausgabe. Série Noire, 178 S., 9.50 Euro (D)

 

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