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Grafit

 

Die Frau ohne Kopf

Vicente Molina Foix: Die Frau ohne Kopf

Info des Grafit Verlags:
In einem kleinen Ort an der spanischen Ostküste verdöst der Madrider Privatdetektiv Carlos Sanchiz ein paar Wochen zur Erholung von einer Seelenkrise, in die er gestürzt war, als ihn seine langjährige Freundin verließ. Hier in Denia interessiert er sich nur wenig für den Dorfklatsch, der sich vor allem um Catalina Borrás dreht, die seit einem Jahr in völliger Abgeschiedenheit auf einer kleinen Insel vor der Küste lebt. Seine beschauliche Rekonvaleszenz wird unterbrochen, als die geheimnisvolle Frau ihm einen seltsamen Vorschlag macht: An sechs aufeinander folgenden Tagen soll er sich zu der Insel übersetzen lassen und ihre Lebensgeschichte anhören, um dann zu entscheiden, ob er ihren Fall übernehmen will. Carlos lässt sich auf den Handel ein und Catalina erzählt: vom Waisenhaus, aus dem ihr Vater sie in ein Leben in Saus und Braus holt, von seiner Verhaftung, seinem Verschwinden, seinem Tod - und ihrer wachsenden Angst. Seit ihrem 18. Lebensjahr fühlt sie sich von einer ungreifbaren Macht bedroht, die alles zu zerstören scheint, was sie sich aufbaut. Freunde verstoßen sie, sie verliert Jobs und Wohnungen, ehemalige Liebhaber sterben. Jetzt soll Carlos sie vor der drohenden Gefahr, die sie spürt, schützen und herausfinden, wer sich hinter den seltsamen Vorfällen in ihrem Leben verbirgt.

Carlos beschließt, den extravaganten Auftrag anzunehmen, doch bevor er mit den Nachforschungen beginnt, wird er inoffiziell gebeten, sich eine noch nicht identifizierte Leiche anzusehen, die in der Nähe von Denia gefunden worden ist. Kurz darauf wird der Tote aus dem Leichenschauhaus geraubt und der Totengräber, der Carlos Zugang zur Leichenkammer verschafft hatte, umgebracht. Plötzlich sieht sich Carlos in zwei Fälle verwickelt, die sein inneres Gleichgewicht erneut ins Wanken bringen...

Vicente Molina Foix: Die Frau ohne Kopf. (La mujer sin cabeza, 1997). Kriminalroman. Aus dem Spanischen von Stefan Haußmann. Deutsche Erstausgabe. Grafit, 441 S., 10.90 Euro (D).

 

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Zu lebendig zum Sterben

Kirsten Holst: Zu lebendig zum Sterben

Info des Grafit Verlags:
Die dreißigjährige Bea kommt nach zehn Jahren in den USA in ihre Heimatstadt in Jütland zurück, wo sie ihre krebskranke Schwester bis zu deren Tod pflegt. Auf dem Begräbnis trifft sie ihren früheren Schulfreund Henrik wieder, der ihr einen Job als Privatdetektivin anbietet. Froh über die Möglichkeit, sich von ihren privaten Sorgen abzulenken, nimmt sie an. Kurz darauf lernt sie die charismatische Marion kennen, deren lebendige Art sie fasziniert. Henrik kann Beas Begeisterung für die neuen Freundin nicht teilen. Er sieht sie als eiskalt berechnende Frau, die ihren um Jahre älteren Mann nur geheiratet hat, um zu Geld zu kommen. Je besser Bea die Freundin - und deren jungen Liebhaber Per - kennen lernt, desto mehr zweifelt auch sie an ihrer ersten Einschätzung. Dann wird Marion tot in ihrer Garage gefunden, der Motor ihres Wagens läuft noch. Polizei und Ehemann gehen von Selbstmord aus, doch Bea kann das nicht glauben. Ein Selbstmord passt nicht zu der lebenslustigen Frau, die genau wusste, was sie wollte und die noch so viel vorhatte.

Bea beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Als zwei weitere Personen aus Marions Umfeld unter mysteriösen Umständen ums Leben kommen und sie selbst nur mit knapper Not einen Überfall überlebt, bestätigt sich Beas Verdacht.

Kirsten Holst: Zu lebendig zum Sterben. (Var det mord?, 1999). Kriminalroman. Aus dem Dänischen von Hanne Hammer. Deutsche Erstausgabe. Grafit, 220 S., 8.40 Euro (D).

 

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Erbfall

Andreas Hoppert: Erbfall

Info des Grafit Verlags:
Rechtsanwalt Marc Hagen steht das Wasser bis zum Hals. Seine Kanzlei läuft nicht und seine Gläubiger werden langsam unruhig. Deshalb macht er sich auch weiter keine Gedanken, als er zu einer Testamentseröffnung geladen wird: Er erbt! Das kann ihn retten - auch wenn er den Namen des Verstorbenen noch nie gehört hat. Der Tag der Testamentsverlesung beginnt schon mal sehr positiv: Seine Miterbin Jana Wittland ist in seinem Alter, sehr nett und - sehr attraktiv. Auch sie kannte den Toten nicht und weiß nicht, wie sie zu der Ehre kommt, Henning Janssen zu beerben. Als die beiden den Nachlass prüfen, macht sich jedoch erst Entsetzen und dann Enttäuschung breit: Janssen ist keines natürlichen Todes gestorben, sondern wurde in seiner Wohnung ermordet. Zu Lebzeiten war der Mann ein Rentner mit einem bescheidenen Einkommen und auf seinem Girokonto befinden sich ganze 930 Euro. Das soll alles sein?

Verbissen macht sich der Anwalt - der durch seine Nebentätigkeit als Nachlasspfleger Routine darin besitzt - auf die Suche nach versteckten Reichtümern und versucht, Bekannte des Rentners ausfindig zu machen. Mit wenig Erfolg, entweder sind Janssens Freunde vor kurzem verstorben, sterbenskrank oder verschollen. Und das Wenige, was Marc über Janssen erfährt, stützt die Vermutung, dass es noch irgendwo Geld oder Wertsachen gibt, keineswegs. Andererseits - warum wurde Janssen überhaupt ermordet?

Marc schöpft neue Hoffnung, als er plötzlich anonyme Drohungen erhält: Er soll das Erbe Janssens herausrücken, sonst könne er dem Alten bald Gesellschaft leisten. Der Anwalt entschließt sich zu einem gefährlichen Spiel...

Andreas Hoppert: Erbfall. Kriminalroman. Originalausgabe. Grafit, 286 S., 9.40 Euro (D).

 

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Monatsübersicht September 2003

 

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