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Grafit

 

Purpurland

Horst Eckert: Purpurland

Info des Grafit Verlags:
Tim Sander erlebt als nach Afghanistan entsandter Soldat Merkwürdiges: Ein Hilfstransport entpuppt sich als Waffenlieferung aus Deutschland, ein Bergdorf, in dem sich die Truppe aufhält, gerät unter Beschuss der Verbündeten - ein Versehen, so heißt es später. Von offizieller Seite werden weder Waffenlieferung noch das 'Friendly Fire' hinterfragt.

Vier Wochen danach ist der Einsatz beendet, allerdings darf Sander nicht sofort zurück nach Düsseldorf zu seiner Frau Julia, sondern kommt zunächst zur Erholung in eine Klinik nach Radolfzell. Dort lernt er Felix Mey kennen, einen SEK-Beamten, der ebenfalls aus der rheinischen Metropole stammt. Mey war dabei, als bei einem Einsatz ein harmloser Student mit einem flüchtigen drogenabhängigen Räuber verwechselt und erschossen wurde. Als Mey hört, dass sein Partner Kottmann, der unglückliche Schütze, Selbstmord begangen hat, bricht er die Kur ab und macht Ela Bach, Leiterin des KK 11 und ermittelnde Beamtin im Fall des toten Studenten, verantwortlich für den Tod Kottmanns.

Bach, die sich ihr Vorgehen selbst vorwirft, stürzt sich in Arbeit, um das Geschehene zu vergessen. Sie begibt sich auf die Suche nach einer vermissten Prostituierten, die aufgrund von durch Messerstiche hervorgerufener Verletzungen aktenkundig geworden ist.

Doch dann wird sie zu dem Fundort einer weiblichen Leiche gerufen und begegnet dort Mey, der inzwischen Mitglied im Einsatztrupp der Polizeiinspektion Mitte ist. Mey kennt die Ermordete: Es ist Julia Sander, von der ihm Tim ein Foto gezeigt hatte. Während die einberufene Soko bald Tim Sander für verdächtig hält, gehen Ela Bach und Felix Mey ihren eigenen Theorien nach: Bach glaubt, dass der Mord mit dem Fall der verschwundenen Prostituierten zusammenhängt, und Mey ist überzeugt davon ist, dass jener Junkie, für den der Student sterben musste, Julia getötet hat. Allerdings hält die Tote für die ermittelnden Beamten noch einige Überraschungen parat...

Horst Eckert: Purpurland. Kriminalroman. Originalausgabe. 280 S., 9.40 Euro (D).

 

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Wilsberg und die Malerin

Jürgen Kehrer: Wilsberg und die Malerin

Info des Grafit Verlags:
Endlich mal ein Auftrag, bei dem der Privatdetektiv Georg Wilsberg sein Honorar ohne große Mühe verdienen kann: Er soll den Dieben eines gestohlenen Gemäldes, die sich mit ihrer Beute inzwischen in Münster aufhalten, ihr Diebesgut abkaufen und seinem Besitzer, einem Schweizer Bankdirektor, zurückbringen.

Tatsächlich läuft alles nach Plan, Wilsberg reist mit dem Bild nach Zürich. Dort allerdings erzählt ihm Nora, die Tochter des Bankdirektors, dass ihre Schwester Toni das Bild gestohlen hat. Nora möchte, dass Wilsberg das psychisch labile Mädchen ausfindig macht und zur Rückkehr in die Schweiz überredet.

Damit fangen für Wilsberg nun doch die gewohnten Schwierigkeiten an. Denn bald darauf ist Tonis Freund tot - und Wilsberg findet Hinweise, die zu Gottfried Guber, einem in Münster lebenden rechtspopulistischen Politiker führen.

Jürgen Kehrer: Wilsberg und die Malerin. Kriminalroman. Originalausgabe. 192 S., 7.95 Euro (D).

 

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Stelzvogel und die Salzleiche

Niklaus Schmid: Stelzvogel und die Salzleiche

Info des Grafit Verlags:
Stalking, die Jagd auf Prominente, das gibt es nicht nur in Amerika: Gregor Kelian, der Moderator eines privaten Radiosenders, wird von einer Hörerin belästigt. Sie bombadiert ihn mit Briefen, E-Mails und intimen Geschenken. So etwas ist in Deutschland nicht verboten, aber Kelian hat die Nase voll von diesem "Fan'. Deshalb beauftragt er den Duisburger Privatdetektiv Elmar Mogge, die Frau ausfindig und ihr nachhaltig begreiflich zu machen, dass sie von den Nachstellungen Abstand nehmen soll. Eine schnell erledigte Aufgabe, so glaubt Mogge und nimmt deshalb gleichzeitig einen zweiten Auftrag an: Ein ehemaliger Schulkamerad, Peter Rugen, ist, nachdem er vor zehn Jahren verschwand, nun tot unter einem Salzberg in Soest gefunden worden. Anne Mehringer, die Lehrerin war an der Schule, die Mogge und der Tote besuchten, will, dass Rugens Tod nicht ungesühnt bleibt.

Schon bald gewinnt Mogge den Eindruck, dass andere Schulfreunde mehr über die Sache wissen, als sie zugeben wollen - insbesondere 'Schopper' benimmt sich höchst verdächtig. Doch dann wird ausgerechnet Schopper auf bestialische Art ermordet. Und es geschieht ein zweiter Mord, der mit dem ersten eigentlich in keinster Weise etwas zu tun haben dürfte: Der Chef von Gregor Kelian stirbt den gleichen Tod wie Schopper. Für Mogge kommt es noch dicker, denn ihm wird die Tatwaffe zugespielt - es war in beiden Fällen sein eigenes Messer!

Nun ist dem Privatdetektiv jedes Mittel recht, den Mörder zu finden...

Niklaus Schmid: Stelzvogel und die Salzleiche. Kriminalroman. Originalausgabe. 215 S., 8.40 Euro (D).

 

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Caroline

Felix Thijssen: Caroline

Info des Grafit Verlags:
Der Privatdetektiv Max Winter und seine Freundin CyberNel machen Urlaub auf der südfranzösischen Insel Porquerolles. Dort lernen sie Caroline kennen, eine unattraktive und schüchterne junge Frau, die ihnen von ihrem Plan erzählt, ein Buch zu veröffentlichen. Caroline ist - Ironie des Schicksals - die Tochter des bildschönen Models Valerie Romein.

Kurz nach seiner Rückkehr in die Niederlande erhält Max einen Anruf von Valerie: Ihre Tochter ist verschwunden und Max soll herausfinden, was geschehen ist. Gedrängt von CyberNel, die Caroline ins Herz geschlossen hat, nimmt Max den Auftrag an.

Von Valerie erfahren sie Carolines trostlose Lebensgeschichte. Das Kind wuchs bei den Großeltern auf - im Leben der berühmten Mutter gab es keinen Platz für das hässliche Entlein. Der Vater, Dolf Romein, hat sich von Frau und Kind getrennt und sich in den neunzehn Jahren ihres Lebens nie um seine Tochter gekümmert. Den Grund erfahren Max und CyberNel, als sie den Mann aufsuchen: Valerie war bereits schwanger, als sie heiratete, Dolf war nicht der Vater von Caroline - das hat er auch dem Mädchen kurz vor ihrem Verschwinden eröffnet.

Doch es gibt ein weiteres Familiengeheimnis. Valerie hatte eine jüngere, geistig behinderte Schwester, die vor zwanzig Jahren vergewaltigt und ermordet wurde. Hat Carolines Verschwinden mit diesen alten Familiengeschichten zu tun? Dann finden Max und Nel heraus, dass sich in Carolines Leben kurz vor ihrem Verschwinden etwas Aufregendes ereignet haben muss. Hat es etwas mit ihren Ambitionen als Schriftstellerin zu tun? Max und Nel tauchen tief ein in den Sumpf alter Schande und frischer Gräueltaten, doch da ist es für Caroline vielleicht schon zu spät.

Felix Thijssen: Caroline. (Caroline, 2001). Kriminalroman. Aus dem Niederländischen von Stefanie Schäfer. Deutsche Erstausgabe, 347 S., 9.95 Euro (D).

 

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Monatsübersicht November 2003

 

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