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Edition Nautilus

 

Stalins Augen

Ingvar Ambjørnsen: Stalins Augen

Info der Edition Nautilus:
»Stalins Augen ist humorvoll, spannend, böse - wie ein Krimi sein soll.« Die Welt

Laila und Ronny Olsen sind ein Ehepaar, Privatdetektive und Trinker in Oslo. Ihr Geld verdienen sie mit der Beschattung untreuer Eheleute - bis ihr Freund, der Journalist und Schriftsteller Bernard, tot aus dem Hamburger Hafen gefischt wird. Während Laila und Ronny sich noch den Kopf darüber zerbrechen, warum Bernard umgebracht wurde, wird auch Bernards Vater, der in Oslo sein Dasein als Alkoholiker fristet, Opfer eines bestialischen Killers. Die Ermittlungen des Schnüfflerpaares führen über Hamburg zum KZ Neuengamme, in dem Bernards Vater 1945 Zeuge wurde, wie sich ein russischer Kriegsgefangener freizukaufen versuchte - mit »Stalins Augen«, mysteriösen Diamanten aus der UdSSR. Diesen Diamanten war Bernard auf der Spur, und Laila und Ronny sind es schließlich auch...

Ingvar Ambjørnsens Roman erschien als deutsche Erstausgabe 1989 bei Nautilus. Stalins Augen ist ein turbulenter Detektivkrimi. Clever und mit schwarzem Humor lösen seine Protagonisten gegen diverse Widerstände ihren Fall.

»Die Geschichte, die Ingvar Ambjørnsen - ein hochbegabter, witziger Erzähler - entwickelt, ist ebenso spannend wie, nach herkömmlichen Maßstäben, unwahrscheinlich. (...) Von diesem Autor ist noch einiges zu erwarten.« Hans-Martin Lohmann, Die Zeit, zur Erstausgabe von »Stalins Augen«

Ingvar Ambjørnsen: Stalins Augen. (Stalins øyne, 1985). Roman. Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs. Hamburg: Edition Nautilus, 2003 (1. Aufl. - Hamburg: Edition Nautilus, 1989), Paperback, 259 S., 14.90 Euro (D).

 

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Schinderhannes

Gerd Fuchs: Schinderhannes

Info der Edition Nautilus:
Gerd Fuchs erzählt spannend und vielschichtig die Geschichte des legendären Räuberhauptmanns Johannes Bückler, genannt Schinderhannes, um den sich schon zu Lebzeiten ein romantischer Robin-Hood-Mythos rankte. In der Epoche des Umbruchs nach der französischen Revolution stand der Schinderhannes für die Hoffnung auf eine bessere Welt, die bald bedroht wurde.

1802, in den Wirren der Zeit nach der Französischen Revolution. In den Wäldern des Hunsrück treibt der Schinderhannes sein Unwesen, er und seine Räuberbande überfallen wohlhabende Reisende und Kaufleute. Von den Menschen in den Dörfern wird er gedeckt - weil ihn der romantische Mythos vom freien, wilden Räuber umgibt, der über die Obrigkeit spottet.

Als 1803 die Revolution in die napoleonische Militärdiktatur übergeht, wird auch auf der rechten Rheinseite ein strafferes Polizeiwesen aufgezogen. Nur kurze Zeit später geht der Schinderhannes der französischen Gendarmerie in Mainz ins Netz. Im November 1803 wird er mit neunzehn weiteren aus seiner Bande nach einem Sensationsprozeß vor 15.000 Schaulustigen guillotiniert.

Gerd Fuchs erzählt die Geschichte des Schinderhannes, ohne die verklärende Legende fortzuspinnen: der Spion Veit, ein ehemaliger Baron, und der französische Generalkommissar in Mainz, der einst mächtige Jakobiner André Jeanbon, sind genauso wichtig herausgestellt. Fuchs fahndet nach den Lebensspuren der drei und legt ihre Motive und Verstrickungen bloß.

Wie lebt es sich in einer Zeit, in der die Utopie einer besseren, gerechteren und humaneren Welt zusammenzubrechen scheint? Diese Frage stellte sich damals genauso drängend wie heute.

Gerd Fuchs: Schinderhannes. Roman. Mit einem ausführlichen Nachwort von Jürgen Heizmann. Hamburg: Edition Nautilus, 2003 (1. Aufl. - Hamburg: Hoffmann und Campe, 1986), Paperback, 286 S., 14.90 Euro (D).

 

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Revolution und Heimarbeit

Frank Witzel: Revolution und Heimarbeit

Info der Edition Nautilus:
Ein Journalist präsentiert Materialien zu einer Exklusivstory: ein junger Deutsch-Amerikaner will seine kambodschanische Freundin rächen, die ihren Job in einer Kleinkindsendung verloren hat, weil ein Fernsehprediger ihr fremdsprachiges Murmeln öffentlich als Fluchen denunziert hat. Der junge Mann schließt sich einem Gentleman-Gangster an, der im Auftrag spleeniger Sammler arbeitet. Das ist doch nicht zu glauben? Richtig. Bei Witzel ist mal wieder nichts so, wie es scheint, und keinem ist zu trauen - am allerwenigsten dem Erzähler.

In Revolution und Heimarbeit verknüpft Frank Witzel die politischen, gesellschaftlichen und Medien-Diskurse der letzten Jahrzehnte zu einem Netz, das als Rettung vor dem Absturz denkbar ungeeignet ist. Es spricht ein ständig räsonnierender, zunehmend unheimlich werdender Erzähler, dem der gesunde Menschenverstand sicherlich nicht in allen Gedankengängen folgen würde. Was man dann aber doch tut, weil man Stück für Stück hineingesogen wird.

»Die alte Vettel Paranoia verkuppelt bekanntlich alles mit allem, so dass entlegenste Ereignisse zusammenwachsen. Deshalb ist sie nicht nur als Krankheit so erfolgreich, sondern auch als Erzählgerüst. In dieser großen Tradition bewegt sich Frank Witzels Roman Bluemoon Baby, der die beiden Stoffkreise moderner Kontrollphantasien, Geheimdienst und Wahnsinn, zu einer bizarren Geschichte mischt.« Jutta Person, Süddeutsche Zeitung

Frank Witzel: Revolution und Heimarbeit. Roman. Originalausgabe. Edition Nautilus, gebunden, 254 S., 19.90 Euro (D).

 

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Monatsübersicht September 2003

 

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