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Ehrenwirth

 

Die Galerie der Lügen

Ralf Isau: Die Galerie der Lügen

Info des Ehrenwirth Verlags:
Alex Daniels ist erst vierundzwanzig, aber als Reporterin schon eine Legende. In einer Artikelserie hat sie schonungslos mehrere Fälle von Wissenschaftsbetrug aufgedeckt, für die sie nun in einer Feierstunde in Oxford einen Preis entgegennimmt. Doch als sie das Gebäude verlässt, steht draußen die Polizei. Alex wird verdächtigt, im Louvre in Paris einen Anschlag verübt zu haben, bei dem ein Wachmann ums Leben kam. Ihre Fingerabdrücke wurden am Tatort gefunden.

Dieser Anschlag in Paris ist nur der erste in einer Reihe von ähnlichen Verbrechen, welche die Museen Europas treffen sollen, jeweils im Abstand von einer Woche. Diese Anschläge haben ein Muster: Jemand will damit eine Aussage machen. Er wendet sich gegen den Glauben an die Gültigkeit der Evolutionstheorie.

Auffällig ist, dass alle beschädigten Kunstwerke bei der Firma ArtCare versichert waren, einem Unternehmen, das sich auf die Versicherung von Museen spezialisiert hat. Darwin Shaw, ein Versicherungsdetektiv, setzt sich im Auftrag von ArtCare mit Alex in Verbindung. Er verdächtigt sie zunächst ebenfalls, doch er kommt bald zu dem Schluss, dass sie als Täterin nicht in Frage kommt. Doch Darwin erkennt, dass auch Alex ein Geheimnis zu verbergen hat und dass sie mehr mit der Serie jener mysteriösen Verbrechen verbindet, als sie selber ahnt.

Wer ist der geheimnisvolle Theo, der ihr Briefe schreibt und der mehr über ihre Vergangenheit zu wissen scheint als sie selbst? Alex war ein Waisenkind, das von Adoptiveltern aufgezogen wurde. Wer ihre wahren Eltern waren, hat sie nie erfahren. Auch nicht, ob sie irgendwo auf der Welt noch Brüder oder Schwestern hat - oder andere Geschwister.

Denn Alex, so eröffnet sie Darwin, ist gar keine Frau. Aber auch kein Mann. Die Spur führt über einen früheren Mitarbeiter von ArtCare zu einem geheimen Projekt vor mehr als zwanzig Jahren. Dabei ging es um Versuche an menschlichem Erbgut. Die Kinder aus diesem Experiment sind Hermaphroditen, Wesen, die zugleich weiblich und männlich sind. Diese Kinder wurden später über die halbe Welt verstreut, um zu vertuschen, was damals geschehen war.

Einer aus dieser Gruppe will nun Rache nehmen für das, was man ihnen angetan hat. In seinem abgrundtiefen Hass gegen die Wissenschaft entführt er Alex, um in ihrer Gestalt und unter ihrem Namen zu rauben und zu morden und der Welt seine Zeichen zu hinterlassen.

Doch wer von ihnen ist es? Und wie soll es möglich sein, ihn zu entlarven, wenn er Alex gleicht wie ein Ei dem anderen, bis in die Linien seiner Fingerkuppen? Ralf Isau wurde 1956 in Berlin geboren und lebt heute in der Nähe von Stuttgart. Seit den späten achtziger Jahren hat er sich mit seinen fantastischen Jugendbüchern eine ständig wachsende Fan-Gemeinde geschaffen. In seinen Romanen versteht er es, Zeitgeschichte, Wertefragen und Philosophie so spannend miteinander zu verbinden, dass dabei die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie fließend werden.

Ralf Isau: Die Galerie der Lügen. Roman. Mit Illustrationen von Tina Dreher. Originalausgabe. Ehrenwirth, gebunden mit Schutzumschlag, 637 S., 19.90 Euro (D).

 

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