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KrimiZeit-Bestenliste
April 2016

1. Garry Disher: Bitter Wash Road (Unionsverlag)

2. Andreas Pflüger: Endgültig (Suhrkamp)

3 Ross Thomas: Porkchoppers (Alexander)

 

Die KrimiZeit-Bestenliste ist eine Kooperation von

Die Zeit

NordWestRadio

 

Alle weiteren Titel der Bestenliste unter
www.zeit.de/krimizeit-bestenliste

Thomas Wörtche: Verrückte Realität
In Niceville, einer idealtypischen Kleinstadt im Süden der USA, geraten die Dinge außer Kontrolle: Ein flüsterndes Wesen treibt die Bewohner zu ungeheuerlichen Gräueltaten, andere verschwinden spurlos und tauchen nach Jahren verwirrt wieder auf. Carsten Strouds Niceville-Trilogie, deren abschließender Band Der Aufbruch jüngst erschienen ist, ist ein beeindruckendes Beispiel für Genre-Crossing mit Tiefendimension.
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Thomas Wörtches Leichenberg 01/2016
Garry Disher hat eine neue Figur erfunden: Constable Paul Hirschhausen, abgeschoben in ein Kaff in the middle of nowhere im Innern Australiens, wo die Straßen buchstäblich so sind, wie der Roman heißt: Bitter Wash Road (Unionsverlag). Die Gegend ist staubig und karg, die Kollegen tyrannisch und feindselig, die Bevölkerung mürrisch und misstrauisch. In Adelaide, der nächsten größeren Stadt, läuft ein Verfahren gegen ihn, weil er gegen einen korrupten Kollegen ausgesagt hat und damit, so sieht man es in den entsprechenden Kreisen, gegen der Corpsgeist der Polizei gehandelt hat. Zwei Serialkiller sind angeblich in diesem trostlosen Landstrich unterwegs, eine junge Frau wird totgefahren und Hirsch, so wird unser Held genannt, ist in der berühmten "Allein-gegen-alle"-Situation...
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Thomas Wörtche: Krieg und Elend
Johann Haris Sachbuch »Drogen - Die Geschichte eines langen Krieges« ist eine tour de force durch ein Jahrhundert blutiger Geschichte. Schonungslos analysiert der englische Journalist die Hintergründe des War on Drugs und entlarvt eine Politik, die die imensen Profite aus dem illegalen Drogenhandel erst ermöglicht.
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Thomas Wörtches Leichenberg 12/2015
Cops haben ihre Dämonen, "Menschen, die während ihrer Zuständigkeit schamlose Verbrechen begangen hatten und ungeschoren davongekommen waren, weil man ihnen offiziell nichts nachweisen konnte". Diese Leute sind Die Unantastbaren, wie der deutsche Titel des neuen Romans von Richard Price (S. Fischer) lautet. Als allmählich das große Sterben und Verschwinden unter solchen Unantastbaren beginnt, für die allesamt eine Freundesclique von Cops und Ex-Cops des NYPD zuständig waren, stellt sich zumindest für Billy Graves, die Hauptfigur des Romans, die Frage, wie man mit einer solchen Problematik umgehen soll, kann und darf. Graves ist noch im Dienst, seine Familie wird von einem gefährlichen Stalker bedroht, deswegen ist er von der Solidarität seiner Freunde abhängig...
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Thomas Wörtche: Hochkonjunktur für Spione
Der amerikanischen Schriftsteller Joseph Kanon ist Spezialist für den Kalten Krieg. Schon in mehreren Romanen bearbeitete er die späten 40er und 50er Jahre aus verschiedenen Perspektiven. Sein neues Werk »Leaving Berlin« spielt 1949 während der Luftbrücke und erzählt von einem exilierten Schriftsteller, den die frisch gegründete CIA in den Kulturbund einschleust.
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Thomas Wörtche: Japanische Dichtkunst und Französisches Kino
Der Roman »Der Dieb« des Japaners Fuminori Nakamura beginnt als Porträt eines verbrecherischen Kleinunternehmers und mutiert zunehmend zum Yakuza-Epos. Diese Wendung inszeniert Nakamura mit mannigfaltigen Querverweisen auf das Französische Kino.
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Thomas Wörtches Leichenberg 11/2015
Es hat sich ein bisschen eingebürgert, "Country Noir" als rein amerikanische Angelegenheit zu verstehen. Was sicherlich zu kurzsichtig wäre, haben doch u.a. Jean-Patrick Manchette oder Pierre Magnan mit ein paar sehr gewichtigen Romanen über die finstere countryside Maßstäbe für dieses Subgenre gesetzt. Definitiv nicht erwartet man einen lupenreinen country noir aus Java. Aber voilà - das diesjährige Gastland der Frankfurter Buchmesse, Indonesien, hat einen zu bieten: Tigermann von Eka Kurniawan (Ostasien Verlag). In einer Kleinstadt auf Java beißt ein junger Mann anscheinend grundlos einen nicht so netten Mitbürger tot...
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Thomas Wörtche: Kryptisch
Krimis aus Fernost sind bei uns noch eine Seltenheit. »Das verhängnisvolle Talent des Herrn Rong« ist der erste übersetzte Roman des chinesischen Bestseller-Autors Mai Jia. Der Polit-Thriller erzählt vom Aufstieg - und Fall - eines mathematischen Genies, das für den chinesischen Geheimdienst einen als undechiffrierbar geltenden Code knackt, als Nationalheld gefeiert wird, und an seiner folgenden Aufgabe zerbricht.
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Thomas Wörtches Leichenberg 10/2015
Die Hölle heißt Hamm. Zumindest für eine Gruppe Polizisten, die in der "Kreisfreien Polizeibehörde Hamm" zusammengefasst werden. Loser, Alkoholiker, Zocker, Leute mit Gewaltproblemen aus ganz Nordrhein-Westfalen werden in diese bad bank für prekäre Cops gesteckt, zur Bewährung oder einfach zur Entsorgung. Im spießig-miefigen Hamm, wo man Lasagne mit Möhren und Erbsen geliefert bekommt, wo die Architektur Depressionen auslöst und überhaupt Land und Leute einen pausenlos runterziehen, kann die Chaos-Truppe wenig Schaden anrichten, meint ein supercleverer Polit-Manager. Und wenn's hart auf hart kommt, ist das LKA aus Düsseldorf schnell hilfreich zur Stelle. Denkste. Ausgedacht hat sich dieses Wahnsinns-Szenario Dirk Schmidt für den "Radio Tatort" des WDR...
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Thomas Wörtches Leichenberg 09/2015
Ein Polit-Thriller von einem nicht-exilierten Autor aus der VR China ist nicht gerade alltäglich auf unserem Markt. Aber voilà: Das verhängnisvolle Talent des Herrn Rong von Mai Jia (dva). Herr Rong ist ein mathematisches Genie mit nicht nur leicht autistischen Zügen. Verschlossen, verschroben, deformiert, kaum sozialkompatibel. Trotzdem macht er eine steile Karriere im maoistischen Geheimdienst. Denn Herr Rong ist ein Codeknacker von Gnaden, ein Kryptoanalytiker, den das Regime unbedingt braucht. Mai Jias Roman beschreibt Aufstieg und Fall des seltsamen Mannes, eingebettet in die Familiengeschichte der Rongs, Genies allesamt, von der Mitte des 19. bis ungefähr Mitte des 20. Jahrhunderts...
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Thomas Wörtche: Trash-Ästhetik und Mutterliebe
Eine leicht verkommene Barfrau aus dem White-Trash-Milieu steht im Zentrum des Debüt-Romans »Freedom's Child« der US-Autorin Jax Miller. Als die Kinder der Frau bedroht werden, beginnt sie sich aus ihrem Sumpf zu ziehen. Der Text, der als rüder Roman fern der üblichen Format-Krimis beginnt, verliert durch die Reduktion der Hauptfigur auf den Wert der Mutterliebe.
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Thomas Wörtches Leichenberg 08/2015
Zu den spannendsten kriminalliterarischen Projekten der letzten Jahre gehört Howard Linskeys David-Blake-Trilogie. Nach »Crime Machine« und »Gangland« ist soeben der letzte Teil erschienen: Killer Instinct (Droemer). Der Clou von Linskeys Zyklus ist die Beschreibung der Organisierten Kriminalität als Geschäft wie jedes andere. Und zwar nicht nur im globalen Rahmen, sondern auch regional betrachtet. Am Anfang war Blake nur der consigliere der lokalen Organisation, die das nordenglische Newcastle-upon-Tyne kontrollierte, am Ende gehören auch Teile von Glasgow und Edinburgh zu seinem Herrschaftsbereich, den er sich - Anfangs nolens volens, dann von der systemimmanenten Dynamik getrieben - auch mit roher Gewalt angeeignet und gesichert hat....
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Thomas Wörtche: Höllentrip mit einem Funken Hoffnung
Der in Deutschland noch recht unbekannte französische Autor Antonin Varenne hat mit »Die sieben Leben des Arthur Bowman« einen Roman vorgelegt, der an die Wurzeln der Gründungsnarrative der kapitalistischen Gesellschaften geht. An Geist und Köper gemartert, folgt die titelgebende Figur einem Serienkiller von den Londoner Docks quer durch die vom Bürgerkrieg geschüttelten Vereinigten Staaten.
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