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KrimiZeit-Bestenliste
Mai 2015

1. James Lee Burke: Sturm über New Orleans (Pendragon)

2. Zoë Beck: Schwarzblende (Heyne)

3. James Ellroy: Perfidia (Ullstein)

 

Die KrimiZeit-Bestenliste ist eine Kooperation von

Die Zeit

NordWestRadio

 

Alle weiteren Titel der Bestenliste unter
www.zeit.de/krimizeit-bestenliste

Thomas Wörtches Leichenberg 05/2015
Gute Zeiten für gute Kriminalliteratur außerhalb der üblichen Formatschablonen: Zum Beispiel Richard Langes»Angel Baby« (Heyne). Keine besonders spektakuläre Geschichte, aber spektakulär gut erzählt: Die Frau eines mexikanischen Drogenlords hat die Schnauze voll und will nur raus aus dem goldenen Käfig, in der sie hält. Sie muss von Tijuana nach Los Angeles, um ihre Tochter zu holen und um vollständig verschwinden zu können. Als Fluchthelfer heuert sie einen heruntergekommenen, total versoffenen Gringo als Fahrer an, dem schon alles egal ist...
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Thomas Wörtche: Paradies auf Erden
Martin Burckhardt zeichnet in seinem dystopischen Zukunftsthriller »Score« das Bild einer Gesellschaft, die sich in einer IT-optimierten Zone abschottet und sich zum benevolent-totalitären Überwachungsstaat entwickelt.
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Thomas Wörtches Leichenberg 04/2015
Mit »Regengötter« (Heyne) war James Lee Burke Ende letzten Jahres eine paukenschlagartige Rückkehr auf den deutschsprachigen Markt gelungen. Da fügte es sich prächtig, dass sich im Nachlass des 2011 leider verstorbenen Übersetzers Georg Schmidt eine Übersetzung von Burkes »The Tin Roof Blowdown« (2007) - den sechzehnten von zwanzig Romanen um die Hauptfigur Dave Robicheaux - fand. Jetzt also »Sturm über New Orleans« (Pendragon), sozusagen zur 10-Jahres-Feier von Hurricane Katrina, der im August 2005 New Orleans in Trümmer gelegt hatte. Katrina war in der Tat nicht nur eine furchtbare Naturkatastrophe, sondern auch ein politisches Debakel...
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Thomas Wörtche: Noir im fiesesten Sinn
Romane der Kategorie "alternate history" sind besonders in England sehr beliebt. Die walisische Autorin Jo Walton versucht mit einer Trilogie zu ergründen, deren erster Teil »Die Stunde der Rotkehlchen« auf Deutsch erschienen ist, wie sich auch auf der Insel der Faschismus breitgemacht haben könnte. Der Roman ist kein amüsant-gemütliches Spiel mit Geschichte, sondern ein sehr unbequemes Projekt.
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Thomas Wörtches Leichenberg 02/2015
Gute Zeiten für richtig gute Kriminalliteratur. Das hat sicher auch mit dem Trend zu tun, dass Kriminalliteratur mit politischem Akzent für kreative Köpfe interessanter zu sein scheint als das ganze Format- und Tüddelzeug. Die Schere zwischen belanglosem Wegknabberkram und Texten, die sich nicht mit einem Satz pitchen lassen, geht immer weiter auf. Das ist okay, weil es mittlerweile wieder genug Leser gibt, die sich nicht einfach von formula fiction zu dröhnen lassen wollen. Zu den spannendsten politischen Kriminalromanen aus Europa gehören die von Giancarlo De Cataldo, der mit »Romanzo Criminale« ein Meilenstein dieses Subgenres geschrieben hat. Ging es dort hauptsächlich um die Verquickung des Organisierten Verbrechens mit der antikommunistischen italienischen Politik im Kalten Krieg, begeben sich De Cataldo und sein Ko-Autor, der Journalist und Drehbuchautor Carlo Bonini jetzt in die Gegenwart: »Suburra. Schwarzes Herz von Rom« (Folio) heißt der neue Hammer-Roman...
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Thomas Wörtche: Der Polit-Thriller im Wandel der Zeit - ein Schnelldurchgang
Seit gut hundert Jahren begleitet der Poltitthriller die Realpolitik auf diesem Planeten und folgt den Veränderungen der demokratischen Kulturen. Ein Überblick für Eilige.
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Thomas Wörtche: Schön deprimierend
Düster, klaustrophobisch, deprimierend - und am Ende droht ein schlimmes Schicksal. So lässt sich Dave Zeltsermans roman noir »Killer« resümieren, in dem - natürlich - auch eine schöne Frau auftritt, der nicht ganz zu trauen ist. So weit so klassisch, doch Zeltserman übernimmt nicht bloß traditionelle Erzählkonstellationen, sondern macht neue Dinge daraus.
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Thomas Wörtches Leichenberg 01/2015
Schön, dass mit Stuart MacBrides »Das Knochenband« (Goldmann) der achte Roman um Logan McRae endlich auch bei uns erschienen ist, nachdem zwei weitaus schwächere Romane aus der weitaus schwächeren Serie um DC Ash Henderson den Fortgang der Serie gehemmt hatten. MacBride ist einer der wenigen, die ich kenne, der einerseits strukturell seine Masche durchziehen kann: Verschiedene, zunächst weit auseinanderliegende Stränge werden so verknotet, dass am Ende sogar die Kontigenz der Ereignisse ihren Platz hat. Hier geht es um einen Fantasy-Film, der Aberdeen als Filmstandort befördern soll, um ziemlich eklige Ritualmorde und um das Drogenbusiness des nicht nur lokalen Organisierten Verbrechens, mit dem der inzwischen als Detective Inspector diensttuende McRae an der Backe hat...
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Autoren-Infos: H.R.F. Keating
Henry Reymond Fitzwalter Keating, wird am 31 Oktober 1926 in St. Leonards-on-Sea, East Sussex, geboren. Der distinguierte Name ist seinem Vater geschuldet, ein Schulmeister, der gerne selbst als Schriftsteller reüssiert hätte und der Überzeugung war, dass pompöse Initialien auf einem Buchdeckel eindrucksvoll wirken. Keating besucht die Merchant Taylors' School in Middlesex, Greater London, doch schon mit 16 Jahren verlässt er die Schule und verdingt sich bei der BBC als Techniker...
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Autoren-Infos: Harlan Coben
Harlan Coben, geboren am 04. Januar 1962, wuchs auf in Livingston, New Jersey. Er studierte Politikwissenschaft am Amherst College und arbeitete in der Reise-Firma, die seinem Großvater gehörte, bis er mit seinen Romanen reüssierte. Coben veröffentlichte zunächst zwei leidlich erfolgreiche stand-alones, bevor er seinen erfolgreichen Serien-Charakter mit dem merkwürdigen Namen Myron Bolitar ersann...
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