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Manuel Vázquez Montalbán

 

Manuel Vázquez Montalbán wurde am 14. Juni 1939 in Barcelona geboren, kurz nach dem Ende des Spanischen Bürgerkriegs. Er wuchs im Arbeiterviertel El Raval auf. Die Kindheit Montalbáns war von politischer Repression und Armut geprägt. Der Vater, ein Militanter der katalanischen Kommunisten, saß im Gefängnis, die Mutter verdingte sich als Näherin, um die Familie über Wasser zu halten. Dank der finanziellen Unterstützung seiner ganzen Verwandtschaft konnte Vázquez Montalbán an die Universität gehen: Er studierte in Barcelona Philosophie und Literatur und besuchte eine Journalistenschule, an der er seine spätere Frau, die Historikerin Anna Sallés, kennenlernte.

1962 wurde Vázquez Montalbán verhaftet, nachdem er eine Solidaritätserklärung für streikende Bergarbeiter unterstützt hatte. Ein Militärgericht verurteilte ihn zu drei Jahren Haft, seine Frau zu sechs Monaten. In der Haftanstalt von Lleida verbrachte er 18 Monate, bevor er im Rahmen einer Amnestie anlässlich des Todes von Papst Johannes XXIII. freikam. In dieser Zeit entstanden sein erstes Buch, der Essay Informe sobre la información, zwei Gedichtbände sowie der Keim eines ersten Romans.

Seine Rückkehr in den Journalismus erfolgte auf verschlungenen Wegen. Zunächst schrieb er für die regimetreue Zeitung Solidaridad Nacional, wo er Gelegenheiten wie einen Nachruf auf Hemingway für versteckte Regimekritik nutzte. Es folgten kurze Stationen bei antifranquistischen Blättern wie Siglo XX und Hogares Modernos, bis er 1969 bei der renommierten Zeitschrift Triunfo landete, wo er seinen Ruf als unerschrockener Journalist festigte.

Literarisch beschäftigte sich Vázquez Montalbán in diesen Jahren vor allem mit Lyrik. 1967 erschien der Gedichtband Una educación sentimental, den er in Haft begonnen hatte; 1969 folgte ein weiterer Gedichtband, und er veröffentlichte sein erstes belletristisches Buch Recordando a Dardé y otros relatos. Den Durchbruch als Romanautor erlebte Vázquez Montalbán 1972 mit dem Kriminalroman Yo maté a Kennedy - ein Experiment, wie er später ironisch anmerkte, um herauszufinden, ob ein Intellektueller überhaupt eine Räuber-und-Gendarm-Geschichte schreiben könne. Ich tötete Kennedy, so der deutsche Titel, war die Geburtsstunde seiner berühmtesten Figur: des Privatdetektivs Pepe Carvalho.

Pepe Carvalho unterscheidet sich grundlegend von seinen angloamerikanischen Kollegen. Er ist "ein ehemaliger Kommunist und Ex-CIA-Agent mit der typischen, gebrochenen Biografie eines Linken, der den Glauben an die Utopie einer besseren Gesellschaft verloren hat" [1]. Ein Desillusionierter, der einst für die Ideale kämpfte, für die auch sein Schöpfer im Gefängnis saß - und der später für die CIA arbeitete. Carvalho ist ein widersprüchlicher Charakter: zynisch, melancholisch und klug, mit einem feinen Gespür für die Abgründe der Macht - ein scharfsinniger und ironischer Beobachter der spanischen Gesellschaft nach dem Franco-Regime.

Der Detektiv stammt ursprünglich aus Galicien, lebt aber vor allem in Barcelona, der Stadt, die für ihn wie ein zweites Zuhause ist und die in den Romanen eine zentrale Rolle spielt. Er residiert in einem Bungalow im Viertel Vallvidrera, etwas oberhalb des Zentrums:

"Hier, im Viertel Vallvidrera, weht immer ein leichter Wind (...). Den Bungalow hat er sich gleich nach seinem Ausscheiden aus der CIA gekauft, als Vallvidrera noch als Quartier für ausgeflippte Frischluftfanatiker galt. Da sitzt er nun vor seinem Kamin, den er im Sommer mit soziologischen, philosophischen und literarischen Schwarten aus seiner riesigen Bibliothek heizt. Ein Intellektueller, der seine Belesenheit verachtet, seine Melancholie mit ausgesuchten Weinen der Region pflegt und seinen Hintern nur noch hochkriegt, wenn der Überziehungskredit erschöpft ist. Zynischer und zugleich romantischer als Manuel Vázquez Montalbáns Pepe Carvalho ist keiner." [2]

Seine Leidenschaften sind Frauen und Küche. Als Gourmet mit ausgeprägtem Sinn für gutes Essen besucht er Restaurants, kocht selbst und denkt in Rezepten; Küche und Gastronomie sind Markenzeichen der Kriminalromane Vázquez Montalbáns und eine Metapher für Kultur überhaupt. Diese Kultur bricht er ironisch: Carvalho liebt das Essen, verachtet aber den Snobismus der Gourmets.

Die Carvalho-Romane sind keine konventionellen Kriminalgeschichten. "Die Morde spielen in den Romanen eher eine nebensächliche Rolle", schrieb das Darmstädter Echo; "dem Autor ging es vor allem um eine kritische Beschreibung seiner Heimatstadt Barcelona und der spanischen Gesellschaft." [3] Die Fälle dienen als Vehikel, um die sozialen, politischen und kulturellen Umwälzungen Spaniens nach dem Franquismus zu reflektieren. Die Romane zeichnen Gesellschaftspanoramen, die Korruption, soziale Ungleichheit und den Wandel der urbanen Landschaft Barcelonas thematisieren - eine kriminalliterarische Chronik eines Landes, das die Diktatur hinter sich ließ, ohne ihre Strukturen vollständig abzuschütteln.

Carvalhos Leserschaft begleitet ihn über drei Jahrzehnte - nicht als ewigen Helden, sondern als Mann, der graue Haare bekommt und dessen Weggefährten altern oder sterben. Biscuter ist der treue "ayudante", der im Büro alles Nötige erledigt, vor allem aber für die Bewirtung seines Chefs sorgt: Er kocht, besorgt Lebensmittel und begleitet Carvalho auf seinen kulinarischen Exkursionen. Charo, die Prostituierte, ist lange Zeit seine sentimentale Gefährtin - eine Frauenfigur, die gängige Noir-Klischees unterläuft, weil sie weder bloß Opfer noch reine Femme fatale oder schmückendes Beiwerk ist, sondern Carvalho emotional herausfordert. Carvalho ist zugleich das Alter Ego seines Schöpfers Manuel Vázquez Montalbán: ein desillusionierter Linker, der das Kämpfen nicht verlernt hat, aber daran zweifelt, ob man die Welt noch verändern kann. Im letzten Teil der Carvalho-Saga, den beiden nicht ins Deutsche übersetzten Milenio-Bänden, wirft die Figur Pepe Carvalho schließlich die Bücher ihres eigenen Erfinders in sein Feuer.

Vázquez Montalbán gilt als "eine der markantesten Stimmen des demokratischen Spanien" [4]. Sein Gesamtwerk umfasst mehr als hundert Bücher: Romane, Gedichtbände, Essays, journalistische Kolumnen, gastronomische Schriften und politische Analysen. Die literarische Anerkennung spiegelt sich in zahlreichen Preisen wider, national wie international. Die Carvalho-Romane wurden in viele Sprachen übersetzt und entfalteten über Spanien hinaus Wirkung; besonders bemerkenswert ist die Hommage des italienischen Schriftstellers Andrea Camilleri, der seinen sizilianischen Commissario Montalbano ausdrücklich nach Vázquez Montalbán benannte.

Auf dem Rückweg von einer Vortragsreise in Australien und Neuseeland erlag Manuel Vázquez Montalbán am 18. Oktober 2003 auf dem Flughafen von Bangkok einem Herzinfarkt; er wurde 64 Jahre alt. Zu den ersten Kondolenten zählten neben König Juan Carlos I. Schriftsteller wie Jorge Semprún und Mario Vargas Llosa. Im Nachruf des Wiener Standard wurde er als "unfehlbares Gewissen des Antifranquismus" bezeichnet [5], und Albrecht Buschmann verbeugte sich in der NZZ vor einem "Journalisten als Einmannopposition, den man liebte oder unerträglich fand, aber seine zugespitzten Formulierungen benutzten alle" [6]. In der Frankfurter Rundschau schließlich erinnerte Karin Ceballos Betancur an einen "Vielschreiber, der von Versen und Kolumnen bis hin zu Krimis und sinnlichen Kochbüchern jede literarische Form zu beherrschen schien" [7].

 

[1] Eintrag "Vázquez Montalbán, Manuel‘, Munzinger Online/Personen – Internationales Biographisches Archiv.
[URL: https://online.munzinger.de/article/00000021871, Zugriff: 21.03.2026].
[2] Tobias Gohlis: Pepe Carvalho von M. Vázquez Montalbán. In: Galerie der 123 Detektive, hg. von Heiko Postma und Rainer Wagner, Hannover: Revonnah Verlag 1997, S. 61 f.
[3] o.V.: Sein jüngster Krimi, sein letztes Werk. Nachruf - Manuel Vázquez Montalbán auf dem Rückflug von Australien gestorben, in: Darmstädter Echo, 20.10.2003 [Zugriff über GENIOS-Datenbank, 18.03.2026]
[4] Diemut Roether: Real in Büchern Poet und Gourmet, Kommunist und Essayist. Zum Tod des spanischen Schriftstellers Manuel Vázquez Montalbán, in: taz, 20.10.2003 [Zugriff über GENIOS-Datenbank, 17.03.2026]
[5] Alfred Gusenbauer: Rufer gegen die Ungerechtigkeit. Alfred Gusenbauer über seinen Freund, den kürzlich verstorbenen Schriftsteller Manuel Vázquez Montalbán, in: Der Standard, 25.10.2003 [Zugriff über GENIOS-Datenbank, 14.03.2026]
[6] Albrecht Buschmann: Immer in Bewegung. Der spanische Autor Manuel Vázquez Montalbán ist tot, in: Neue Zürcher Zeitung, 20.10.2003 [Zugriff über GENIOS-Datenbank, 18.03.2026]
[7] Karin Ceballos Betancur: Utopie und Bedürfnis. Zum Tod des Schriftstellers Manuel Vázquez Montalbán, in: Frankfurter Rundschau, 20.10.2003 [Zugriff über GENIOS-Datenbank, 21.03.2026]

 

Lyrik:
Una educación sentimental
[Barcelona: El Bardo, 1967]
1967
Movimientos sin éxito
[Barcelona: El Bardo, 1969]
1969
Coplas a la muerte de mi tía Daniela
[Barcelona: El Bardo, 1973]
1973
A la sombra de las muchachas sin flor
[Barcelona: El Bardo, 1973]
1973
Praga
[Barcelona: Lumen, 1982]
1982
Memoria y deseo.
Poesía (1963–1983)
[Barcelona: Seix Barral, 1986]
1986
Pero el viajero que huye
[Madrid: Visor, 1990]
1990
Memoria y deseo.
Obra poética (1963–1990)
[Barcelona: Grijalbo, 1996]
1996
Ciudad
[Madrid: Visor, 1997]
1997
Ars amandi.
Poesía erótico amorosa (1963 - 2000)
[Barcelona: Bartleby, 2001]
2001
Memoria y deseo.
Poesía completa (1963–2003)
[Barcelona: Península, 2008]
2008

 

Romane & Erzählungen:
Recordando a Dardé y otros relatos
[Barcelona: Seix Barral, 1969]
1969
Happy end
[Barcelona: La Gaya Ciencia, 1974]
1974
Tres novelas ejemplares
[Barcelona: Bruguera, 1982]
1982
El pianista
[Barcelona: Seix Barral, 1985]
1985 Der Pianist
[Berlin: Wagenbach, 2001]
[Reinbek: Rowohlt, 1987]
El matarife
[Madrid: Almarabu, 1986]
1986
Los alegres muchachos de Atzavara
[Barcelona: Planeta, 1987]
1987 Die lustigen Jungs von Atzavara
[Berlin: Wagenbach, 2002]
[Reinbek: Rowohlt, 1990]
Pigmalión y otros relatos
[Barcelona: Seix Barral, 1987]
1987
Cuarteto
[Barcelona: Mondadori, 1988]
1988 Das Quartett
[München: dtv, 2002]
[Berlin: Wagenbach, 1998]
Galíndez
[Barcelona: Seix Barral, 1990]
1990 Das Spiel der Macht
[Reinbek: Rowohlt, 1992]
Autobiografía del general Franco
[Barcelona: Planeta, 1992]
1992
El estrangulador
[Barcelona: Mondadori, 1994]
1994
Reflexiones de Robinsón ante un bacalao
[Barcelona: Lumen, 1995]
1995 Robinsons Überlegungen angesichts einer Kiste Stockfisch
[Berlin: Wagenbach, 1997]
O César o nada
[Barcelona: Planeta, 1998]
1998 Kaiser oder nichts
[München: dtv, 2002]
[Berlin: Wagenbach, 1999]
El señor de los bonsáis
[Madrid: Alfaguara juvenil, 1999]
1999
Erec y Enide
[Barcelona: Random House Mondador, 2002 ]
2002 Hof der Lust
[Berlin: Wagenbach, 2003]
Cuentos blancos
[Barcelona: Galaxia Gutenberg, 2011]
2011
Cuentos negros
[Barcelona: Galaxia Gutenberg, 2011]
2011
Los papeles de Admunsen
(geschrieben ca. 1963)
[Barcelona: Navona, 2023]
2023

 

Pepe Carvalho-Romane:
(1) Yo maté a Kennedy
[Barcelona: Planeta, 1972]
1972 Ich tötete Kennedy
[Reinbek: Rowohlt, 1989]
Tatuaje
[Barcelona: Batlló, 1974]
1974 Carvalho und die tätowierte Leiche
[Berlin: Wagenbach, 2012]
[Reinbek: Rowohlt, 1985]
La soledad del manager
[Barcelona: Planeta, 1977]
1977 Carvalho und der tote Manager
[Berlin: Wagenbach, 2013 u.d.T. »Carvalho und der einsame Manager«]
[München: Piper, 2001 u.d.T. »Die Einsamkeit des Managers«]
[Reinbek: Rowohlt, 1984]
Los mares del sur
[Barcelona: Planeta, 1979]
1979 Tahiti iiegt bei Barcelona
[Berlin: Wagenbach, 2013 u.d.T. »Carvalho und die Meere des Südens«]
[München: Piper, 2002 u.d.T. »Die Meere des Südens«]
[Reinbek: Rowohlt, 1985]
(5) Asesinato en el Comité Central
[Barcelona: Planeta, 1981]
1981 Carvalho und der Mord im Zentralkomitee
[Berlin: Wagenbach, 2014]
[Reinbek: Rowohlt, 1985]
Los pájaros de Bangkok
[Barcelona: Planeta, 1983]
1983 Die Vögel von Bangkok
[München: Piper, 2002]
[Reinbek: Rowohlt, 1987]
La rosa de Alejandría
[Barcelona: Planeta, 1984]
1984 Die Rose von Alexandria
[Berlin: Wagenbach, 2016 u.d.T. »Carvalho und die Rose von Alexandria«]
[München: Piper, 2002]
[Reinbek: Rowohlt, 1987]
El balneario
[Barcelona: Planeta, 1986]
1986 Manche gehen baden
[München: Piper, 2001 u.d.T. »Wenn Tote baden«]
[Reinbek: Rowohlt, 1988]
El delantero centro fue asesinado al atardecer
[Barcelona: Planeta, 1988]
1988 Schuss aus dem Hinterhalt
[Berlin: Wagenbach, 2014 u.d.T. »Carvalho und der tote Mittelstürmer«]
[München: Piper, 2006]
[Reinbek: Rowohlt, 1990]
(10) El laberinto griego
[Barcelona: Planeta, 1991]
1991 Verloren im Labyrinth
[München: Süddeutsche Zeitungs Edition, 2017 u.d.T. »Carvalho im griechischen Labyrinth«]
[Berlin: Wagenbach, 2015 u.d.T. »Carvalho im griechischen Labyrinth«]
[München: Piper, 2004]
[Reinbek: Rowohlt, 1993]
Sabotaje olímpico
[Barcelona: Planeta, 1993]
1993 Krieg um Olympia
[Berlin: Wagenbach, 2016 u.d.T. »Carvalho und die olympische Sabotage«]
[Reinbek: Rowohlt, 1994]
Roldán, ni vivo ni muerto
[Barcelona: Planeta, 1994]
1994
El premio
[Barcelona: Planeta, 1996]
1996 Undercover in Madrid
[München: Piper, 2003]
[Reinbek: Rowohlt, 1997]
La muchacha que pudo ser Emmanuelle
[Madrid: El País, 1997]
1997 Carvalho und das Mädchen, das Emmanuelle sein sollte
[Berlin: Wagenbach, 2012]
(15) Quinteto de Buenos Aires
[Barcelona: Planeta, 1997]
1997 Quintett in Buenos Aires
[München: Piper, 2001]
El hombre de mi vida
[Barcelona: Planeta, 2000]
2000 Der letzte Bolero
[München: Piper, 2004]
Milenio Carvalho I. (1)
Rumbo a Kabul
[Barcelona: Planeta, 2004]
2004 Requiem für einen Genießer
[München: Piper, 2005]
Milenio Carvalho II. (1)
En las antípodas
[Barcelona: Planeta, 2004]
2004 Requiem für einen Genießer
[München: Piper, 2005]

 

(1) In Spanien ist das Werk in zwei Bänden erschienen, im Januar und im März 2004. In Deutschland wurden beide Bände gemeinsam in einer Ausgabe veröffentlicht.

 

Carvalho-Erzählbände:
Historias de padres e hijos
[Barcelona: Planeta, 1987]
1987 Zweikampf
[Reinbek: Rowohlt, 1990]
Historias de fantasmas
[Barcelona: Planeta, 1987]
1987 Der fliegende Spanier
[Reinbek: Rowohlt, 1991]
Tres historias de amor
[Barcelona: Planeta, 1987]
1987 Lauras Asche (2)
[Reinbek: Rowohlt, 1988]
Historias de política ficción
[Barcelona: Planeta, 1987]
1987 Zur Wahrheit durch Mord
[Reinbek: Rowohlt, 1989]
Asesinato en Prado del Rey y otras historias sórdidas
[Barcelona: Planeta, 1987]
1987 Das Zeichen des Zorro
[Reinbek: Rowohlt, 1992]
Las recetas de Carvalho
[Barcelona: Planeta, 1989]
1989 Die Leidenschaft des Schnüfflers.
Kochen mit Carvalho
[Münchens: Piper, 2001 u.d.T. »Dieœ Küche der läßlichen Sünden«] [Reinbek: Rowohlt, 1992]
El hermano pequeño
[Barcelona: Planeta, 1994]
1994 Der Bruder des Todes
[Reinbek: Rowohlt, 1995]

 

(2) 2005 erschien im Berliner Wagenbach eine wertige Ausgabe unter dem Titel »Laura und Catalina. Zwei Liebesgeschichten des Pepe Carvalho«. Da diese Ausgabe nur zwei der drei Geschichten der Originalausgabe enthält, wäre es nicht korrekt, »Laura und Catalina« als Neuausgabe des Rowohlt-Titels »Lauras Asche« zu listen. Unter den Tisch fallen lassen möchte wir das Buch aber auch nicht. Deshalb hier in der Fußnote - was eigentlich auch wieder eine Schande für so ein schön gemachtes Buch ist. Die Welt ist ein kompliziert' Ding!

 

Essays, Sachbücher & Politik:
Informe sobre la información
[Barcelona: Fontanella, 1963]
1963
Crónica sentimental de España
[Barcelona: Lumen, 1971]
1971
Joan Manuel Serrat
[Madrid: Ed. Júcar, 1972]
1972
El libro gris de Televisión
[Madrid: Ediciones 99, 1973]
1973
Las noticias y la información
[Barcelona: Salvat editores, 1973]
1973
La vía chilena al golpe de estado
[Barcelona: Ed. Saturno, 1973]
1973
La penetración americana en España
[Madrid: Edicusa, 1974]
1974
Cien años de canción y Music Hall
[Barcelona: Difusora Internacional, 1974]
1974
Cuestiones marxistas
[Barcelona: Anagrama, 1974]
1974
La Capilla Sixtina.
Del Proceso de Burgos al espíritu de febrero
[Barcelona: Kairós, 1975]
1975
¿Qué es el Imperialismo?
[Barcelona: La Gaya Ciencia, 1976]
1976
Imágenes y recuerdos
1919-1930 - la rebelión de las masas
[Barcelona: Difusora Internacional, 1977]
1977
Diccionario del franquismo
[Barcelona: Dopesa, 1977]
1977
Cómo liquidaron el franquismo en dieciséis meses y un día
[Barcelona: Planeta, 1977]
1977
Los demonios familiares de Franco
[Barcelona: Dopesa, 1978]
1978
La palabra libre en la ciudad libre
[Barcelona: Gedisa, 1979]
1979
Historia y comunicación social
[Barcelona: Bruguera, 1980]
1980
Mis almuerzos con gente inquietante
[Barcelona: Planeta, 1984]
1984
Diàlegs a Barcelona
(Gespräche mit Jaume Fuster, hg. von von Xavier Febrés)
[Barcelona: Ajuntament , 1985]
1985
Crónica sentimental de la transición
[Barcelona: Planeta, 1985]
1985
Barcelones (3)
[Barcelona: Empúries, 1987]
1987 Barcelonas
[Mannheim: Signet Verlag, 1992]
Rafael Ribó. (4)
l'optimisme de la raó
[Barcelona: Planeta, 1988]
1988
Moscú de la revolución
[Barcelona: Planeta, 1990]
1990
Barcelona, cap a on vas? (5)
Diàlegs per a una altra Barcelona
(Gespräche mit Eduard Moreno)
[Barcelona: Ed. de la Tempestad, 1991]
1991
Ría de Bilbao.
Vulkanoren sutegia
(mit Joan Fontcuberta)
[Bilbao: Bizkaia Kutxa, 1994]
1994
Félipicas.
Sobre las miserias de la razón pragmática
[Madrid: El País Aguilar, 1994]
1994
Panfleto desde el planeta de los simios
[Barcelona: Planeta, 1995]
1995
Pasionaria y los siete enanitos
[Barcelona: Planeta, 1995]
1995
Un polaco en la corte del rey Juan Carlos
[Barcelona: Planeta, 1996]
1996
El escriba sentado
[Barcelona: Crítica, 1997]
1997
Y Dios entró en La Habana
[Madrid: El País/Aguilar, 1998]
1998
Marcos.
El señor de los espejos
[Barcelona: Planeta, 1999]
1999 Marcos, Herr der Spiegel
[Berlin: Wagenbach, 2000]
La aznaridad
[Barcelona: Planeta, 2003]
2003
Geometría y compasión
[Barcelona: Mondadori, 2003]
2003
Fútbol.
Una religión en busca de un Dios
[Barcelona: Debate, 2005]
2005
Jack el Decorador
[Barcelona: De Bolsillo, 2008]
2008

 

(3) Die ist die katalanische Fassung; zeitgleich erschien eine kastilische Version unter dem Titel »Barcelonas«.

(4) Die kastilische Fassung erschien zeitgleich unter dem Titel »Rafael Ribó: el optimismo de la razón«.

(5) Auch hier: Zeitgleich mit der hier benannten katalanische Fassung erschien eine kastilische Version unter dem Titel »Barcelona, ¿a dónde vas? Diálogos para otra Barcelona«.

 

Gastronomie & Kochbücher:
L'art del menjar a Catalunya
[Barcelona: Edicions 62, 1977]
1977
La cocina catalana
[Barcelona: Península, 1979]
1979
Las cocinas de España
[Madrid: Sedmay, 1980]
1980
Recetas inmorales
[Barcelona: Oh Sauce, 1981]
1981 Unmoralische Rezepte
[München: Piper, 2001]
Contra los gourmets
[Barcelona: Difusora Internacional, 1985]
1985
Tiempo para la mesa
[Barcelona: Difusora Internacional, 1986]
1986

 

Carvalho gastronómico:
(1) Saber o no saber.
Anual imprescindible de la cultura gastronómica española
[Barcelona: Ediciones B, 2002]
2002
La cocina de autor.
Secretos y recetas de los mejores artistas de los fogones
[Barcelona: Ediciones B, 2002]
2002
La cocina de los mediterráneos.
Viaje por las cazuelas de Cataluña, Valencia y Baleares
[Barcelona: Ediciones B, 2002]
2002
Beber o no beber.
Del vino y las costumbres bebedoras de los españoles
[Barcelona: Ediciones B, 2002]
2002
(5) Guía de restaurantes obligatorios.
No están todos los que son pero son todos los que están
[Barcelona: Ediciones B, 2002]
2002
La cocina de la harina y el cordero.
Viaje por las cazuelas de Aragón, Castilla-La Mancha, Madrid, Castilla y León, La Rioja y Navarra
[Barcelona: Ediciones B, 2002]
2002
La cocina del mestizaje.
Viaje por las cazuelas de Murcia, Andalucía, Extremadura y Canarias
[Barcelona: Ediciones B, 2002]
2002
La cocina de los finisterres.
Viaje por las cazuelas de Galicia, Asturias, Cantabria y el País Vasco
[Barcelona: Ediciones B, 2003]
2003
Diccionario indispensable para la supervivencia.
Carvalho y los productos alimenticios
[Barcelona: Ediciones B, 2003]
2003
(10) El otro recetario.
Viaje por las cazuelas alternativas de los pueblos de España
[Barcelona: Ediciones B, 2003]
2003

 

Musik, Theater & Sonstiges:
Manifiesto subnormal
[Barcelona: Kairós, 1970]
1970
Cancionero general
[Barcelona: Lumen, 1972]
1972
Guillermotta en el pais de las Guillerminas
[Barcelona: Ed. Anagrama, 1973]
1973
Lo mejor de Por Favor
(Politische Satire, Illustrationen von Jaime Perich)
[Barcelona: Punch, 1974]
1974
1975 el año del ¡Ay, ay, ay!]
(Politische Satire, Illustrationen von Jaime Perich)
[Madrid: Sedmay, 1976
1976
Escritos subnormales
[Barcelona: Seix Barral, 1989]
1989
Cancionero general del franquismo
[Barcelona: Crítica, 2000]
2000
Flor de nit (6)
[Barcelona: Edicions 62 , 2001]
2001

 

(6) Ein Musical über das Nachtleben in Barcelona der 1930er bis 1960er Jahre, zu dem MVM das Libretto verfasst hat. Sie finden in den Bibliotheksdatenbanken einige Einträge zu Flor de nit - Tondokumente, Bildaufzeichnungen, Partituren usw. Der Text des Bühnenwerks, das 1992 uraufgeführt wurde, erschien aber erst 2001 in Buchform - wenn wir das richtig sehen.

© j.c.schmidt, 2026

 

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